BASF-Patent auf Wassermelonen bleibt bestehen

Das Europäische Patentamt (EPA) hat einen Einspruch gegen ein Patent der Firma BASF auf buschig wachsende Wassermelonen (EP2814316) zurückgewiesen. Keine Patente auf Saatgut! hatte einen Einspruch eingelegt, weil das Patent nicht erfinderisch und die Patentierung von konventionell gezüchteten Pflanzensorten verboten ist. Der buschige Wuchs der Pflanzen entstand durch Zufall und wurde laut Patentschrift lediglich in einem Hausgarten entdeckt. Der Vorteil: Für den Anbau dieser Pflanzen wird weniger Fläche benötigt. Das EPA hatte das Patent 2021 erteilt, weil der Patentinhaber zusätzlich ein übliches Verfahren (Erzeugung von Triploidie) eingesetzt hatte,…

weiter lesen...


Landwirtschaft und Zivilgesellschaft fordert Finanzierung für den Umbau der Tierhaltung

Unter dem Motto „Wiesen und Höfe statt Wiesenhof“ protestierten am 16.September rund 750 Menschen am Schlachthof des Wiesenhof-Konzerns im brandenburgischen Königs Wusterhausen. Aufgerufen vom „Wir haben es satt!“-Bündnis, forderten 37 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft den Abbau von Megaställen und eine deutliche Verbesserung des Tierschutzgesetzes. Zudem wurde die Politik aufgefordert endlich die finanziellen Mittel für den dringend notwendigen Umbau der Tierhaltung bereitzustellen. Der Demonstrationszug führte vom Bahnhof Königs Wusterhausen zum Schlachthof im Ortsteil Niederlehme. Im Anschluss fand ein „Fest für die Agrarwende“ mit…

weiter lesen...


Ausgezeichnete Arbeit!

Wir gratulieren unserer langjährigen Kollegin und Gentechnik-Expertin Annemarie Volling zum Ursula Hudson Preis 2023, welcher von Slow Food Deutschland vergeben wird. Annemarie setzt sich seit 20 Jahren für eine gentechnikfreie Lebensmittelproduktion ein. Dass bis heute gentechnisch veränderte Lebensmittel in Deutschland nicht auf dem Markt sind und Bäuerinnen und Bauern auf ihren Feldern Saatgut ohne Patente aussäen können, ist ganz wesentlich auch der Arbeit von Annemarie zu verdanken. Und dafür danken wir ihr! Im Nominierungsvideo erzählt sie von ihren Beweggründen für diese Arbeit. „Unsere gentechnikkritische Arbeit ist nur wirksam, weil wir…

weiter lesen...


Klimaangepasster Waldbau ist vielfältig und kompliziert

Um die Wiederbewaldung der durch Sturm, Trockenheit und Borkenkäferbefall abgestorbenen Waldflächen in Nordrhein-Westfalen wirksam voranzutreiben, plant das Land die Förderung der Wiederbewaldung um ein neues Element zu erweitern: Mit der sogenannten „Wiederbewaldungsprämie“ soll es Besitzerinnen und Besitzern von Privat- und Kommunalwald besonders leicht gemacht werden, Unterstützung für die Wiederbewaldung der kahlen Flächen in ihren Wäldern zu erhalten. NRW-Forstministerin Silke Gorißen (CDU) hat auf dem Waldbauerntag in Werl die geplante Wiederbewaldungsprämie angekündigt. Ministerin Gorißen: „Wir wollen den Aufbau gesunder, klimastabilerer…

weiter lesen...


Verbände vermissen klares Bekenntnis zu den Zielen des Bienen-Volksbegehrens beim Zukunftsvertrag Landwirtschaft

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern) kritisieren den sogenannten Zukunftsvertrag Landwirtschaft, der kürzlich von der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Bauernverband unterschrieben wurde. Wesentliche gesetzliche Vorgaben aus dem Volksbegehren Artenvielfalt werden in dem Pakt nur unzureichend berücksichtigt. Die Verbände bedauern, dass die Staatsregierung die gute Tradition, alle Verbände und Akteure an einen Tisch zu bringen und alle Interessen anzuhören,…

weiter lesen...


Landwirtschaft – Zukunft in einer Welt der Veränderung und Unsicherheit

Auszüge aus dem Vortrag von Wolfgang Reimer auf dem 40- jährigen Jubiläum der AbL- NRW Mit seinem Grundsatzvortrag auf dem Jubiläum der AbL- NRW analysierte Wolfgang Reimer, Vorsitzender der Agrarsozialen Gesellschaft und früherer Amtschef (Staatsekretär) in Baden Württemberg und Ex- Regierungspräsident von Stuttgart, die Situation und mögliche Entwicklungsbedingungen der Landwirtschaft. Im Folgenden bringen wir Auszüge aus seinen Ausführungen. Drei Strategien für die Landwirtschaft „Die Landwirtschaft hat auch für die Zukunft die 3 grundsätzlichen Strategien. Erstens: Sie kann die Kostenführerschaft anstreben. Zweitens: Sie kann die…

weiter lesen...


Keine versteckte Gentechnik in Lebensmitteln und Landwirtschaft!

Umwelt- und Lebensmittelaktivisten, Landwirte, Unternehmen, Wissenschaftler und Politiker aus ganz Europa haben sich Mitte September im Europäischen Parlament zur 10. GMO FREE EUROPE-Konferenz getroffen. Zur Debatte steht der Vorschlag der EU Kommission zur weitgehenden Deregulierung der EU-Gesetzgebung zur Gentechnik in der Lebensmittel- und Landwirtschaft. Die Kommission schlägt die Ausnahme aller GVO vor, deren Veränderung unterhalb der willkürlich festgelegten Zahl von höchstens 20 Basenpaaren und höchstens 20 verschiedenen Stellen im Genom liegt. Sie könnten ohne Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit und damit Rückrufbarkeit vermarktet und…

weiter lesen...


Umgang mit dem Wolf: Rechtliche Möglichkeiten JETZT nutzen!

„Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) steht für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Herz und Seele des europäischen Naturschutzes sind die Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (FFH-Richtlinie) sowie die Vogelschutzrichtlinie. Die AbL unterstützt die Umsetzung beider Richtlinien. Der Wolf wird in Deutschland in den Anhängen II und IV der FFH-Richtlinie geführt, in anderen EU-Mitgliedsstaaten in Anhang V. Der aktuelle Umgang mit dem Wolf erzeugt Zielkonflikte innerhalb der FFH-Richtlinie, weil er in der Weidetierhaltung – als eine Voraussetzung für Biodiversität – Probleme hervorruft. In diesem Positionspapier stellen…

weiter lesen...


EU-Konferenz „Gentechnikfreies Europa“ will Freifahrtschein für Gentechnik verhindern

Die EU-Kommission hat mit ihrem Vorschlag zur Deregulierung zu neuen gentechnischen Verfahren Anfang Juli gezeigt, dass sie unter dem vermeintlichen Streben nach Innovation bereit ist, das geltende Vorsorgeprinzip in Europa aufzugeben. Angeblich sollen gentechnische Verfahren bei Pflanzen die Klimaanpassung ermöglichen oder den Pestizideinsatz reduzieren. Das entspräche den Versprechungen der Agrarindustrie, die von den Neuerungen profitiert und dabei verschweigt, dass ihre Versprechungen nicht dem Realitätscheck standhalten, wie eine wissenschaftliche Studie der Grünen/EFA von Juli 2023 belegt. Bei der 10. GMO-Free Europe Konferenz im September 2023,…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…