Weltmilchtag am 1. Juni: Erzeuger fordern in einem offenen Brief an die Europäische Union die Einrichtung eins Instruments zur Krisenprävention im Milchsektor

Nachfolgend dokumentieren wir den offenen Brief der europäischen Erzeuger des EMB, ECVC, APLI und der Confédération paysanne, sowie von OXFAM, SOS FAIM und CFSI an die Europäische Union mit der Forderung, jetzt ein Instrument zur Krisenprävention im Milchsektor einzurichten und den Druck vom EU-Markt und damit von den Erzeugern in der EU und in Afrika zu nehmen.

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BUND Naturschutz klagt gegen die bayerische Wolfsverordnung

Die am 1. Mai in Kraft getretene Wolfsverordnung, mit der die bayerische Staatsregierung den Abschuss von Wölfen erleichtern will, ist nach Ansicht des BUND Naturschutz (BN) rechtlich weder haltbar, noch ist der Erhaltungsstatus des Wolfes in Bayern gesichert. Darüber hinaus vernachlässige sie einen effektiven Herdenschutz. Die Staatsregierung müsse sich an Recht und Gesetz halten, weshalb der BUND Naturschutz gegen die Verordnung klagt. Zudem müssen die Kriterien für nicht schützbare Weidegebiete überarbeitet werden. Zur Klage des BUND Naturschutz gegen die Bayerische Wolfsverordnung vor dem Verwaltungsgerichtshof in München erklärt der…

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Anbindehaltung: Nun das Aus in fünf Jahren?

Eben noch war von einer Übergangszeit von zehn Jahren bis zum endgültigen Aus für die Anbindehaltung die Rede, so auch von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, da taucht in einem jetzt zwischen den zuständigen Bundesressorts kursierendem Gesetzentwurf des Tierschutzgesetzes nur noch eine Frist von 5 Jahren auf. Die sogenannte Kombihaltung (Anbindehaltung im Stall im Winter, Weidehaltung im Sommer oder stundenweiser Zugang zu einem kleinen Laufhof neben dem Stall) soll weiterhin möglich sein, es sind jedoch höhere Haltungsauflagen geplant (unter anderem ganzjährig mindestens zweimal in der Woche der Zugang zu einer Freifläche, für maximal 50…

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Europäisches Parlament muss den Weg für ein EU-Lieferkettengesetz frei machen

Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) appelliert an die deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament, am 1. Juni für das EU-Lieferkettengesetz zu stimmen. „Mit dem EU-Lieferkettengesetz kann die EU weltweit ein starkes Zeichen setzen, dass Ausbeutung, Umweltzerstörung und die Schädigung des Klimas in Wertschöpfungsketten europäischer Unternehmen nicht länger toleriert werden“, erklärt Martina Schaub, Vorstandsvorsitzende von VENRO. „Wir begrüßen es sehr, dass der Rechtsausschuss in seinem Vorschlag eine stärkere Einbindung von Betroffenen und zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Erstellung von Risikoanalysen und…

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WWF-Umfrage zu Ernährung: Sorge um bezahlbare Lebensmittel wächst

Laut einer aktuellen Umfrage, die die Naturschutzorganisation WWF in elf EU-Ländern durchgeführt hat, sehen 56 Prozent der Befragten den Preis als Grund dafür, keine nachhaltigen Lebensmittel zu konsumieren. Im Vergleich zu 47 Prozent im Jahr 2021 ist dies ein deutlicher Anstieg. In Deutschland glauben 70 Prozent der Befragten, dass nachhaltige Lebensmittel genauso viel oder weniger kosten sollten als weniger nachhaltige Alternativen. Von diesen Befragten sind 59 Prozent der Meinung, dass Preissenkungen bei nachhaltigen Lebensmitteln der richtige Weg sind, während 18 Prozent sich eine Preissteigerung bei weniger nachhaltigen Produkten wünschen. Die …

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CRISPR-Senfpflanzen für den US-Markt

Die US-Firma Pairwise, zu deren Investoren auch die Investmentabteilung des Bayer-Konzerns gehört, hat angekündigt, in den USA schon bald Braunen Senf als Salat vermarkten zu wollen. Die Pflanzen, die mittels Neuer Gentechnik (NGT) so verändert wurden, dass ihre Blätter weniger scharf schmecken, sind auch zum Patent (WO2021030738) angemeldet. Laut einer wissenschaftlichen Publikation von 2022 wurden mittels CRISPR/Cas insgesamt 17 Gene verändert, wie das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mitteilt. Brauner Senf (Brassica juncea) wird weltweit als Ölpflanze und zur Herstellung von Senf angebaut. Er kann sich…

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Agri-Photovoltaik-Anlagen schützen Pflanzen vor Dürre

Agri-Photovoltaik kann die Folgen von Dürreperioden auf die Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel abschwächen: Die Beschattung, die bei ausreichend Wasser oft die Ernteerträge senkt, kann bei Dürre sogar zu Ertragssteigerungen führen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Hohenheim in Stuttgart. Der Effekt kann laut einer Mitteilung der Universität besonders für Regionen wichtig werden, in denen es gleichzeitig ein starkes Bevölkerungswachstum und ausgeprägte Dürreperioden gibt, wie beispielsweise in Indien oder Afrika. Aber auch in Europa muss in Zukunft mit längeren Trockenperioden gerechnet werden. Aus Sicht der…

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Aufruf zum gemeinsamen Protest von Landwirt:innen und Klimaaktivist:innen gegen das EU-Mercosur-Abkommen

„Besondere Zeiten erfordern außergewöhnliche Bündnisse. Zum ersten Mal treten Fridays for Future und Landwirtschaft verbindet Deutschland e.V. mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit. Was treibt uns, die Gruppen Fridays for Future, Parents for Future, Landwirtschaft verbindet Deutschland e.V. und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft an, diese besondere Kooperation einzugehen? Mit großer Besorgnis verfolgen wir die Entwicklungen rund um das EU-Mercosur-Abkommen und die durch Mitglieder der Bundesregierung geäußerte Unterstützung.“ So beginnt eine gemeinsame Erklärung der genannten Organisationen, die mit Hinweis auf diese…

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Breites Bündnis fordert mehr Unterstützung bei Umsetzung von Agroforstsystemen

Agroforstsysteme tragen zur Klimaanpassung bei, sorgen in der Landwirtschaft für mehr Klima-, Boden- und Gewässerschutz und fördern die Artenvielfalt. Gleichzeitig zeichnen sie sich durch eine hohe Flächenproduktivität aus. Trotz dieser Vorteile wird die Anlage und Bewirtschaftung von Agroforstsystemen seitens Bund und Länder nicht nennenswert unterstützt. Die Berufsstandvertretungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) und Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) fordern daher gemeinsam mit dem Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft e.V. (DeFAF) in einem offenen Brief an die Ministerinnen und Minister,…

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