Bundesregierung muss mehr gegen steigenden Hunger tun

Kurz vor dem Welternährungstag am 16. Oktober ist die weltweite Hungerkrise Thema des Welternährungsausschusses (CFS) in Rom. Der Ausschuss müsse eine zentrale Rolle auf der Suche nach Lösungen gegen den Hunger spielen, fordern Brot für die Welt, FIAN Deutschland und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Ein erster Schritt dazu ist, im CFS eine für alle Akteure offene Arbeitsgruppe zur Ernährungskrise einzusetzen. Der Welternährungsausschuss ist ein zentraler Baustein bei der Bekämpfung der Hungerkrise in weiten Teilen der Welt. Auf der Suche nach Lösungen bindet der CFS unter anderem zivilgesellschaftliche Akteure und die…

weiter lesen...


EU-Kommission erklärt Bürgerinitiative “Bienen und Bauern retten!” für gültig

Die EU-Kommission hat die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“ für gültig erklärt, nachdem die Initiative die Hürde einer Million gültiger Unterschriften genommen hat. Die EU-Institutionen müssen sich nun mit den Forderungen der EBI beschäftigen: ein Verbot synthetischer Pestizide in Europa bis 2030, die Wiederherstellung verlorener Artenvielfalt in ländlichen Gebieten und die Unterstützung der europäischen Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf naturverträgliche Anbaumethoden. Das Umweltinstitut München, zum EBI-Initiator:innenkreis gehörend, wertet die erfolgreiche Bürgerinitiave als starkes demokratisches Signal für…

weiter lesen...


Bäuerliches Klimanetzwerk NRW entsetzt: „Lützerath wird zum Bauernopfer der Landesregierung NRW“

Die Wirtschafts- und Klimaminister:innen Mona Neubaur in NRW und Robert Habeck im Bund haben gemeinsam mit dem Energiekonzern RWE bekanntgegeben, dass das Dorf Lützerath zugunsten der Kohleverstromung abgebaggert werden darf. Aus Sicht des bäuerlichen Klimanetzwerks NRW ist diese Entscheidung ausschließlich zugunsten von RWE getroffen worden. Die zentralen Aspekte Lebensmittelsicherheit oder Klimaschutz sieht das Bäuerliche Klimanetzwerk NRW nicht ausreichend berücksichtigt. Für den BUND stellt das Abbaggern der Dörfer eine „Katastrophe“ dar und ist für die Energieversorgung nicht erforderlich. Bernd Schmitz, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft…

weiter lesen...


Kanada: Gentechnik-Raps vererbt Glyphosatresistenz an Unkräuter

Kanadische Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Gentechnik-Raps seine Glyphosatresistenz an verwandte Unkräuter weitergegeben hat. Diese haben die erworbene Eigenschaft unerwarteter Weise dauerhaft in ihrem Erbgut verankert und machen sich nun auf Feldern jenseits der großen Rapsanbaugebiete breit. In Kanada wird seit 25 Jahren in großem Stil gentechnisch veränderter (gv) herbizidresistenter Raps angebaut. Dass dieser sich mit wildem Raps kreuzen kann und auch mit der verwandten Art der Rübsen ist bekannt. Dennoch lieferte eine aktuelle Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Saint-Jean-sur-Richelieu Research and…

weiter lesen...


EU-Gentechnik-Befragung muss wiederholt werden

40 europäische Organisationen kritisieren in einem Offenen Brief das Konsultationsverfahren der EU-Kommission zu neuer Gentechnik scharf und fordern, es in Teilen zu wiederholen. Neben der öffentlichen und allgemein zugänglichen Konsultation von Mai bis Juli hat die EU-Kommission im Sommer 2022 eine weitere, „gezielte Befragung“ zum Thema durchführen lassen, die sich europaweit nur an rund 400 ausgewählte Organisationen richtete. Welche das waren und wie sie ausgewählt wurden, ist bisher nicht öffentlich bekannt.  Undurchsichtige Exklusiv-Umfrage Die Fragen waren auch in dieser undurchsichtigen Exklusiv-Umfrage ähnlich einseitig und…

weiter lesen...


Kleinbeihilfe Agrar: Bis 31. Oktober 2022 online beantragen!

Damit landwirtschaftliche Unternehmen die „Kleinbeihilfen zur Stützung von Landwirtschaftsunternehmen wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine“ zügig erhalten, hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) alle berechtigten Betriebe angeschrieben. Mit diesen individuellen Zugangsdaten für das Online-Antragsportal können die Unternehmen vom 01. bis 31. Oktober 2022 den Zuschuss ausschließlich elektronisch unter www.ble.de/kleinbeihilfe-agrar beantragen, darauf weist die BLE hin. „Mit der direkten Ansprache können wir allen berechtigten klein- und mittelständischen…

weiter lesen...


Selbsthilfe als Strategie – Direktvermarktung als EIN Lösungsweg

Überlegungen, Erfahrungen und Perspektiven aus (alt)bäuerlicher Sicht angesichts einer Agrarpolitik in der Krise von Dietmar Groß, einem AbL-Urgestein aus Nordhessen.

weiter lesen...


"Chance verpasst, Herr Minister Özdemir"

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat am vergangenen Freitag den überarbeiteten GAP‑Strategieplan für Deutschland bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung eingereicht. Der hat nach Ansicht von Özdemir „eine klare Botschaft: mehr Umweltschutz, mehr Nachhaltigkeit, starke Betriebe und attraktive ländliche Räume.“ Die AbL sieht in dem Plan demgegenüber „keine klare Zukunftsperspektive“ für viele Bäuerinnen und Bauern und spricht von einer „verpassten Chance“. Bioland kritisiert, dass die Nachbesserung am nationalen GAP-Strategieplan das Zwischenziel 12 Prozent Öko-Fläche bis 2027 ausgibt und damit Bund und Länder ihre eigenen Ziele…

weiter lesen...


Hungerbekämpfung oder Preissenkung?

Was nützen die Getreidelieferungen aus der Ukraine? Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

weiter lesen...


Özdemir: ZKL wichtiger Ratgeber für nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem

Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hat in der vergangenen Woche auf Bitten des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, ihre Weiterarbeit aufgenommen. Das teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit Verweis auf die große Resonanz auf die entsprechende Einladung des Ministers mit. Das Gremium soll laut BMEL als Forum des Interessenausgleichs fortgeführt werden, um die konkrete Umsetzung zentraler, politischer Fragen der Transformation des Agrar- und Ernährungssystems näher zu erörtern. Bundesminister Özdemir hatte bereits kurz nach Amtsantritt den Austausch mit den ZKL-Mitgliedern gesucht. Im März 2022 setzte…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…