„Wir haben es satt!“-Demo am 21.1.23: „Gutes Essen für alle!“

60 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft rufen zur „Wir haben es satt!“-Demonstration am 21. Januar auf. Die Agrarwende-Demo steht 2023 unter dem Slogan „Gutes Essen für alle – statt Profite für wenige“. Zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ werden Tausende Menschen erwartet, die für konsequenten Klima­schutz, artgerechte Tierhaltung, den Erhalt der Artenvielfalt und globale Solidarität durch das Berliner Regierungsviertel ziehen. Klimakrise, Ernährungsarmut, Höfesterben – die Liste der Verfehlungen in der Agrar-, Sozial- und Umweltpolitik ist lang. Die Bilanz nach einem Jahr Ampel-Regierung ist ernüchternd und lässt sich…

weiter lesen...


Besitz und Eigentum auf dem Lande wichtiger als Selbstverwirklichungswerte

Interview mit Wolfgang Reimer, dem neuen Vorsitzenden der Agrarsozialen Gesellschaft

weiter lesen...


Gründerzeit in Brandenburgs Landwirtschaft?

Sich in Brandenburg eine Existenz als Landwirt:in aufbauen? Nicht einfach! Die Böden in der Mark sind arm, die Investitionen hoch und die Rendite bescheiden. Trotzdem gibt es gut ausgebildete und hoch motivierte junge Menschen, die in der Landwirtschaft gründen möchten. Diese gilt es, gezielt politisch zu fördern. Aber wie? Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel diskutierte heute mit landwirtschaftlichen Gründerinnen und Gründern und Vertreter:innen aus Politik und Wissenschaft über die für Brandenburg geplante Existenzgründungsprämie, den Ausbau von Beratungsangeboten sowie Steuerungsmechanismen für den Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen. Zu der…

weiter lesen...


Ein Jahr Özdemir: „Mutlos, zu wenig, zu langsam“

Am 8. Dezember 2022 war Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ein Jahr im Amt. Die bisherige Bilanz des Ministers ist aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ernüchternd. „Mutlos, zu wenig, zu langsam, zu viele Zugeständnisse gegenüber der Agrarindustrie und der Bauernverbandsspitze“, so fasst AbL-Bundesgeschäftsführer Georg Janßen das erste Jahr Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unter der neuen grünen Hausleitung zusammen. Gelegenheiten, die längst überfälligen Veränderungen in der Agrarpolitik und Landwirtschaft einzuleiten, hätte es aus Sicht der AbL-Bundesvorsitzenden…

weiter lesen...


Protest gegen Patente auf Saatgut vor dem Europäischen Patentamt und bei der KWS

Gegen Patente auf Saatgut hat das Bündnis Keine Patente auf Saatgut, dem auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft angehört, sowohl vor dem Europäischen Patentamt in München als auch bei der KWS (Kleinwanzlebener Saatzucht) in Einbeck/Niedersachsen protestiert.

weiter lesen...


Das Potenzial von Agri-PV-Anlagen voll ausschöpfen

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die Organisationen „Landwirtschaft verbindet Deutschland“ und Parents for Future (P4F) zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich das große Potential von Agri-PV-Anlagen betont und konkreten Verbesserungsbedarf formuliert, „um die Agri- PV-Anlage zu einer echten Alternativtechnologie werden zu lassen“. Nachfolgend veröffentlichen wir die Stellungnahme im Wortlaut: Wir sehen in Agri-PV-Anlagen ein großes Potenzial für die postfossile Energiewende. Sie stellen aus unserer Sicht eine wertvolle und zugleich notwendige Technologieerweiterung dar. Daher befürworten wir die Maßnahmen der Bundesregierung durch die…

weiter lesen...


Vom Nischenprodukt zum Standard - Fast 80 Prozent der Milch in Deutschland gentechnikfrei

Nahezu vier von fünf Litern Milch in Deutschland werden gentechnikfrei hergestellt, der Anteil liegt inzwischen bei fast 80 Prozent. Vor zehn Jahren waren es erst fünf Prozent. Damit ist gentechnikfreie Milch in nur einem Jahrzehnt vom Nischenprodukt weitgehend zum Standard geworden. Die meisten Milchpackungen in den Supermarktregalen sind inzwischen mit dem „Ohne GenTechnik“-Siegel ausgezeichnet. Das teilt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) mit. Gentechnik-Regeln müssen bewahrt werden „Die Menschen wollen wissen, wie ihre Lebensmittel hergestellt werden. Die meisten lehnen Gentechnik im Glas und auf dem Teller ab. Das ,Ohne…

weiter lesen...


Stiftung plant Klage gegen Glyphosatverlängerung

Wie erwartet lässt die Europäische Kommission den Unkrautvernichter Glyphosat übergangsweise bis 15.12.2023 zu, um der Lebensmittelbehörde EFSA mehr Zeit zu geben, seine Risiken zu prüfen. Die Aurelia-Stiftung hält die verbreitete Praxis, die Genehmigung von Pestizidwirkstoffen schon vor dem Abschluss der vorgeschriebenen Risikoprüfung zu verlängern, für einen gravierenden Verstoß gegen das europarechtliche Vorsorgeprinzip. Sie plant daher, die aktuelle Glyphosat-Entscheidung der EU-Kommission vom Europäischen Gericht überprüfen zu lassen. Bei einem Expertengespräch der Anwaltskanzlei [GGSC] verwies Aurelia-Vorstand Thomas Radetzki auf Recherchen…

weiter lesen...


Studie: Deutschland exportiert mehr in der EU verbotene Pestizide in Form reiner Wirkstoffe als in fertigen Produkten - Pestizidexportverbot muss Wirkstoffe einbeziehen.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Exportmenge von in der EU verbotenen, reinen Pestizidwirkstoffen aus Deutschland die Exportmenge von verbotenen Wirkstoffen, die in Pestizidprodukten enthalten sind, um das 2,5- und das 4,5-Fache überstiegen. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie der Heinrich-Böll-Stiftung, des INKOTA-netzwerk, des Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Der Export von reinen Wirkstoffen würde laut Ankündigung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom September 2022 zu einem Exportverbot von gesundheitsschädlichen Pestiziden nicht erfasst werden. Die an der Analyse…

weiter lesen...


Keine Agrar-Millionen für Aldi und Co. – Minister Özdemir hat es in der Hand

Eine gemeinsame Analyse von NDR, WDR, Süddeutscher Zeitung sowie CORRECTIV und weiteren Medien zeigt abermals, dass Großkonzerne wie RWE, BASF und Aldi-Nord Agrarsubventionen in Millionenhöhe einstreichen und wenige Großbetriebe überproportional viele Fördermittel aus Brüssel erhalten. „Das kommt vielfach einem bedingungslosen Grundeinkommen für Millionär:innen gleich“, kommentiert Elisabeth Fresen, Landwirtin in Niedersachen und Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium heißt es zu dem Thema auf Anfrage von CORRECTIV, dass die Verantwortung für diese Entwicklung die…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…