Feldversuch: Hilft Gentechnik gegen Kartoffelfäule?

Die Schweizer Forschungsanstalt Agroscope darf in Kooperation mit niederländischen und schwedischen Wissenschaftler:innen auf ihrer Feldversuchsfläche in Zürich bis zum Jahr 2030 gentechnisch veränderte Kartoffeln anbauen. Das erlaubte das Bundesamt für Umwelt Anfang Mai. Die Erdäpfel sollen gegen den Pilz resistent sein, der die Kraut- und Knollenfäule auslöst. Doch während Gentechniker:innen schon seit 20 Jahren versuchen, solche Kartoffeln herzustellen, gibt es längst konventionell gezüchtete Sorten, die der Krankheit widerstehen. Auf bis zu 0,7 Hektar Fläche darf Agroscope von 2026 bis 2030 gentechnisch veränderte Kartoffeln der Linie P49-27…

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Fusionskontrollbehörde muss Marktposition der Milcherzeuger prüfen

Die genossenschaftlichen Molkereien Arla Foods und DMK Group wollen fusionieren und haben ihr Fusionsvorhaben zur Prüfung bei der europäischen Kartellbehörde angemeldet. Dadurch würde die größte europäische Molkereigenossenschaft entstehen. Die Monpolkommission benennt in ihrem Sondergutachten diese Fusion als Beispiel für schwindenden Wettbewerb und schlägt u.a. vor, Zusammenschlüsse im Nachhinein systematisch zu bewerten – anhand sogenannter Ex-post-Evaluationen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. und die MEG Milch Board w.V. haben eine umfassende rechtliche Stellungnahme bei der europäischen Kartellbehörde eingereicht, in der…

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Organisationen drängen Bundesregierung auf wirksame Spiegelmaßnahmen und ein Ende des Exports verbotener Pestizide

Ein breites Bündnis aus Slow Food Deutschland, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), dem Netzwerk Gerechter Welthandel und dem Umweltinstitut München fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen zu fairen Wettbewerbsbedingungen endlich politisch umzusetzen. Anlässlich anhaltend stark Pestizid-belasteter Import-Lebensmittel, des Abschlusses des EU-Mercosur-Abkommens und einer Bundesregierung, die untätig bleibt, veranstaltete das Bündnis ein Pressefrühstück. Im Zentrum der Kritik steht ein grundlegender Widerspruch der europäischen und deutschen Handelspolitik: Während landwirtschaftliche Betriebe in der EU an strenge Umwelt-,…

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Neue Allianz: armutserfahrene Menschen und Bäuer*innen arbeiten zusammen

Drei Tage vor dem heute vom Bundeslandwirtschaftsministerium und dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) veranstalteten deutschen Ernährungstag 2026 haben Organisationen aus den Bereichen Menschenrechte, Freie Wohlfahrtspflege, Armutsvertretung sowie Landwirtschaft und Ernährung ein Zeichen für Ernährungsgerechtigkeit gesetzt. Es ist ein besonderes Beispiel für gesellschaftlichen Zusammenhalt: Landwirt*innen und Menschen mit Armutserfahrung setzen sich Hand in Hand für das Recht auf gutes Essen für alle ein. Ein deutliches Signal in Richtung Bundesregierung und deutschen Ernährungstag. Bei einer politischen Tagung zu Ernährungsarmut und Landwirtschaft…

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Weidebündnis wächst weiter

Die Weidetierhaltung in Deutschland ist in Gefahr. Es ist genau jetzt der Zeitpunkt, mit wirksamen Maßnahmen die Betriebe zu unterstützen. Darauf weist, im Internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums, ein bisher einmaliges, breites Bündnis aus jetzt 154 Bundes-, Landes- und Regionalverbänden der Grünlandbewirtschafter mit Raufutterfressern, der Landschaftspflege und des Naturschutzes hin. Die Unterstützerliste der „Verbändepattform GRÜNLAND“ hat sich damit innerhalb eines Monats fast verdoppelt. Weidetiere und ihre Halter sind Gemeinwohl- und Ökosystemdienstleister. Das Bündnis fordert eine nationale Weidestrategie, um die…

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Klimaanpassung bei Natura 2000: Beweidung stärkt Artenvielfalt und macht Lebensräume klimaresilient

Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22.Mai warnt der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL): Der Klimawandel stellt das bisherige Schutzkonzept von Natura 2000 auf den Prüfstand. Veränderte Wasserhaushalte und verschobene Artenzusammensetzungen gefährden wertvolle Lebensräume. Der DVL fordert deshalb praxistaugliche Anpassungsstrategien. Eine zentrale Rolle spielt die extensive Beweidung: Sie erhält artenreiche Kulturlandschaften und macht Lebensräume widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels. Natura 2000 ist das europaweite Netzwerk von Schutzgebieten zum Erhalt gefährdeter Arten und Lebensräume.…

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Non-GMO Summit 2026: Starker Impuls – „Ohne Gentechnik“ hat Zukunft!

Die „Ohne Gentechnik“ und Bio-Kennzeichnung von Lebensmitteln dürfte durch die EU-Deregulierung für Neue Gentechnik (NGT) in Zukunft noch wichtiger werden. Landwirtschaft und Lebensmittelbranche können und werden die mit den neuen Regeln verbundenen Herausforderungen bewältigen, so das Fazit des Non-GMO Summit 2026 wie der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) mitteilt. Über 120 Vertreter:innen aus Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft, Laboren, Marktforschung, Recht, Behörden, Verbänden und Medien aus 14 Ländern haben sich am 13. Mai 2026 in Frankfurt bei der internationalen Branchenkonferenz über die Zukunft von „Ohne Gentechnik“ im Vorfeld der…

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Illegale Gentechnik-Soja nach Europa importiert

Niederländische Behörden haben die EU-Staaten seit Mitte Februar vor sieben Schiffsladungen Sojaschrot aus Argentinien und Brasilien gewarnt: Sie enthielten Spuren gentechnisch veränderter HB4-Soja, die in der EU nicht als Futtermittel zugelassen ist. Einige Abnehmerländer versuchten daraufhin, die Soja vom Markt zu nehmen. Zwei Lieferungen nach Deutschland waren jedoch bereits verfüttert. Die EU-Kommission will nach eigenen Angaben jetzt prüfen, ob für Sojalieferungen aus Argentinien und Brasilien zusätzliche Labortestes notwendig sind. In Südamerika wird derweil das Nachweisverfahren angezweifelt. Im Europäischen „Schnellwarnsystem“ für Lebens- und…

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Neue Studien zu Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen

Aktuelle wissenschaftliche Publikationen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Fällen einer möglichen Ausbreitung von transgenen Pflanzen in der Umwelt. So konnten chinesische Wissenschaftler:innen in einer aktuellen Publikation erstmals zeigen, dass die Auskreuzung von glyphosat-tolerantem Gentechnik-Reis in Wildreis über lange Zeiträume hinweg zu ausgeprägten Fitnessvorteilen der Hybriden führt. Auch weitere Studien zu Soja und Raps bzw. Rübsen liefern neue Hinweise auf Umweltrisiken. Das teilt das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mit. Gentechnisch veränderte Pflanzen mit Glyphosattoleranz dominieren…

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Termin-HINweise

Die AbL lädt zum Thema „Wie kann die Klimawirkung der Milchproduktion gemessen werden und wie zeigt sie sich konkret auf den Höfen?“ online am 3. Juni um 19.30 Uhr ein +++ Die AbL NRW lädt zum Agroforst-Feldtag am Gut Marienhof zum Thema „Wasserrückhalt & Zukunftsbaumarten“ am 10. Juni 2026 von 18.00 bis 21.00 Uhr in Heinsberg ein.

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