Landfrauen: Finger weg von der Mütterrente!

Die beiden Niedersächsischen LandFrauenverbände Hannover (NLV) und Weser-Ems (NLF Weser-Ems) lehnen entschieden die Abschaffung der Mütterrente ab und sehen sich darin auch durch eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bestätigt. Die Bundesregierung plant derzeit den Haushalt für 2025. Bundesfinanzminister Lindner fordert dabei Ausgabenkürzungen im Sozialbereich, insbesondere bei der 2014 eingeführten Mütterrente für Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben. Dazu erklären NLV-Präsidentin Elisabeth Brunkhorst und NLF Weser-Ems-Präsidentin Ina Janhsen: „Die Mütterrente ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer…

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EVP-Agrarsprecher für Kappung der Direktzahlungen

„Ich persönlich glaube schon, dass man über die Erste Säule nachdenken muss.“ Das erklärt der agrarpolitische Sprecher der Europäischen Volkspartei (EVP), Herbert Dorfmann, im Interview mit AGRA Europe. Und Sinn macht für ihn dabei auch eine Kappung der Direktzahlungen. Die Entkoppelung von der Erzeugung bei den Beihilfen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat nach Ansicht von Dorfmann zu Situationen geführt, „wo wir im Grunde vielen Leuten Geld geben, die weder einen positiven Beitrag zur Landwirtschaft leisten noch mit dem Sektor allzu viel am Hut haben.“ Und meint damit auf Nachfrage „zum Beispiel jene Leute, die mit ihren Unternehmen im großen…

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BVVG-Flächenverkauf für High-Tech-Park

Die BVVG Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH, Niederlassung Sach­sen-Anhalt/Thüringen hat der High-Tech Park Sachsen-Anhalt GmbH 20 Flur­stücke über insgesamt 34 Hektar Umwidmungsfläche in der Gemeinde Sülzetal, Landkreis Börde, verkauft. Zum Kaufpreis geben die Beteiligten keine Auskunft. Die Flächen liegen neben dem 400 Hektar großen Areal, auf welchem die High­Tech-Firma Intel zwei neue Halbleiterfabriken bauen wird, so die BVVG. Damit hat die BVVG nach eigenen Worten, wie bereits bei der vorangegangenen Flächenbereitstel­lung im Zuge der Intel-Ansiedlung, „einen weiteren wichtigen Beitrag für die Ent­wicklung dieses zukünftig bundesweit…

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Kritik an Ernährungsempfehlungen

„Die Politik und einige Ernährungswissenschaftler empfehlen einen Ernährungswandel, um Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu entlasten und die Gesundheit zu fördern. Die Ziele sind grundsätzlich gut, für die angestrebten Maßnahmen jedoch fehlt an vielen Stellen die wissenschaftliche Evidenz.“ Das teilen das Agrar- und Ernährungsforum Nord-West e.V., der Bundesverband Rind und Schwein e.V., der Deutsche Raiffeisenverband e.V., der Deutsche Verband Tiernahrung e.V., der Milchindustrie-Verband e.V. sowie der Verband der Deutschen Fleischwirtschaft e.V. mit und verweisen dabei zum Beleg ihrer Aussagen auch auf ein Zitat der Präsidentin der Bundesanstalt für…

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Betriebseinkommen aus zusätzlichen landwirtschaftsnahen Tätigkeiten steigt

Die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe, die neben der landwirtschaftlichen Primärproduktion auf ein weiteres Standbein setzt, ist gestiegen. Das teilt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) unter Berufung auf das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Lag der Anteil im Jahr 2020 noch bei rund 50 Prozent, erzielten im Jahr 2023 rund 54 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland Einnahmen aus zusätzlichen landwirtschaftsnahen Tätigkeiten. Bei den rund 137.000 Betrieben mit mindestens einem weiteren Standbein war die Erzeugung erneuerbarer Energien 2023 die häufigste Diversifizierung: Gut jeder vierte landwirtschaftliche…

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Ghana: Gentech-Bohne endgültig zugelassen

Das westafrikanische Ghana hat einer gentechnisch veränderten Augenbohne die letzte noch ausstehende Genehmigung für den kommerziellen Anbau erteilt. Auch ansonsten setzt das Land auf Agro-Gentechnik, gegen starken Widerstand aus der Bevölkerung. Der führte immerhin zu einer gerichtlich verordneten Kennzeichnungspflicht. Augenbohnen (englisch Cowpeas) zählen zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Westafrika. Entwickelt hat die gentechnisch veränderte (gv) Bohne das staatliche Savannah Agricultural Research Institute (SARI). Es verwendete dafür Fremd-DNA des Bayer-Konzerns, mit deren Hilfe die Bohnen ein insektengiftiges Protein, das Bt-Toxin,…

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Bundesamt für giftige Schneewittchen-Äpfel

Äpfel und Birnen in der Bodensee-Region sollen nach dem Willen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) stärker mit einem gefährlichen Pestizid behandelt und in der Folge der Grenzwert für die Rückstände des Giftes in Kernobst erhöht werden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) spricht sich gegen die vom BVL geplante 20fache Grenzwerterhöhung des Fungizids Folpet aus. Das Gift ist wahrscheinlich krebserregend und erbgutverändernd, so der BUND. Der Grund für die Behördengenehmigung ist dabei laut BUND auch der bedrohte Hopfenexport in die USA und nach Japan.  Die nasse Witterung in der Bodenseeregion…

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BMEL reicht Änderungsantrag zum deutschen GAP-Strategieplan bei EU-Kommission ein

Die EU-Agrarförderung in Deutschland soll ab 2025 weiter vereinfacht und vor allem die Öko-Regelungen (Eco-Schemes) für Landwirtinnen und Landwirte attraktiver werden. Das teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit und hat dazu am 2. August 2024 den Änderungsantrag zum deutschen GAP-Strategieplan förmlich bei der Europäischen Kommission eingereicht. Zuvor hatte sich das BMEL bereits informell mit der Europäischen Kommission verständigt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sieht in dem Änderungsantrag „hilfreiche Vereinfachungen“ aber auch „ungenutzte Spielräume“. In dem jetzt eingereichten Änderungsantrag finden sich…

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Tierwohl: Die Hunde bellen noch, die Karawane zieht weiter

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ An dieses orientalische Sprichwort erinnert die aktuelle agrarpolitische Diskussion um die Tierhaltungskennzeichnung. Bei den Beduinen galt der Hund nicht viel, während das „Wüstenschiff“ erhaben seinen Weg zog und sich nicht von den Kläffern abhalten ließ. Das Sprichwort benutzte im politischen Raum besonders Helmut Kohl sehr gern, wenn er seine Widersacher abkanzelte. Auch bei der Tierhaltungskennzeichnung gibt es diese zwei Seiten. Die einen („Hunde“) halten sie für überflüssig und unsinnig, die anderen („Karawane“) sehen darin einen wichtigen Schritt für eine Weiterentwicklung des Tierwohls und des…

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Honorierung durch Ökoregelungen trägt (Hülsen-)Früchte

Die Honorierung freiwilliger zusätzlicher ökologischer Maßnahmen im Ackerbau trägt nach Ansicht des Landesbauernverbandes Brandenburg (LBV) Früchte. Für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zeigt das einmal mehr, dass es sich bei den Ökoregelungen um ein zukunftsweisendes Instrument handelt, das weiter ausgebaut und bei den Prämien erhöht und degressiv gestaltet werden muss. Im Anbaujahr 2023/2024 wählten Brandenburgs Landwirte laut einer Mitteilung des LBV verstärkt die Ökoregelung 2 der EU-Agrarförderung an, die den „Anbau vielfältiger Kulturen“ zusätzlich honoriert. Voraussetzung dafür war, dass die Landwirte mindestens fünf…

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