Europäische Lebensmittelbehörde hält Daten zu Gentechnik-Burger unter Verschluss

Das US-Unternehmen ‚Impossible Foods‘ hat mithilfe von Gentechnik einen blutähnlichen Farbstoff entwickelt, mit dem Geschmack und Optik von Fleisch imitiert werden soll. So soll beispielsweise ein fleischloser Burger von Impossible Foods von einem Burger mit Rindshackfleisch kaum zu unterscheiden sein und wird er medium rare gebraten, soll er sogar "bluten". Das dem tierischen Blutfarbstoff Hämoglobin ähnliche Eiweiß kommt ursprünglich in den Wurzeln von Sojabohnen vor. Die Firma stellt den Stoff mithilfe von gentechnisch veränderter Hefe her und will ihn nun auch in der EU seinen Fleischersatzprodukten beimischen. Die Europäische Lebensmittelbehörde…

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Gemeinsam Qualitätsproduktion wettbewerbsfähig machen

Im Vorfeld der von der EU-Kommission heute veranstalteten Konferenz unter dem Titel“ „Die Zukunft der Landwirtschaft und des Agrar- und Ernährungssektors gestalten“ haben 38 Verbände aus Landwirtschaft, Umwelt, Tierschutz und Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Verbände-Plattform ihre Vorschläge für die zukunftsfähige Ausgestaltung des Mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) der EU sowie der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) veröffentlicht. Auf der Konferenz soll über die Vision diskutiert werden, die am 19. Februar von Agrarkommissar Hansen veröffentlicht wurde und auf dem Bericht des Strategischen Dialogs zur Zukunft der EU-Landwirtschaft aufbaut. Im…

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Umbau der Tierhaltung ist mit höheren Kosten verbunden

Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat in Zeitungen der Mediengruppe Bayern angekündigt, dass er das Tierwohl stärken will und dafür auch die entsprechenden Ställe gebaucht werden. Dazu sei es angedacht, dass für den Umbau in der Tierhaltung jährlich 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt werden – zu wenig aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Der Umbau der Tierhaltung kostet uns Bäuerinnen und Bauern mehr Geld. Für mehr Tierwohl müssen Ställe um- oder neugebaut werden und der betriebliche Arbeitsaufwand für etwa Strohschweine steigt, also die laufenden Mehrkosten. Erfahrungsgemäß sind höhere Tierwohl-Kosten…

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Deutsche Lebensmittelkonzerne: Europadominanz und Weltspitze – nur Erfolg oder auch Risiko?

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel ist hochkonzentriert. Die „Big Four“ Schwarz (Lidl, Kaufland) Aldi, Edeka, Rewe bewegen etwa 80% des Umsatzes mit Lebensmitteln (LM) und können die Bedingungen des „Food“-Marktes bestimmen. Aber wo stehen die deutschen Konzerne in Europa und gar in der Welt? Was gilt „made in germany“ im internationalen Lebensmittelsektor? Sind die Konzentration und das deutsche Geschäftsmodell ein Vorbild für Europa und die Welt? Die Antwort der Experten: eindeutig JA. Europas Spitze: 4x Deutschland In Europa dominieren die deutschen Lebensmittelkonzerne eindeutig. Vier der ersten fünf…

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Gut gedacht, schlecht gemacht – drohender Strukturbruch statt Tierwohl für Bio-Küken

Unter dem Deckmantel des Tierwohls droht Bio-Geflügelhaltern in Deutschland eine massive Verschärfung ihrer Arbeitsrealität – mit fatalen Folgen für Tiere und Betriebe. Das teilt das Landvolk Niedersachsen mit Verweis auf eine neue Auslegung der EU-Öko-Verordnung 2018/848 mit. Demnach ist vorgesehen, dass Junggeflügel künftig bereits ab dem ersten Tag die Möglichkeit zu einem Grünauslauf haben soll – ein Ansatz, der nach Ansicht des Landvolks in der Praxis jedoch weder tiergerecht noch wirtschaftlich umsetzbar ist. „Diese Verordnung gefährdet das Leben der Küken. Sie sind in den ersten Lebenswochen weder voll befiedert noch immunstark genug für den…

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BÖLW fordert Impulse durch die Regierung Merz

Nach der Wahl von Friedrich Merz (CDU) zum Bundeskanzler wünscht der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) der neuen Regierung gutes Gelingen für ihre im Koalitionsvertrag verankerten Vorhaben. Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des Bio-Spitzenverbands, kommentiert: „Ernährung und Lebensmittelproduktion bilden unsere Lebensgrundlage. Diese angesichts von Klimawandel und Artensterben zukunftsfest zu gestalten, ist eine Querschnittsaufgabe, bei der wir neben Alois Rainer als künftigem Bundeslandwirtschaftsminister besonders auch auf Katherina Reiche als Wirtschaftsministerin, Carsten Schneider als Umweltminister und Dorothee Bär als…

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Scharfe Kritik an Notfallzulassungen für Neonicotinoide

Zahlreiche Spritzmittel aus der Gruppe der Neonicotinoide haben vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine Notfallzulassung erhalten. Der BUND Naturschutz in Bayern und der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) kritisieren diesen Schritt zusammen mit dem Bündnis für Neonicotinoidfreie Landwirtschaft (BNL) scharf. Die BN-Agrarexpertin Rita Rott erklärt. „Es ist lange bekannt: Bereits kleinste Mengen dieser Stoffgruppe töten Insekten, sind giftig für Wasserlebewesen und schädigen das Nervensystem von Tier und Mensch. Deshalb wurden sie als Alzheimer-Pestizide bekannt. Vor allem bei Ungeborenen und Kleinkindern kann…

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BDM zur Bio-Weidepflicht: EU-Regelung 1:1 umsetzen - Bayern darf nicht verschärfen

Der Landesverband Bayern des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) begrüßt es, dass die Bayerische Staatsregierung parteiübergreifend von den Landtagsfraktionen aufgefordert wird, sich auf Bundes- und EU-Ebene für längere Übergangsfristen sowie Ausnahmeregelungen bei der Umsetzung der Weidepflicht für Biobetriebe stark zu machen. In einem bereits Anfang April von der grünen Landtagsfraktion gestellten Antrag wird die Staatsregierung aufgefordert, „sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass Deutschland weiterhin im Austausch mit der EU-Kommission für erweiterte Ausnahmeregelungen und längere Übergangsfristen bei der Umsetzung der…

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Gentechnik-Trilog: Interessen von Landwirten, Züchtern und Bürgern über Konzerninteressen stellen!

Seit Dienstag wird in Brüssel darüber verhandelt, ob es künftig in Europa möglich sein wird, Gentechnik flächendeckend einzusetzen. Im sogenannten „Trilog“ loten EU-Kommission, -Rat und -Parlament untereinander aus, ob und falls ja, wie das bisher geltende strenge Gentechnikrecht angepasst werden soll. Die aktuell diskutierten Entwürfe sehen eine weitgehende Deregulierung für neue gentechnische Verfahren vor. Die Bio-Branche widerspricht und erinnert die Politik an ihre Verantwortung. „Gentechnik, auch die Neue, hat das Potenzial, tiefgreifende Veränderungen in Organismen und Ökosystemen zu bewirken. Daher gehört diese Technologie weiterhin streng…

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Pläne der EU zur Deregulierung von NGT-Pflanzen widersprechen Völkerrecht

Ein Gutachten, das von der deutschen Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass die geplante Deregulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) internationalem Recht widerspricht. Rechtsexpert:innen der Universität Freiburg prüften die Vereinbarkeit der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Deregulierung von NGT-Pflanzen mit dem Cartagena Protokoll über die biologische Sicherheit. Das Protokoll ist seit 2003 in Kraft und legt international verbindliche Standards für Risikobeurteilungen, Anmelde- und Mitteilungspflichten sowie Kennzeichnungsvorgaben fest. Ziel ist es, die Sicherheit von Mensch und Umwelt zu gewährleisten. Das teilt das…

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