Wege zu einer klimaneutralen Biolandwirtschaft

Klimabewusstes Wirtschaften ist angesichts des immer deutlicher wahrnehmbaren und durch den Menschen verursachten Klimawandel eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit, die auch von allen Wirtschaftsbereichen erbracht werden muss. Dieser Notwendigkeit muss sich nach Ansicht des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz auch die Landwirtschaft, und insbesondere die auf Nachhaltigkeit fokussierte biologische Landwirtschaft stellen. Die in Abstimmung mit Bio Suisse erarbeitete Studie «Wege zu einer klimaneutralen Biolandwirtschaft in der Schweiz» zeigt laut FiBL erstmals, welche Maßnahmen in der Landwirtschaft, aber auch von…

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Calyxt-Soja: Nachweis noch 2022 möglich?

Gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen ohne Fremd-DNA wie eine Sojalinie der US-Firma Calyxt können bislang unerkannt nach Europa gelangen, weil europäische Überwachungslabore sie nicht nachweisen können. Experten sind zuversichtlich, dass sie noch in diesem Jahr einen Nachweis für die Calyxt-Soja vorstellen können. Um die Testmethode für genomeditierten Raps des US-Herstellers Cibus, die gentechnikkritische Verbände 2020 entwickeln ließen, wird weiter gestritten. Das Problem für die Überwachungslabore der EU ist, dass sie bislang meist nur dann Informationen über gv-Pflanzen aus Drittländern erhalten, wenn die Hersteller sie in die EU exportieren…

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Termin-HINweis

Ernährungsunsicherheit als Folge des Krieges in der Ukraine? Droht sie wirklich? Was ist zu tun?

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Wolfgang Reimer designierter Vorsitzender der Agrarsozialen Gesellschaft

Neuer Vorsitzender der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) in Göttingen soll Wolfgang Reimer werden. Nach einer Vorstandssitzung in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der 66- jährige Diplom-Agraringenieur aus dem baden-württembergischen Gaildorf sich auf der Mitgliederversammlung im November bewerben wird. Er tritt die Nachfolge der früheren schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf an, die nach sechs Jahren nicht mehr kandidiert. Reimer war bis Dezember Regierungspräsident des Bezirks Stuttgart und von 2011 bis 2016 Amtschef im Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg, zuvor 10 Jahre im…

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Haltungskennzeichnung: Breite Kritik am Vorschlag des Ministeriums

Damit hat das Bundesministerium (BMEL) sicherlich nicht gerechnet. Ende März hat es seine Vorstellungen zur Tierhaltungskennzeichnung für Mastschweine vorgestellt (die Bauernstimme berichtete) – und breite und heftige Kritik geerntet. Die Orientierung der Kennzeichnung an den Stufen in der Eierkennzeichnung hat in der breiten Landwirtschaft, aber auch in der Industrie und im Handel Unverständnis bis Ablehnung hervorgerufen. Tatsächlich überrascht das deutliche Abweichen von den Ergebnissen des Kompetenznetzwerkes Tierhaltung („Borchert- Kommission“) die gesamte Branche. Die Kommission hatte nach langen und intensiven Diskussionen Empfehlungen…

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Molkerei Goldsteig hebt Glyphosatverbot auf und erntet Kritik von Naturschützern

Die Molkerei Goldsteig hat ihren Milchlieferanten vor vier Jahren die Anwendung des Totalherbizids Glyphosat für die Erzeugung ihres Wiesen- und Ackerfutters untersagt. Jetzt hat die Molkerei ihren Erzeugern mit Blick auf deren erhöhte Produktionskosten die Anwendung wieder erlaubt. Der BUND Naturschutz in Bayern kritisiert diese Entscheidung mit deutlichen Worten und fordert die Molkerei auf als Reaktion auf die gestiegenen Kosten den Milchviehaltern besser mehr Geld für ihre Milch zu zahlen. Die Molkerei verteidigt daraufhin ihre Entscheidung. Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) kritisiert, dass die Molkerei Goldsteig ihren Milchlieferanten den…

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Özdemir: Ostafrika droht schlimmste Hungersnot seit 40 Jahren

Bundesregierung stellt 430 Millionen Euro für globale Ernährungssicherung bereit

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ECVC: Krieg und Krisen unterstreichen Notwendigkeit für Ernährungssouveränität

Im Vorfeld des Internationalen Tages des bäuerlichen Widerstands am 17. April hat die Europäische Koordination Via Campesina (ECVC), der auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft angehört, in einem offenen Brief an die Führung mehrerer EU-Kommissionen, des Parlaments und des Rates auf die besondere Bedeutung der Kleinbäuerinnen und -bauern hingewiesen und einen soliden politischen Rahmen gefordert, um Ernährungssouveränität auf europäischer und globaler Ebene zu erreichen und im Falle einer Nahrungsmittelkrise besser vorbereitet zu sein. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und anderer globaler bewaffneter Konflikte bringt die…

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KLB Bayern: „Carbon Farming“ weder ökonomisch noch ökologisch zielführend

Der Landsoziale Arbeitskreis (LSAK) der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Bayern begrüßt Überlegungen der Bayerischen Staatsregierung, im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms auch Förderungen zum Humusaufbau bzw. zur CO2-Bindung aufzulegen. Ein Handel mit Zertifikaten in diesem Bereich erscheint dem LSAK aber weder ökonomisch noch ökologisch zielführend zu sein. Bei Förderprogrammen zum Humusaufbau ist nach Ansicht des LSAK-Sprechers, Alfred Hainthaler (KLB-Diözesanverband Passau), der Fokus auf Programme zu legen, die einen Anreiz schaffen, sich dauerhaft um den Erhalt bzw. den Aufbau von Humus auf landwirtschaftlichen Flächen zu bemühen. Hai…

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EU-Außenbeauftragter: Russland verursacht Hunger in der Welt

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat Russland vorgeworfen, durch den Angriffskrieg auf die Ukraine Hunger in der Welt zu verursachen. Felder würden zerstört und Weizen könne nicht mehr in andere Länder exportiert werden. Im Anschluss an ein Treffen des Rates für Auswärtige Angelegenheiten in Luxemburg erklärte Borrell: „Die Russen machen die Sanktionen für die Lebensmittelknappheit und die steigenden Preise verantwortlich. Aber nicht die Sanktionen sind die Ursache, sondern Russland, das Bomben auf ukrainische Felder wirft, und russische Kriegsschiffe, die Dutzende von Schiffen voller Weizen blockieren, die nicht aus den ukrainischen Häfen…

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