Bundesverband der Verbraucherzentralen: Vorsorgeprinzip muss auch für neue Gentechnik gelten

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat die EU-Kommission aufgefordert, an der europäischen Gentechnikregulierung und dem europäischen Vorsorgeprinzip festzuhalten. Dabei argumentierte der Verband mit den durch Umfragen belegten Haltungen der Verbraucher:innen und mit einem Gutachten, das er beim Institut Testbiotech in Auftrag gegeben hatte. Die Ergebnisse des Gutachtens fasste vzbv-Vorständin Ramona Pop so zusammen: „Neue technische Verfahren zur Veränderung des Erbguts an Pflanzen und Tieren bergen noch nicht vollkommen erforschte Risiken für Mensch und Umwelt“. Deshalb sollte die Europäische Kommission für neue Gentechnikverfahren…

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Beweidung sichert Artenvielfalt

Pflanzen brauchen Licht, um zu wachsen. Durch überschüssige Nährstoffe und/oder das Fehlen von Pflanzenfressern gelangt jedoch weniger Licht in die untere Vegetationsschicht des Grünlands. Dann dominieren wenige wuchsstarke Arten und die Pflanzenvielfalt geht zurück. Das teilt das Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) mit Verweis auf jetzt im Fachjournal Nature veröffentlichte Ergebnisse von Freilandexperimenten eines internationalen Forschungsteams mit. Um die Bedeutung des Lichts für die Pflanzenvielfalt im Grünland herauszufinden, beleuchtete das Team die niedrigwüchsigen Pflanzen im Grasland direkt mit LED-Lampen und sorgte so für eine…

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Landwirtschaftsministerinnen und -minister sehen sich vom Bund in ihren Entscheidungsmöglichkeiten beschnitten

Die Agrarministerinnen und -minister von fünf Länderregierungen mit Unionsbeteiligung fordern vom Bund den Erhalt ihrer agrarstrukturellen Entscheidungsmöglichkeiten, darunter auch Werner Schwarz (CDU), Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein. Der in diesem Zusammenhang auch erklärt, die vom Bund vorgelegten Entwürfe für ein Tierhaltungskennzeichnungsgesetz sowie die geplanten Änderungen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung nicht mittragen zu wollen. Das teilt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (stmelf) mit. Die Agrarministerinnen und -minister von Baden-Württemberg (grün-schwarz regiert),…

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Bedrückte Stimmung in der Biogas-Szene

Das Bundeswirtschaftsministerium plant die Gewinne der Energieerzeuger abzuschöpfen - auch bei Biogasanlagen. Das Problem: die Erzeugungskosten von Biogasstrom sind in den letzten Monaten deutlich gestiegen, einige Betreiber haben ihre Einnahmen bereits reinvestiert, um die flexible Strombereitstellung zu garantieren. Nun ist der Weiterbetrieb bei vielen Anlagen fraglich. Darauf weist die Biogasbranche anlässlich des Startes ihres Branchentreffens, der 32. BIOGAS-Convention, hin und verkündet: Die Stimmung hätte kaum schlechter sein können. Mit der Ankündigung, die Erlöse aus der Stromerzeugung von Biogasanlagen nahezu vollständig abzuschöpfen, habe…

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Meldungen von Märkten, Handel und Verarbeitern

Ukrainisches Getreide vor allem für Spaniens Schweine ++ Import, Export und der Einfluss auf den Schweinepreis

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Förderung des Weidetierschutzes verbessern

Das Land Hessen hat eine überarbeitete Förderrichtlinie zum Weidetierschutz in Kraft gesetzt. „Förderung des Weidetierschutzes verbessert“ heißt es dazu seitens des zuständigen Landwirtschaftsministeriums. Von der notwendigen Verbesserung des Weidetierschutzes und der notwendigen Unterstützung der Weidetierhalter ist das Ministerium nach Ansicht von Oliver Diehl, Mitglied einer Naturland-Hofgemeinschaft mit 450 Mutterschafen und Geschäftsführer der AbL Hessen, damit aber noch weit entfernt. Und insbesondere die Art und Weise der Einbindung der Praxis in die Erarbeitung der Förderrichtlinie wie auch anderer Maßnahmen verärgert ihn, der in diesem…

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COP27 zum Umsetzungsgipfel machen

Zum Start des 27. UN-Klimagipfels (COP27) in Sharm-El-Sheikh fordern die Klima-Allianz Deutschland und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die Bundesregierung auf, sich für eine konsequente nationale und globale Energiewende einzusetzen und Länder im globalen Süden bei der Bewältigung der Klimakrise entschlossener zu unterstützen. „Bundeskanzler Scholz muss Zeitenwende für Klimagerechtigkeit einleiten und COP27 zum Umsetzungsgipfel machen“, postulieren die Organisationen, die ihre Forderungen in einem gemeinsamen Positionspapier zusammengefasst haben. Der aktuelle UN Emissions Gap Report und der Synthesebericht zu den…

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Verbändebündnis fordert mehr Ökolandbau und ein Anwendungsverbot für chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel in Trinkwassergewinnungsgebieten

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) und Bioland e.V. fordern ein Anwendungsverbot für chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und die Ausweitung des Ökolandbaus in Einzugsgebieten, die der Trinkwassergewinnung dienen. Erstmals äußern sich laut einer gemeinsamen Mitteilung der genannten Organisationen dazu gemeinsam Akteure aus der Wasserwirtschaft und dem Ökolandbau und unterstützen entsprechende Pläne der europäischen Kommission. Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser erklärt: “Fast zwei Drittel unseres Trinkwassers stammt aus dem…

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Rote Karte für Menschenrechtsverletzungen

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) zeigt der Fußball-WM in Katar die rote Karte für Menschenrechtsverletzungen und sieht die WM als Gefahr für Menschen und Umwelt. In einem auf der Herbstsitzung ihres Bundesausschusses gefassten Beschluss verurteilt die KLJB den menschenunwürdigen Umgang mit Arbeitsmigrant*innen, Frauen* sowie der LGBTQI+-Community in Katar. Zusätzlich sieht die Jugendorganisation in der WM in Katar auch ein falsches Signal für den Klimaschutz. „Neben den vielfältigen Menschenrechtsverletzungen in Katar halten wir die Austragung der WM aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Klimakrise für das völlig falsche Signal. Eine…

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Schweizer Ethikkommission: Klimanutzen der Gentechnik nicht überschätzen

Eine eidgenössische Ethikkommission für Biotechnologie (EKAH) hält neue gentechnische Verfahren für wenig geeignet, zeitnah für eine Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel zu sorgen. Darauf zu setzen hieße, eine Wette auf die Zukunft einzugehen, schreibt die Kommission in einem Bericht, der jetzt vorgestellt wurde. Weil die Anpassung sehr dringlich sei, um die Lebensmittelversorgung zu sichern, sei ein solches Vorgehen ethisch nicht zu rechtfertigen. Unter dem Titel „Klimawandel, Landwirtschaft und die Rolle der Biotechnologie“ schätzen zwölf verwaltungsexterne Expert:innen aus Philosophie, Theologie, Biologie, Medizin und Recht, die von…

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