WHES: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ - Agrarwende jetzt!

Wenige Tage vor dem „Wir haben es satt!“-Protest am Bundestag fordern über 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft heute eine rasche Umsetzung der Agrar- und Ernährungswende. Nachdem das Agrarministerium in den letzten 16 Jahren tatenlos bei Höfesterben, Tierfabriken und Klimakrise zugesehen hat, ist der Reformstau heute enorm. Deswegen muss der neue Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir jetzt schleunigst den Umbau von Landwirtschaft und Ernährungssektor anpacken. Die große „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration, die traditionell im Januar stattfindet, wurde wegen der hohen Corona-Infektionszahlen verschoben. Dennoch findet am…

weiter lesen...


Lob und Kritik zur Haltung des LEH

Die Ankündigungen des Lebensmitteleinzelhandels zur Haltungskennzeichnung und der mit ihr verbundenen Festlegung höherer Tierwohlstandards verursachen Lob und Kritik bei Tierschutzverbänden, überspannen den Bogen nach Ansicht des Bauernverbandes und sind für den niedersächsischen Umweltminister ein wichtiges Etappenziel auf dem Niedersächsischen Weg. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt, dass sich der Handel zu höheren Tierschutzstandards bei der Milch bekennt, sieht weiterhin auch die Politik in der Pflicht und fordert eine Verbesserung des Ordnungsrechts. „Nach dem Frischfleisch klettert der Handel nun bei der Milch auf der Haltungsformstufe nach…

weiter lesen...


LEH startet mit Haltungsformkennzeichnung bei Milch

Nachdem aus den Reihen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) zunächst Rewe bereits Ende 2021 erste konkrete Angaben für eine Haltungsformkennzeichnung bei Milch gemacht hatte, folgen Anfang 2022 Edeka, Lidl und Aldi – mit mal mehr, mal weniger genauen Angaben zu Schritten und Zeitplan. Ein Bestandteil der angekündigten stärkeren Berücksichtigung des Tierwohls bei der Kennzeichnung ist der Verzicht auf die Anbindehaltung in den höheren Haltungsstufen. Ende 2021 teilt Rewe mit: „Die REWE Group führt ab Januar nächsten Jahres bei ihren Milch und Molkerei-Produkten schrittweise die bisher nur bei Fleisch und Fleischwaren bekannte vierstufige…

weiter lesen...


Schweineland Spanien – produzieren bis zur Ökokrise

Ein Länderbericht und Kommentar von Marktbeobachter Hugo Gödde

weiter lesen...


MMI: Fließt kein Geld, fließt keine Milch

Der Vorstandsvorsitzende der Milcherzeugergemeinschaft (MEG) Milch Board Frank Lenz begrüßt die jüngst gestiegenen Milchpreise, ein Gefühl der Zufriedenheit kann er aber auch mit Blick auf die neuesten Zahlen des Milch Marker Index (MMI) noch nicht verspüren. Laut MMI deckt der Milchauszahlungspreis immer noch 19 Prozent der Kosten der Milcherzeugung nicht. Im Oktober 2021 betrug der MMI 112, somit sind die Milcherzeugungskosten im Vergleich zum Basisjahr 2015 um 12 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2021 lagen die Milcherzeugungskosten in Deutschland mit 46,13 Cent pro Kilogramm Milch um knapp einen Cent höher, und der MMI legte um 2 Prozent…

weiter lesen...


Pestizidatlas 2022 zeigt: Neue Bundesregierung muss Pestizidwende einleiten

Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) fordern von der Bundesregierung, den Einsatz von Pestiziden konsequent zu reduzieren. Vor allem besonders toxische Pestizide müssen verboten werden und bereits in der EU verbotene Pestizide dürfen nicht länger exportiert werden, wie die Organisationen bei der Vorstellung des "Pestizidatlas 2022" betonten. Anlässlich der Vorstellung fordern unter anderem auch Bioland und der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling konsequente Schritte zur Reduktion des Pestizideinsatzes. Der "Pestizidatlas 2022" zeigt, dass die Menge weltweit…

weiter lesen...


„Geprüfte Qualität – Bayern“ mit nicht ausreichender Neuerung

Seit dem 1. Januar gilt für das Siegel „Geprüfte Qualität – Bayern“ eine Neuerung: Mindestens 50% der eingesetzten Futtermittel müssen aus Bayer stammen, um Erzeugnisse mit diesem Siegel zu kennzeichnen. „Diese Erweiterung der Kriterien wird den Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher an die Erzeugung regionaler Produkte gerecht“, so Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Michaela Kaniber laut Medienberichten. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bayern begrüßt die neue Regelung als ersten Schritt in Richtung ihrer Forderungen, die sie mit Blick auf das Siegel im Rahmen einer vor geraumer Zeit gestarteten und von weiteren…

weiter lesen...


NRW-Landesregierung verantwortlich für Zerstörung besonders fruchtbarer Böden

Mit den Beschlüssen zum Kohleausstieg und zu den konkreten Maßnahmen in den Jahren 2019/2020 wurden Mittel von bis zu 40 Milliarden für den Strukturwandel in den Kohleregionen und zugunsten von Investitionen in den betroffenen Gemeinden zur Verfügung gestellt. Diese Milliarden und ein „Entfesselungspaket“ der aktuellen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen (NRW), mit dem unter anderem eine Begrenzung des Flächenverbrauchs der rot-grünen Vorgängerregierung aufgehoben wurde, haben nach Ansicht des Landesverbandes NRW der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) jetzt fatale Folgen für die fruchtbaren Böden des Rheinischen Reviers in NRW.…

weiter lesen...


Nach Verkaufs-Stopp der BVVG-Flächen diese agrarstrukturell sinnvoll einsetzen

Seit dem 17.12.2021 verkauft die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft (BVVG) für einen Zeitraum von zunächst voraussichtlich acht Wochen keine Flächen mehr. Während der Landesbauernverband Brandenburg diesen Stopp der „Zuführung von landwirtschaftlich nutzbarer Fläche in geeignete Hände“ deutlich kritisiert, schlägt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft vor, die BVVG-Flächen zukünftig für „agrarstrukturell wichtige und sinnvolle Dinge einzusetzen“ und dabei insbesondere Existenzgründungen zu berücksichtigen. Mit Blick auf Äußerungen im Koalitionsvertrag der Ampel hat die BVVG „um keine Fakten zu schaffen“, die den…

weiter lesen...


Dreistes Greenwashing: Kein Geld für Atom und Gas!

Mit einem Eil-Appell möchte ein Bündnis aus BUND, Campact, NABU, Greenpeace und anderen Organisationen verhindern, dass die EU im Rahmen ihrer sogenannten Taxonomie-Regelungen Investitionen in Atom und Gas als „nachhaltig“ einstuft. Die Taxonomie ist wichtig, da sie der neue Standard für nachhaltige Investitionen sein soll. Sie definiert, welche Energiequelle als nachhaltig gilt und welche nicht. In Zukunft müssen Investitionen den Kriterien der Taxonomie genügen, um als „nachhaltig“ zu gelten. Dass nun Atom und Erdgas in der Taxonomie als nachhaltige Energieträger eingestuft werden, widerspricht der ursprünglichen Intention massiv. Die ZEIT schreibt:…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…