45 Organisationen fordern Ablehnung des EU-Gesetzzentwurfs zu neuen Gentechniken

Die Ablehnung der neuen EU-Verordnung zur Gentechnik fordern in einer gemeinsamen Resolution zur Grünen Woche 45 Verbände, Organisationen, Institutionen und Stiftungen aus den Bereichen Umwelt-, Tier- und Naturschutz, Entwicklungspolitik, Kirchen, Verbraucherschutz, soziale Gerechtigkeit, Landwirtschaft, Züchtung, Saatguterzeugung, Erhaltung der Nutztier- und Kulturpflanzenvielfalt, Lebensmittelwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und Imkerei sowie Jugendbewegungen, Initiativen aus der Klimaschutzbewegung und aus den Bewegungen für sozial und ökologisch verantwortungsvolle Ernährungssysteme. Neben einer Kennzeichnungspflicht auch für alle Arten Neuer…

weiter lesen...


Berufsimker warnen: Mercosur kommt – Rückverfolgbarkeit muss Bedingung sein

Die Berufsimker sehen im kommenden Mercosur-Abkommen Risiken und Chancen, denn noch muss das EU-Parlament dem Abkommen zustimmen. Die Politik kann jetzt ein Rückverfolgbarkeitssystem nach argentinischem Vorbild zur Bedingung machen – ohne Neuverhandlungen. Berufsimker fordern dies als wirksame Maßnahme gegen Importbetrug und für Qualität und Chancengleichheit auf einem breiten Markt. In Kürze soll das jahrzehntelang geplante Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten, u. a. Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay, unterzeichnet werden. Die EU-Länder haben am 9. Januar dem Abschluss des Freihandelsabkommens mehrheitlich zugestimmt.…

weiter lesen...


Gentechnikfreie Lebensmittel im Supermarkt in Gefahr

Die großen Supermarktketten stehen sehr unterschiedlich zum Einsatz neuer Gentechnik. Aldi Nord und Süd schließen neue Gentechnik für ihre Produkte konsequent aus und fordern gemeinsam mit Rewe und Penny eine Kennzeichnung und strikte Regulierung. Dagegen positionieren sich Edeka und Netto sowie Lidl und Kaufland weder zur generellen Nutzung noch zur Kennzeichnung und Regulation. Das zeigt der jetzt veröffentlichte Gentechnik-Supermarkt-Check von Greenpeace, der die Positionen der deutschen Supermarktketten bei neuer Gentechnik beleuchtet. Der Sortiments-Check belegt zudem, wie sich die Supermarktregale schon heute bei Gentechnikfreiheit unterscheiden.…

weiter lesen...


Haltung zeigen! „Wir haben es satt!“-Bündnis fordert von Bundesregierung zukunftsfähige Agrarpolitik

Haltung zeigen! Mit dieser Forderung geht das „Wir haben es satt!“-Bündnis am 17. Januar in Berlin auf die Straße. Rund 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft demonstrieren für eine bäuerliche, umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. Sie kritisieren die schwarz-rote Bundesregierung, die einen agrarpolitischen Rückschritt nach dem anderen beschließt. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat die Förderung einer besseren Tierhaltung gestrichen, zugleich verschleppt er die Einführung einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung. Unter der Überschrift „Bürokratieabbau“ wird die Axt an Regelungen für Klima-, Umwelt- und…

weiter lesen...


Protest gegen Mercosur-Handelsabkommen

In mehreren europäischen Ländern (unter anderem in Frankreich, Irland, Spanien, Belgien) und auch in Deutschland protestieren aktuell Bauern gegen das Mercosur-Abkommen und es sind weitere Proteste angekündigt, sollte es – wie von der EU noch geplant – am 12. Januar zur Unterzeichnung des Abkommens in Paraguay kommen. In Deutschland haben insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dortige Verbände wie der Bauernbund, die Freien Bauern und Land schafft Verbindung (LsV) zu Protesten und/oder Blockaden an zahlreichen Autobahnauffahrten aufgerufen. Nicht unterstützt werden die Proteste von den Landesbauernverbänden (siehe gesonderte Meldung).…

weiter lesen...


Frankreich verbietet Agrarimporte mit Verwendung von in der EU verbotenen Pestiziden

Landesweit und insbesondere in Paris kommt es auch in Frankreich zu Protesten gegen das Mercosur-Abkommen. Mit ihren Traktoren blockierten die Bauern unter anderem den Kreisverkehr am Arc de Triomphe, es soll zu 150 Kilometer langen Staus gekommen sein. Verhindern konnte die Proteste weder ein Gespräch der Landwirtschaftsverbände mit dem Premierminister noch der von Frankreich kurz zuvor erfolgte Stopp des Imports von Agrarprodukten, die mit Pestiziden behandelt wurden, die in Europa verboten sind. Fünf Substanzen stehen aufgrund ihrer dokumentierten Risiken laut einer Mitteilung der beteiligten Ministerien, des Landwirtschaftsministeriums von Annie…

weiter lesen...


Bauernverband: Mercosur nicht relevant für Protestaktionen

Der Landesbauernverband Brandenburg (LBV) hat in einem Informationsschreiben an seine Mitglieder die realen Auswirkungen des Abkommens der EU mit den Mercosur-Ländern für die Agrarbranche in Zahlen analysiert, ordnet die Relevanz für Protestaktionen auf der Straße als nicht gegeben ein und mahnt eine Refokussierung auf die dringlichen Kernanliegen des Berufsstandes an - Düngung, Pflanzenschutz, Bau-, Tier- oder Förderrecht. Oberstes Ziel ist es für den LBV, in Deutschland und Europa die Wettbewerbsfähigkeit herzustellen. Diese Kernanliegen sollten zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und bei den richtigen Adressaten platziert werden, heißt es seitens…

weiter lesen...


Die Kommission ringt um Zustimmung zum Mercosur-Abkommen

Um einer Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Ländern noch einen Schritt näher zu rücken, sind seitens der EU-Kommission eine Reihe von Zugeständnissen an noch zweifelnde EU-Länder – wie zum Beispiel Italien – und auch in Richtung der gegen das Abkommen protestierenden Bäuerinnen und Bauern gemacht worden – sowohl von EU-Präsidentin Ursula von der Leyen als auch Agrarkommissar Christophe Hansen, Handelskommissar Maroš Šefčovič sowie Olivér Várhelyi, Kommissar für Gesundheit und Tierschutz. Die Mittel: mehr Geld und Abstriche bei inhaltlichen Vorgaben resp. Auflagen – Vereinfachung genannt – dazu folgende…

weiter lesen...


Erfolgreiches Existenzgründungsprogramm in Niedersachsen

Das neue niedersächsische Förderprogramm für Junglandwirtinnen und -landwirte sowie Neueinsteigerinnen und -einsteiger in die Landwirtschaft stößt bei Betrieben auf großes Interesse: Insgesamt 90 Anträge sind trotz kurzer Antragsfrist bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) eingegangen, 24 von ihnen konnten jetzt bewilligt werden. Das teilt das Landwirtschaftsministerium mit. „Die hohe Nachfrage zeigt: Mit unserem Programm haben wir in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein attraktives Angebot geschaffen für die junge Generation und den derzeit laufenden Generationenwechsel auf den Höfen. Wir sprechen mit der Förderung veränderungsbereite…

weiter lesen...


EU-Strategie zum Generationswechsel: Entscheidend ist, was in der Praxis ankommt

Im vergangenen Oktober hat die EU-Kommission Maßnahmen zur Unterstützung des Generationswechsels in der Landwirtschaft vorgeschlagen, um die Ernährung, die Landwirtschaft und die Zukunft des ländlichen Raums in Europa zu sichern. „Egal wie gut die EU-Strategie zum Generationswechsel in der Landwirtschaft ist, entscheidend ist, was davon in der Praxis ankommt“, erklärt jetzt der Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL), Lars Ruschmeyer, mit Verweis auf den Junglandwirt:innen-Kongress auf der Grünen Woche von Deutschem Bauernverband (DBV) und BDL am 17. Januar 2026 mit dem Thema „Generationswechsel in der Landwirtschaft: Wie kommt die…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…