Nick: Transformation zu nachhaltigen und resilienten Ernährungssystemen entscheidend im Kampf gegen Hunger

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), Ophelia Nick, hat als Vertreterin der Bundesregierung am diesjährigen Treffen der G20-Agrarministerinnen und -minister teilgenommen. Im Fokus des Treffens unter indonesischem Vorsitz standen laut BMEL Fragen der globalen Ernährungssicherung und der Stärkung des Rechts auf Nahrung vor dem Hintergrund multipler Krisen. Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine sowie dessen Auswirkungen auf die Welternährung nahm bei den Verhandlungen laut BMEL einen zentralen Stellenwert ein. Als Konsequenz der durch den Krieg verringerten Menge an wichtigen ukrainischen…

weiter lesen...


Studie: Welche Finanzinteressen haben wissenschaftliche Berater zur neuen Gentechnik?

Zahlreiche Gentechnikforschende setzen sich als scheinbar unabhängige Wissenschaftler dafür ein, das EU-Gentechnikrecht zugunsten neuer gentechnischer Verfahren zu lockern. Eine Studie der Grünen im Europäischen Parlament zeigt, dass viele von ihnen damit auch eigene wirtschaftliche Interessen vertreten könnten - etwa weil sie Patente oder Patentanmeldungen für Gentechnikprodukte halten. Die Grünen fordern, solche Interessenkonflikte klar zu deklarieren. Für die Grünen verfasst hat die Studie ein Team um die gentechnikkritische britische Organisation GMWatch. Die Autorinnen betrachteten dafür die Mitglieder von drei Wissenschaftsorganisationen, die…

weiter lesen...


„Billige Lebensmittel führen zu Armut“

Mit diesem eingänglichen Satz fasste die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Manuela Rottmann, laut einer Mitteilung des Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) das eineinhalbstündige Gespräch mit den beiden bayerischen BDM-Landesteamleitern Manfred Gilch und Hans Leis, zusammen. Verramschte Lebensmittel führen laut BDM nämlich nicht nur zu Problemen auf der Erzeugerseite, sondern können im Exportfall auch Landwirtschaft und Verbraucher in Schwellen- und Entwicklungsländern unter ökonomischen Druck setzen. Trotz der gegen Ende des Gesprächs globalen Perspektive stand laut BDM der…

weiter lesen...


Biodiversitätskrise erfordert ambitioniertes EU-Naturschutzpaket

Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) appelliert in einem offenen Brief an die Bundesregierung, sich angesichts der fortschreitenden Biodiversitätskrise in Brüssel weiterhin für ein ehrgeiziges EU-Naturschutzpaket einzusetzen. Die vorliegenden Entwürfe der EU-Kommission für ein Renaturierungsgesetz und für eine Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln trügen maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt, zum Klimaschutz und zur menschlichen Gesundheit bei und dürften daher nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. „Wir fordern Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi…

weiter lesen...


Neue Gentechnik: Wenig Widerstand bei EU-Agrarministern

Die Agrarminister der Europäischen Union seien sich einig, dass die EU so schnell wie möglich auf die Entwicklung moderner Trends reagieren müsse und Innovation nicht behindern dürfe. So formulierte die tschechische Ratspräsidentschaft ein Ergebnis eines informellen Treffens Mitte September in Prag. Das europäische Gentechnikrecht müsse geändert werden, um den Einsatz neuer gentechnischer Verfahren zur Pflanzenzüchtung zu erleichtern. Doch wie der Infodienst Gentechnik erfuhr, sahen das nicht alle Minister so. Aus gut informierten Kreisen verlautete, dass 18 Ministerinnen und Minister bei dem Treffen mehr oder weniger deutlich die Vorteile der neuen…

weiter lesen...


Studie: Tierwohl für Kühe - bezahlbar?

Viele Milcherzeuger/innen würden gern mehr „Tierwohl“ auf ihren Betrieben umsetzen. Doch seit Jahren sind die Kosten der Milcherzeugung nicht gedeckt, Investitionen nur schwer möglich. Zudem ist völlig unklar, in welche Standards investiert werden müsste und welche Kosten sie verursachen. Darauf weist die MEG Milch Board hin und hat deshalb eine Studie beim Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft in Auftrag gegeben, die sich mit dieser Thematik befasst. Anders als in anderen Studien wurde vom Ist-Zustand ausgegangen. Basis dafür ist die 2021 veröffentlichte „PräRi-Studie“. Davon ausgehend wurden die Kosten für Investitionen in mehr Platz, einen…

weiter lesen...


Aufruhr in der Bioschweine-Szene

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

weiter lesen...


Upländer Bauernmolkerei erhält Großen Preis des Mittelstandes 2022

Im Rahmen einer Gala zum 28. Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung wurde die Upländer Bauernmolkerei als Preisträger des Jahres 2022 geehrt. „Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für alle unsere Kolleginnen und Kollegen sowie Bäuerinnen und Bauern“, so Geschäftsführerin Karin Artzt-Steinbrink, die gemeinsam mit Sven Lorenz, dem Vorsitzenden der Milcherzeugergemeinschaft die Bronzestatue entgegennahm. Bundesweit waren 4546 Unternehmen für den Wettbewerb nominiert Der Wettbewerb ist der resonanzstärkste Wirtschaftswettbewerb Deutschlands und wurde von der Welt einmal als die deutschlandweit begehrteste…

weiter lesen...


Klimaschutz zur Chefsache machen - Tempolimit statt Klimabremse!

Beim globalen Klimastreik am Freitag gehen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße. Die Klimakrise ist längst auch in Deutschland angekommen und bedroht hier bereits bäuerliche Existenzen. Dennoch handelt der Verkehrsminister nicht.

weiter lesen...


Verbände-Brief: Stopp der staatlichen Förderung von Biokraftstoffen!

Die Beimischung von Biokraftstoffen zu fossilem Benzin wird seit mehr als fünfzehn Jahren staatlich gefördert. Spätestens seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der dadurch noch einmal verschärften Welternährungslage muss nach Ansicht von Vetreter:innen verschiedener Organisationen und wissenschaftlicher Institutionen aus dem Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzbereich die Verarbeitung von Weizen, Mais und Rapsöl zu Biokraftstoffen aber in Frage gestellt werden: Statt Getreide und Raps in Autos zu verbrennen, sollte es vorrangig für die menschliche Ernährung eingesetzt werden. Mit dieser Position haben sich die…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…