Einspruch gegen Mais-Patent

Die internationale Koalition von Keine Patente auf Saatgut! hat Einspruch gegen ein Patent der Firma KWS, einem der weltgrößten Saatguthersteller, eingelegt. Betroffen ist Mais mit einer verbesserten Verdaulichkeit, der vor allem als Futtermittel genutzt werden soll. Das Patent EP3560330 wurde vom Europäischen Patentamt (EPA) im Juni 2022 erteilt. Beansprucht werden Maispflanzen mit zufällig veränderten Genen, deren Ernte und die daraus hergestellten Futtermittel. Das Patent umfasst auch die Verwendung von natürlicherweise vorkommenden Genvarianten für die konventionelle Züchtung. „Patente auf Saatgut behindern den Zugang zur biologischen Vielfalt…

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Schweiz will neue Gentechnik wie Gentechnik regeln

Die Regierung der Schweiz, der Bundesrat, hat in einem Bericht klargestellt, dass auch neue gentechnische Verfahren (NGT) und die daraus hergestellten Produkte unter das Gentechnikrecht fallen. Der Bericht betont das Vorsorgeprinzip und die Wahlfreiheit der Verbraucher:innen. Ein Gesetzentwurf zu NGT, den die Regierung für kommendes Jahr plant, soll beides sicherstellen. Diesen Gesetzentwurf hatte das Parlament vergangenes Jahr verlangt, als es das Schweizer Anbaumoratorium für Gentechnikpflanzen bis Ende 2025 verlängerte. Bis Mitte 2024 soll der Bundesrat einen „risikobasierten Regelungsentwurf“ für Organismen aus neuen Züchtungsverfahren vorlegen,…

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Unterbezahlt, überlastet, ungesehen – Bäuerinnen fordern Anerkennung und faire Bezahlung für ihre wichtige Arbeit

Anlässlich des weltweiten Frauen*-Tages am 8. März rufen Bäuerinnen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. zum gemeinsamen Streik auf. Die AbL kritisiert die anhaltende Geschlechterungerechtigkeit in der gesamten landwirtschaftlichen Branche und verweist dabei auf die Ergebnisse und Politikempfehlungen der Studie „Frauen.Leben.Landwirtschaft“, welche im vergangenen Jahr vom Thünen-Institut, der Universität Göttingen und dem Deutschen LandFrauenverband e.V. veröffentlicht wurde. Auch die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft weisen in dieselbe Richtung. Elisabeth Fresen, Betriebsleiterin und AbL-Bundesvorsitzende,…

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Grünland und Weidehaltung stärken – GAP jetzt weiterentwickeln!

In einer gemeinsamen Stellungnahme im Vorfeld der Agrarminister:innenkonferenz vom 22. bis 24.03.2023 in Büsum fordern Verbände aus Landwirtschaft, Natur- und Tierschutz die Agrar-minister:innen des Bundes und der Bundesländer auf, Grünlandbetriebe in der Gemeinsamem europäischen Agrarpolitik (GAP) sehr viel stärker zu fördern als bisher. Konkret sprechen sie sich dafür aus, den ersten Änderungsantrag zum deutschen GAP-Strategieplan im Jahr 2023 zu nutzen, um eine zusätzliche Öko-Regelung für „Vielfältige Grünlandnutzung inkl. Weidehaltung von Milchkühen und deren Nachzucht“ einzuführen. In ihrer Stellungnahme machen die Verbände einen konkreten…

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Historischer Tarifabschluss von Gewerkschaft und landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbänden

Als „historisch“ haben die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) den jüngst vereinbarten Tarifabschluss bezeichnet. Der Durchbruch ist da, meldet die IG BAU, im Osten der Republik werden in der Landwirtschaft künftig die gleichen Löhne und Gehälter bezahlt wie im Westen. Und dies sogar rückwirkend ab 1. Oktober 2022. Ein Facharbeiter, eine Facharbeiterin erhält danach 14,50 Euro die Stunde, der Meister, die Meisterin 16,50 Euro. "Das wurde jetzt aber auch langsam Zeit, 33 Jahre nach der Wiedervereinigung haben wir endlich gleiches Einkommen in Ost…

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Das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien trifft auch Bauern und Bäuerinnen

Der europäische Dachverband der Bauernorganisationen von La Via Campesina, ECVC, hat nach dem schweren Erdbeben von der türkischen Schwesteroragnisation Cifti-Sen einen kleinen Einblick in die Tragödie erhalten, die nicht nur in den Städten sondern vor allem auch auf dem Land dramatische Spuren hinterlassen hat: Die Solidarität unter den Bürgern und Bürgerinnen ist groß, doch die Hilfe der Regierung zum Teil nicht ausreichend. Das Erdbeben hat 12 Provinzen der Türkei mit hohem landwirtschaftlichen Potenzial betroffen oder in Mitleidenschaft gezogen. Neben der pflanzlichen Erzeugung ist die Erdbebenregion auch ein wichtiges Viehzuchtgebiet. Es heißt,…

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Treckerprotest vor Immobilienkonzern 'Deutsche Wohnen' in Berlin

Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der jungen AbL (jAbL) haben mit Traktoren und Bannern vor dem Firmensitz der Immobiliengesellschaft „Deutsche Wohnen SE“ in Berlin protestiert. Unter dem Aktionsmotto „Deutsche Wohnen – Finger weg von unserem Acker, Agrarstrukturgesetze jetzt!“ forderten sie den Konzern auf, sein Versprechen zu halten und nicht in Agrarland zu investieren. Gleichzeitig richteten sie ihre Forderung an die Landesregierungen, insbesondere der ostdeutschen Bundesländer, endlich wirksame Agrarstrukturgesetze zu beschließen, um weitere Investorenkäufe von Agrarland zu verhindern. Anlass für den…

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Investigative Recherchen decken skandalöse Machenschaften in der Forstbranche auf

Journalistinnen und Reporter von rund 40 internationalen Medienunternehmen haben im Rahmen des Rechercheprojekts „Deforestation Inc.“ über mehrere Monate die Machenschaften der vermeintlich nachhaltigen Holzindustrie untersucht. In Deutschland waren unter anderem SPIEGEL, NDR, WDR und die »Süddeutsche Zeitung« an den Recherchen beteiligt und haben über die Ergebnisse berichtet. Die Stiftung EuroNatur und der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling fordern ein entschiedenes Einschreiten der EU-Kommission. Dramatisch ist demnach nicht nur die Situation in tropischen Regenwaldgebieten, sondern auch in Europa. So etwa in den rumänischen Karpaten, Wälder…

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UBA: Staat sollte Landwirtinnen und Landwirte beim freiwilligen Moorschutz mit Geld unterstützen

Die Wiedervernässung von Moorböden kann nach Ansicht des Umweltbundesamtes (UBA) einen großen Beitrag zum Klimaschutz bringen. Da eine Wiedervernässung ein tiefer Einschnitt für die Eigentümer und Landbewirtschaftenden ist, so das UBA, seien unter den derzeitigen Rechts- und Förderrahmenbedingungen hohe finanzielle Anreize erforderlich, damit Betroffene freiwillig landwirtschaftlich genutzte Moorböden wiedervernässen. Trockengelegt emittieren deutsche Moorböden jährlich nämlich rund 53 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente, das entspricht rund 7,5 Prozent der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen. „Nur wenn wir unsere Moorböden anders nutzen, können…

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