Schwarz-rote Koalition: Hochrisiko-Vertrag für Klima, Natur und Mitwirkungsrechte

Deutliche Kritik am Koalitionsvertrag von Union und SPD kommt von Natur- und Umweltschutzverbänden. Von einem „Hochrisiko-Vertrag“ spricht der BUND, „einen klimapolitischen Rückfall noch hinter den Stand der Merkel-Ära“ nennt ihn die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace sieht „die ökologischen Lebensgrundlagen und unser aller Sicherheit“ gefährdet. Optimistisch zeigt sich lediglich der NABU. „Union und SPD haben einen Hochrisko-Vertrag für das Klima und den Naturschutz abgeschlossen. In vielen Bereichen ist ein Rückschlag zu befürchten. Verantwortung für Deutschland heißt, den Kurs klar auf den Schutz von Klima und Natur zu setzen. Die neue…

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Entwicklungsorganisationen kritisieren Mittelkürzungen der Koalition bei den Entwicklungsleistungen

Licht und Schatten sehen die Entwicklungsorganisationen VENRO, Misereor und Germanwatch im jetzt vorgelegten Koalitionsvertrag. „Die Ziele können nicht mit warmen Worten erreicht werden“, heißt es bei VENRO, dem Bundesverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO), dem rund 150 deutsche NRO angehören. VENRO sieht aus Sicht der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe "ein wenig Licht und viel Schatten" im Koalitionsvertrag. Der Erhalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sei wichtig, sagt VENRO. Ein Ministerium ohne ausreichende Finanzierung könne jedoch dem großen…

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BÖLW: Koalition muss Potenziale des Wachstumsmarkts Bio heben

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordert mit Blick auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD mehr Öko-Forschung und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Im Koalitionsvertrag heißt es unter der Überschrift „Gleichwertigkeit von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft“ zum Ökolandbau: „Für uns sind konventionelle und ökologische Landwirtschaft gleichwertige Bewirtschaftungsformen. Der Ökolandbau ist ein wichtiges Element einer nachhaltigen und klimaschonenden Landwirtschaft und ein wichtiger Innovationsmotor. Mit einer Biostrategie werden wir den Ausbau des Ökolandbaus deutlich stärken, indem wir die Mittel für die…

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HBB: Koalition einigt sich auf klares Bekenntnis zur Bioenergie

Die Bioenergieverbände im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) bewerten den Koalitionsvertrag grundsätzlich positiv und drängen auf zügiges Umsetzen der geeinigten Vorhaben im Bereich der Bioenergie. Sandra Rostek, Leiterin des HBB, der vom Bundesverband Bioenergie (BBE), dem Fachverband Biogas (FvB), dem Fachverband Holzenergie (FVH) und dem Bauernverband (DBV) getragen wird. begrüßt den Abschluss der Koalitionsverhandlungen und unterstreicht: „Das klare Bekenntnis zur Bioenergie, das die Verhandler aus CDU/CSU und SPD vereinbart haben, ist ein wichtiger und großer Schritt hin zur Erreichung der deutschen Klimaziele und ein wichtiges Signal an die…

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EMB: „Wir müssen über Genossenschaften reden!"

Mit der geplanten Fusion der Molkereigenossenschaften Arla Foods und DMK Group und einem nach eigenen Angaben kombinierten Pro-forma-Umsatz von 19 Milliarden Euro „wird es am Markt bald einen neuen Genossenschafts-Giganten geben“, erklärt das European Milk Board (EMB), der Dachverband europäischer Milcherzeugerverbände, dem auch der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft angehören. EMB-Präsident Kjartan Poulsen, selbst Arla-Mitglied und Vorstand des Verbandes dänischer Milcherzeuger (Landsforeningen af Danske Mælkeproducenter) sieht darin einen weiteren Schritt in einer im Sektor nur allzu…

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CBG zum Welt-Parkinson-Tag: BAYER & Co. müssen die Behandlungskosten mittragen!

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April fordert die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) die Bundesregierung auf, die Empfehlung des „Ärztlichen Sachverständigenbeirats" „Parkinson durch Pestizide" als Berufskrankheit bei LandwirtInnen anzuerkennen, rasch umzusetzen. „Die Politik muss die Berufskrankheiten-Verordnung jetzt entsprechend ergänzen. Sie darf nicht auf den letzten Metern vor der geballten Lobby-Macht einknicken", so CBG-Vorständin Brigitte Hincha-Weisel. Und Bernd Schmitz, AbL-Bundesgeschäftsführer und Mitglied der Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), fordert wie auch die…

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Neue Gentechnikregeln: Trilog ab Mai

Der Umweltausschuss des Europaparlaments (EP) hat am Dienstag mit 67 zu 14 Stimmen ermöglicht, dass Anfang Mai der Trilog mit Europäischem Rat und EU-Kommission über neue Regeln für Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren beginnen kann. Doch die Proteste halten an. So hat die Aktion "Kein Freiflug für Gentechnik" vergangene Woche 60.000 Unterschriften im Büro des EP-Abgeordneten Manfred Weber (CSU) abgegeben. Er hatte 2024 gegen den Regelungsvorschlag seiner EVP-Fraktion gestimmt. Die unterschriebenen "Postkarten" der von rund 30 Verbänden und Bio-Unternehmen gestarteten Aktion richten sich gegen den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission zur…

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Verhedderung in zunehmende Widersprüche in der Agrarpolitik

„Absurd“ hat ihn die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft genannt, fragwürdig nennt ihn jetzt der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und spricht in diesem Zusammenhang von „besorgniserregend“ und Wortbruch gegenüber den landwirtschaftlichen Betrieben. Die Rede ist vom Beschluss der Agrarministerkonferenz (AMK) am 28. März 2025 in Baden-Baden zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Im Mittelpunkt steht die Änderung der Ökoregelung 4 (ÖR 4), die nun auch Milchviehbetrieben zugutekommen soll, in ihrer beschlossenen Form nach Ansicht des BDM jedoch kaum zur Attraktivitätssteigerung der ÖR und Honorierung von Milchviehhaltern und…

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Trump und die USA brauchen Eier – und die Vogelgrippe nimmt katastrophale Züge an

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ „Wir brauchen Eier. Wir brauchen mehr Eier.“ Welcher Fußballfan kann sich nicht an den Notruf des Torwart-Titans Oliver Kahn von Bayern München nach einer Niederlage gegen Schalke (lang ist‘s her) erinnern. Ein ähnliches Problem hat gerade auch den US-Präsidenten erreicht. Nicht nur dass nach seinen Zollattacken die Börsenkurse abschmieren, jetzt fehlen den USA gerade vor Ostern Millionen Eier. In der Folge steigen die Eierpreise in ungekannte Höhen. In New York kosten 12 Eier über 10 Dollar – also fast 90 Cent pro Stück. Ein Bio-Ei kostet gar über einen Dollar – sie werden oft stückweise angeboten. In Kalifornien…

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Unsere Böden sind uns (zu) teuer!

Steigende Pacht- und Kaufpreise für landwirtschaftlich genutzte Flächen bringen bäuerliche Landwirtschaft in Existenznot.

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