Neue Gentechnik: EU-Parlament im Irrgarten - Berichterstatterin präsentiert absurde Änderungsanträge

Im EU-Parlament herrscht zunehmend Verwirrung über die künftige Regulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT). Die zuletzt diskutierten Änderungsanträge der Berichterstatterin Jessica Polfjärd (Fraktion der Europäischen Volkspartei, EVP) entbehren einer ausreichenden wissenschaftlichen Grundlage und würden die Risikoprüfung von NGT-Pflanzen zu einer seltenen Ausnahme machen. Zudem wird die unrealistische Hoffnung geschürt, dass NGT-Pflanzen vom Patentschutz ausgenommen werden könnten. Das teilt Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mit. Die Berichterstatterin schlägt in aktuellen Dokumenten vor, dass nur…

weiter lesen...


Behörde: Gentechnik-Entwurf der EU-Kommission unwissenschaftlich

Die für Lebensmittelsicherheit zuständige französische Behörde Anses hat den Regelungsentwurf der Europäischen Kommission für neue gentechnische Verfahren (NGT) in der Landwirtschaft zerpflückt. So seien die Kriterien, nach denen die meisten NGT-Pflanzen in die weitgehend regelungsfreie Kategorie 1 einsortiert werden sollen, wissenschaftlich nicht fundiert. In ihrem Bericht - veröffentlicht Ende Dezember - stützt Anses damit die Kritik vieler Organisationen, die bisher von Befürworter:innen des Vorschlags als unwissenschaftlich abgetan wurde. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission müssen NGT1-Pflanzen „Kriterien für die Gleichwertigkeit mit…

weiter lesen...


Grünland und Weidehaltung endlich in Wert setzen – GAP Förderung ausweiten!

In dieser Woche (Mittwoch, Donnerstag) treffen sich die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre von Bund und Ländern zu einer „Amtschefkonferenz“ zur Vorbereitung der nächsten Agrarministerkonferenz (AMK). Auf der Tagesordnung steht auch die Weiterentwicklung und Umsetzung der EU-Agrarpolitik/die Anpassung der Regelungen zu GAP-Direktzahlungen. Das nimmt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum Anlass, eine Ausweitung der bestehenden Förderangebote und eine „endlich“ gerechtere Verteilung der Fördermittel zu fordern. Ottmar Ilchmann, Landesvorsitzender der AbL Niedersachen und selbst Milchbauer erläutert: „Seit 2021 ist klar, dass…

weiter lesen...


MMI 1/2024: Eine starke Marktposition entlastet Bauern und Bürger

Die Milcherzeugungskosten waren im Oktober 2023 mit 47,92 Cent pro Kilogramm um 1,81 Cent pro Kilogramm niedriger als im Juli 2023. Der Milch Marker Index liegt damit wie im Januar 2023 wieder bei 116. Auch die Preis Kosten Ratio verbesserte sich leicht. Während sich einerseits die Erlöse für Rindfleisch und Milch leicht erhöhten, sanken die Betriebskosten nur gering. Bei einem Wert von 0,86 stehen die Kosten und Erlöse also weiterhin in einem starken Missverhältnis. Erzeugungskosten müssen in Preisbildung einfließen Die aktuellen Zahlen zu den Milcherzeugungskosten sind für den Vorstandsvorsitzenden der MEG Milch Board Frank Lenz Grund genug,…

weiter lesen...


"Aushecken! Mehr Gehölze in die Landwirtschaft!"

Um Hecken als zentrale Antwort auf die Biodiversitäts- und Klimakrise zu stärken, organisierte die BaumLand-Kampagne, ein Projekt des Fördervereins der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (FAbL e.V.), am 17. Januar 2024 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin den ersten bundesweiten Heckentag mit über 140 Teilnehmenden. Erstmals vernetzten sich Landwirt:innen, Wissenschaftler:innen, Vereine, Politik und Verbände, um sich für mehr Hecken in der Kulturlandschaft einzusetzen Feldhecken, in Norddeutschland auch Knicks genannt, sind Alleskönner: Sie vereinen Klima- und Biodiversitätsschutz, indem sie den Boden vor Erosion…

weiter lesen...


Zukunft braucht Veränderung!

AbL zur Einladung der Ampel an die Bauernverbände zu einem Gespräch am kommenden Montag

weiter lesen...


Es geht um mehr als Agrardiesel und KfZ-Steuerbegünstigung

Einkommen über den Markt dringend nötig, um unabhängiger von öffentlichen Geldern zu werden.

weiter lesen...


Keine Haushaltssanierung auf Kosten des überfälligen ökologischen Umbaus von Landwirtschaft und Ernährung

05.01.2024 +++ Anlässlich der aktualisierten Pläne der Bundesregierung, die KFZ-Steuerbefreiung für Landmaschinen beizubehalten und die Argrardieselbeihilfe stufenweise abzuschaffen, erklären die Mitglieder des BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft): Der Aufbruch in den ökologischen Umbau der Agrarpolitik darf nicht blockiert werden. Der Umbau von Landwirtschaft und Ernährung kann nicht funktionieren, wenn der Haushalt zu Lasten der Landwirtschaft saniert werden soll. Mittelkürzungen dürfen nicht zu Belastungen führen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in offenen Märkten verschlechtern, aber keinerlei positiven Beitrag zu Umwelt- und…

weiter lesen...


Bäuerinnen und Bauern in Deutschland brauchen Unterstützung

Anlässlich der Bauernproteste in dieser Woche hat die Katholische Landvolkbewegung (KLB) die nachfolgende Stellungnahme veröffentlicht, in der es unter anderem heißt, dass wir für die in der Landwirtschaft notwendigen Veränderungen mehr als eine Diskussion über Subventionen brauchen. Die LandwirtInnen kämpfen in dieser Woche für einen Erhalt der Steuerrückerstattung beim Agrardiesel. Die KLB Deutschland steht hinter den LandwirtInnen und ihren Forderungen. Ebenso wie die meisten von ihnen lehnen wir aber Gewalt ab und distanzieren uns ausdrücklich von undemokratischem Verhalten! Wir begrüßen, dass die Bundesregierung von ihrer starren Haltung…

weiter lesen...


Bäuerlicher Protest ohne Hass und Hetze

Gemeinsame Stellungnahme der Upländer Bauernmolkerei und der Milcherzeugergemeinschaft Hessen

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…