30 Millionen Euro für Agroforst und Hecken

Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) stellt in der Förderperiode bis 2027 aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) im Rahmen der Maßnahme 6.1 des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) bis zu 30 Millionen Euro bereit. Diese Mittel fließen zweckgebunden in den GAK-Rahmenplan und fördern Erhalt sowie Neuanlage von Strukturelementen in Agrarlandschaften mit Klima- und Biodiversitätseffekt - insbesondere Agroforstsysteme, Hecken, Knicks, Baumreihen und Feldgehölze. Der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) e.V. begrüßt dies ausdrücklich. „Nun kommt es darauf an, dass die…

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Agrarpolitik im Rückwärtsgang: Reformen stocken, Höfe unter Druck

Mit dem Kritischen Agrarbericht 2026 legt das AgrarBündnis gemeinsam mit zahlreichen Autor*innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft erneut eine umfassende Analyse der agrar- und ernährungspolitischen Entwicklungen vor. Statt der Agrar- und Ernährungswende droht ein Rückschritt: Unter dem Deckmantel „Bürokratieabbau“ werden zentrale Regeln in Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz infrage gestellt. Der Kritische Agrarbericht 2026 zeigt, was auf dem Spiel steht – und warum es jetzt politische Mehrheiten für eine gemeinwohlorientierte Agrarförderung braucht. Die Bilanz ist ernüchternd: Statt die Agrar- und Ernährungswende konsequent umzusetzen, geraten…

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Andere Länder können auch Tierwohl – verliert Deutschland die Vorreiterposition?

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Lange Jahre fühlten wir uns als Europas führende Nation in Sachen Tierwohl. Mit den Empfehlungen der Borchert-Kommission lag ein Konzept des Umbaus der Tierhaltung vor, das seinesgleichen in der EU suchte. Inzwischen liegen auch Länder wie Dänemark, Holland und England vorn im Rennen. Bei uns verspielt die neue Regierung gerade den Restvorsprung, indem sie die Kennzeichnung mal wieder verschiebt und die Finanzierung aussetzt. In Dänemark werden mit der Landwirtschaft klare Ziele definiert und erste Schritte bereits umgesetzt. Auch England hat eine Tierwohlstrategie vorgelegt und das Ende von alten Haltungssystemen…

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Zukunft für viele Höfe mit fairen Preisen

Im Vorfeld der Grünen Woche sowie der Wir haben es satt!-Demonstration hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zum agrarpolitischen Jahresauftakt Stellung zu verschiedenen aktuellen Themen der Agrarpolitik unter dem Motto „Haltung zeigen! Jetzt!“ genommen. Die Herausforderungen bezüglich Klima-, Umweltschutz und Tierwohl steigen. Es braucht dringend agrarpolitische Antworten. Die Erzeugerpreise für Bäuerinnen und Bauern sind zum Teil dramatisch niedrig. Die schlechte Marktposition der Landwirtschaft hat in diesem Winter schon zwei Protestwellen beschert, die erste vor den Lidl-Filialen und jetzt die Proteste gegen das…

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MMI 1-2026: Die nächste Milchpreiskrise ist da!

Der Milch Marker Index liegt im Stichmonat Oktober 2025 bei 117. Die Milcherzeugungskosten sind gegenüber Juli 2025 leicht um 0,20 Cent je Kilogramm auf 53,73 Cent gestiegen. Kostentreiber waren erneut höhere Aufwendungen für die Unterhaltung von Gebäuden und Maschinen; entlastend wirkte dagegen der Rückgang der Futterkosten. Trotz des nur moderaten Kostenanstiegs hat sich die Lage spürbar verschärft: 7 Prozent der Erzeugungskosten konnten nicht mehr gedeckt werden, weil die Auszahlungspreise im selben Zeitraum deutlich um 3,43 Cent auf 49,94 Cent je Kilogramm fielen. Damit rutscht die Milcherzeugung insgesamt wieder in die Unterdeckung. Das teilt die…

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„Nicht nur ackern, auch entscheiden!“

Anlässlich des Internationalen Jahres der Frauen in der Landwirtschaft 2026 hat sich ein breites Bündnis von Verbänden aus Landwirtschaft und Ländlichem Raum zusammengeschlossen und eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Das Bündnis fordert die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in ihrer ganzen Vielfalt in allen Bereichen der Landwirtschaft. Frauen sind zentral für die Zukunft der Landwirtschaft, als Betriebsleiterinnen, mithelfende Familienangehörige, Arbeitnehmerinnen, Saisonarbeiterinnen, Hausfrauen, Mütter, Pflegende oder Ehrenamtliche. Obwohl sie in vielen Betrieben an strategischen Entscheidungen beteiligt sind und elementare Aufgaben…

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GRÜNE legen Gesetz zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft vor

In Hessen bringt die Landtagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN für das nächste Plenum einen Gesetzentwurf zum Schutz der bäuerlichen Landwirtschaft (GSbL) in den Landtag ein. Ziel ist ein fairer, transparenter und bezahlbarer Zugang zu landwirtschaftlichem Boden mit einem klaren Vorrang für regionale Betriebe, Hofnachfolger*innen und Existenzgründer*innen. „Landwirtschaftlicher Boden ist keine beliebige Ware, sondern die zentrale Grundlage für regional verankerte Höfe und damit für Wertschöpfung, lebendige Dörfer und unsere Heimat“, erklärt der agrarpolitische Sprecher der Fraktion, Hans-Jürgen Müller. Steigende Boden- und Pachtpreise,…

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Existenzgründungsprämie unabdingbar für Zukunft der Landwirtschaft

Existenzgründungsprämien sind ein wichtiges Instrument, um jungen Menschen mit innovativen Ideen und wirtschaftlich soliden Betriebskonzepten den Einstieg in die Landwirtschaft zu ermöglichen. Besonders außerfamiliäre Hofnachfolgen und Neugründungen drohen sonst zu scheitern. Diese benötigen häufig sehr viel Kapital bei vergleichsweise schlechter Rentabilität im Vergleich zu anderen Branchen. Das war ein zentrales Ergebnis der Fachtagung „Wer macht uns den Hof? Existenzgründung und Hofnachfolge in der Landwirtschaft – neue Ansätze und Erwartungen an die Politik“ in Berlin, die vom Netzwerk Flächensicherung, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche…

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Märkte gestalten statt Krisen verwalten!

Mit einer Kundgebung vor dem Agrarministerium in Baden-Württemberg haben Bäuerinnen und Bauern am Montag in Stuttgart gegen anhaltende Agrarmarktkrisen und für ein Ende der politischen Untätigkeit protestiert – als Auftakt weiterer Proteste, wie die Veranstalter erklärten. Unter dem Motto „Märkte gestalten statt Krisen verwalten!“ forderten der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und der LSV Baden-Württemberg e.V. ein sofortiges politisches Handeln zur Stabilisierung der Agrarmärkte und übergaben ein entsprechendes Forderungspapier. Mit über 80 Schleppern und einem Kundgebungs- und Motivwagen machten die Teilnehmenden die anwesenden…

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Praxis des Europäischen Patentamtes bei Patentierung von Pflanzen immer dreister

Aktuelle Entscheidungen des Europäischen Patentamtes (EPA) zeigen, dass die bisherigen Verbote der Patentierung von Saatgut nicht ausreichen, um die Monopolisierung natürlicher genetischer Ressourcen zu stoppen. Trotz des Verbots der Patentierung von Pflanzen aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren" (auch bekannt als Regel 28 (2) des Europäischen Patentübereinkommens), werden natürlicherweise vorkommende Gene von Pflanzen weiterhin als Erfindung patentiert. In der Folge fallen auch die Pflanzen unter die Reichweite der Patente, die auf Grundlage dieser Gene gezüchtet werden. Das teilt die Bündnisorganisation Keine Patente auf Saatgut! mit, die eine…

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