Jede dritte Hähnchenfleischprobe aus Massentierhaltung mit antibiotikaresistenten Keimen belastet

Eine Stichprobenuntersuchung des Institute of Pharmacy/LPG - Pharmaceutical Microbiology der Universität Greifswald im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zeigt, dass jedes dritte Hähnchenfleischprodukt aus Massentierhaltung mit antibiotikaresistenten Erregern belastet ist – genauer gesagt 11 von 35 Hähnchenfleischproben. Von den 30 getesteten Bio-Hähnchenfleischprodukten waren hingegen 2 Proben belastet. Antibiotikaresistente Keime entstehen u.a. durch den exzessiven Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung, so die DUH. Bei der Schlachtung können die Keime vom Darm der Tiere auf die Fleischoberfläche und letztlich den Menschen übergehen –…

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Korrektur

Beim Beitrag zum Besuch von Minister Özdemir in Baden-Württemberg hat sich bei der Bildunterschrift zu den Gesprächsteilnehmer:innen bei den Vornamen in der Familie Bosch der Fehlerteufel eingeschlichen. Richtig muss es heißen (nebenstehend v.l.): Stefan Klett, Matthias Bosch, Xenia Brand, Elisabeth Waizenegger, Manuel Bosch, Cem Özdemir, Sarah Bosch, Maria Heubuch, Anika Bosch, Birgit Bosch, Henrik Maaß (verdeckt) sowie ein Auszubildender der Familie Bosch. Wir bitten unser Missgeschick zu entschuldigen.

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Grabenkämpfe überwinden - Landwirtschaft zukunftsfest machen!

„Weiterentwicklung der GAP ab 2028“ lautet das Schwerpunktethema des im Rahmen des Treffens der Agrarministerinnen und-minister von Bund und Ländern (AMK) vorgesehenen Austauschs mit den Verbänden der Zivilgesellschaft. Der Naturschutzbund (NABU) und die Arbeitsgemeischaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) verweisen gemeinsam im Vorfeld des Treffens auf die große Einigkeit der unterschiedlichen Verbände, die bislang weitestgehend pauschalen Direktzahlungen vollständig in ein System zu überführen, das Bäuerinnen und Bauern bei Umwelt-, Klima- und Tierschutz einkommenswirksam entlohnt. Diese Zukunftsvision für die GAP findet sich nicht nur im…

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Aufregung im Milchmarkt über Preise im Aufwind und verpflichtende Verträge

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ In diesen turbulenten Zeiten kommen die Agrarmärkte nicht zur Ruhe. Der Schweinepreis ist doppelt so hoch wie vor zwei Jahren. Dagegen ist der Getreidepreis zugleich um die Hälfte abgestürzt. Der Milchpreis wiederum ist von Hosianna 2022 auf schlechtes Normalmaß 2023 zurückgestutzt. Die Einkommen der Milcherzeuger werden 2023/24 drastisch zusammengestrichen. Wird die 5 vorn erreicht? Dabei gehen die Prognosen weit auseinander. Der Milchpräsident des DBV schätzte den Preis zu Jahresbeginn bei gerade einmal 40 ct/kg ein. Aber schon im Januar legte der Durchschnittspreis bei etwa 43,5 Cent an – mit steigender…

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AbL-Delegation fordert im Gespräch mit Minister Özdemir wirtschaftliche Perspektiven und Planungssicherheit für die Höfe

Eine Delegation des Bundesvorstands der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), des AbL-Landesvorstands Baden-Württemberg und der AbL Fachgruppen traf sich mit Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir auf dem AbL-Milchviehbetrieb der Familie Bosch bei Ulm, um über Anliegen der Bäuerinnen und Bauern in der aktuellen Agrarpolitik zu sprechen. Oder wie es der Minister auf social media mit Foto aber ohne weitere Ausführungen formuliert: „Auf einem Bio-Hof in Baden-Württemberg tauscht sich Cem Özdemir mit dem neuen Vorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft aus. Themen sind unter anderem die Entwicklung der GAP und neue…

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Agroforst: Bürokratie verhindert effektive, leicht umsetzbare Maßnahmen für mehr Vielfalt auf dem Acker

Der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) fordert von der heute beginnenden Agrarministerkonferenz (AMK) Anpassungen der Öko-Regelungen zum Agroforst. Agroforstsysteme bieten sich nach Ansicht des Fachverbands hervorragend an, um Agrarflächen ökologisch deutlich aufzuwerten. Durch den Anbau verschiedener Ackerkulturen in einem Agroforstsystem oder die Etablierung von Blüh- und Brachflächen entlang der Gehölzstreifen könnte die biologische Vielfalt zusätzlich profitieren. Beide Maßnahmen dürfen aber nicht umgesetzt werden. Diese Einschränkungen widersprechen laut DeFAF den an vielen Stellen verkündeten Zielen des Bundesministeriums für…

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Europa ist nicht auf die sich rasant verschärfenden Klimarisiken vorbereitet - sofortige Maßnahmen erforderlich

Von allen Kontinenten der Welt erwärmt sich Europa am schnellsten. Die Klimarisiken gefährden die Energie- und Ernährungssicherheit, die Ökosysteme, die Infrastruktur, die Wasserressourcen, die Finanzstabilität und die Gesundheit der Menschen in Europa. Laut einer jetzt veröffentlichten Bewertung der Europäischen Umweltagentur (EUA) haben viele dieser Risiken bereits kritische Niveaus erreicht und könnten ohne sofortige, entschlossene Maßnahmen katastrophale Ausmaße annehmen. Zu den Bereichen, in denen die EUA dringenden Handlungsbedarf („urgent action“) sieht, zählt auch die Landwirtschaft. Maßnahmen müssen laut der EUA unter anderem bei der…

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BDM-Botschaft an alle Parteien: Marktlösungen der Schlüssel für viele Probleme in der Landwirtschaft

Anlässlich der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz vom 13.-15. März in Erfurt besuchten die Milchviehhalterinnen und Milchviehhalter des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. vorab als rollende Kundgebung die Parteizentralen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, FDP und Die Linke. In einem Boot rudernde Milchviehhalterinnen und Milchviehhalter übergaben an die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien ein Forderungspapier, wie es nach den Bauernprotesten kurz-, mittel- und längerfristig politisch weitergehen muss. „Symbolisch wollen wir die Parteien in das Boot holen, in dem wir Milchviehhalter rudern. „Reißt das Ruder rum, sorgt für ein…

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Neue Gentechnik: Französische Behörde warnt vor Risiken

Die französische Behörde für Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit, ANSES, kommt in einem umfangreichen Gutachten zu dem Schluss, dass mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) erzeugte Pflanzen relevante Risiken aufweisen können. Sie empfiehlt deshalb eine fallspezifische Risikobewertung und ein umfassendes Monitoring. Die französische Regierung hatte das bereits im Januar fertiggestellte Gutachten bis jetzt unter Verschluss gehalten. Die französischen Expert:innen hatten sich im Auftrag der Regierung mit der Risikobewertung von NGT-Pflanzen befasst, deren Erbgut gezielt mit Hilfe des Verfahrens Crispr/Cas verändert wurde. Es ging im Wesentlichen…

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Hessen will kleine Schlachtbetriebe erhalten

Hessen fordert eine Trendwende gegen das Sterben regionaler Schlachtbetriebe und die seit Jahren anhaltende stetige Abnahme handwerklicher Fleischverarbeitung. Die Gründe dafür seien, neben dem Fachkräftemangel und gestiegenen Energiekosten auch zu hohe Auflagen bei kostenintensiven Betriebsausstattungen sowie zu viel Bürokratie, sagte Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) am Freitag in Wiesbaden. „Das muss sich ändern, denn die Landwirte benötigen regionale Schlachtstätten. Wenn die Tiere über immer größere Entfernungen in die Schlachthäuser transportiert werden müssen, dann ist das dreifach schlecht: schlecht für das Tierwohl, schlecht für die…

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Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…