Der außerlandwirtschaftliche Investor ‚Deutsche Wohnen‘ überbietet Landwirt beim Kauf von Agrarbetrieb

Und wieder ist, so Stand heute, ein landwirtschaftlicher Betrieb in Ostdeutschland an einen außerlandwirtschaftlichen Investor gegangen. Im Elbe-Elster-Kreis/Brandenburg, überbot die Quarterback Immobilien AG, eine Tochterfirma des Immobilien-Investors Deutsche Wohnen, einen Landwirt beim Kauf der Röderland GmbH. Für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und die junge AbL (jAbL) zeigt dieser Fall die drängenden Aufgaben für die Politik: Der ungebremste Ausverkauf der ostdeutschen Landwirtschaft an außerlandwirtschaftliche Investoren muss gestoppt werden und dazu braucht es jetzt starke Agrarstrukturgesetze in den Bundesländern. Denn…

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EMB: Mengenwachstum am Milchmarkt jetzt bremsen und Preisdumping von Handelsmarken stoppen

Überschussmengen am Markt, sinkende Erzeugerpreise und viel zu geringe Erzeugereinkommen. Dieses Problem zieht sich nach Ansicht des European Milk Board (EMB) wie ein roter Faden durch die Entwicklung des Milchsektors und prägt auch die aktuelle Lage. Um gegen diese fatale Situation zu kämpfen, wurde 2006 das EMB gegründet, dem aus Deutschland die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) angehören, das dann mit dem Marktverantwortungsprogramm (MVP) ein Konzept zur Krisenvermeidung erarbeitet und der EU zur Verfügung gestellt hat. MVP schalten und Mengenwachstum bremsen „Die…

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Elefantenhochzeit der Molkereikonzerne Theo Müller und FrieslandCampina

Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben des Molkereikonzerns Theo Müller freigegeben, Marken und Produktionsstätten für zahlreiche Molkereiprodukte von Royal Friesland Campina zu übernehmen. Dazu gehören insbesondere die Marken „Landliebe“ und „Tuffi“. Wegen wettbewerblicher Bedenken in Teilbereichen erfolgte die Freigabe nur nach Zusagen der Beteiligten. Dazu erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Die Unternehmensgruppe Theo Müller verfügt bei Molkereiprodukten durch ihre umfassende Produktpalette und die Bekanntheit ihrer Marken über eine starke Marktposition. Auf den Märkten für Milchreis, frische Milchmischgetränke und…

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Synthetische Pestizide viel gefährlicher als natürliche Wirkstoffe

Schon seit Längerem rücken Berichte und Studien zum Verlust der Artenvielfalt und dem Zusammenhang zu Landnutzung und Pestizideinsatz zunehmend in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit. Spätestens seit sich die EU mit dem Grünen Deal und ihrer „Farm to Fork“-Strategie die Ziele gesteckt hat, den Ökolandbau in der EU bis 2030 auf 25 % der Agrarfläche auszuweiten und den Einsatz und das Risiko von chemisch-synthetischen Pestiziden zu halbieren, hat die politische und gesellschaftliche Debatte über die Art und Zukunft der Landwirtschaft wieder an Fahrt aufgenommen. Die europäische Pestizidindustrie sieht ihre Felle bzw. heimischen Absatzmärkte…

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Landgericht weist Klimaklage gegen VW ab

Das Landgericht Detmold hat eine von Greenpeace unterstützte Klage gegen den Volkswagen Konzern ohne nähere Begründung abgewiesen. In dem Zivilprozess wollte der Detmolder Ulf Allhoff-Cramer, Bio-Bauer, AbL- und Klimaaktivist, unter anderem erreichen, dass dem Autokonzern der Verkauf von Verbrennungsmotoren ab spätestens 2030 weltweit untersagt wird. Das Urteil ist das letzte an einem deutschen Landgericht zu den aktuellen Klima-Klagen gegen Autohersteller von Greenpeace und Deutscher Umwelthilfe (DUH). Der geschäftsführende Vorstand von Greenpeace, Martin Kaiser, kündigt eine Berufung vor dem Oberlandesgericht an und auch Ulf Allhoff-Cramer will nicht…

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Thünen-Institut: Mit Gemüse langfristig auf der Gewinnerseite

Die landwirtschaftliche Branche sieht die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hin zu mehr pflanzlichen und weniger tierischen Produkten nach Ansicht des Thünen-Instituts oftmals kritisch. Dabei könnte eine zunehmend pflanzenbasierte Ernährung die landwirtschaftlichen Einkommen in Europa durchaus erhöhen – und das selbst in Ländern, in denen heute die Tierhaltung den größten Teil der Einkommen ausmacht. Diese Regionen würden allerdings zwischenzeitlich erheblich betroffen sein und bräuchten für den Transformationsprozess Unterstützung. Das ist das Ergebnis einer Studie des Thünen-Modellverbunds, die in der Fachzeitschrift Journal of Agricultural…

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Wie sich die Agrarindustrie in der Krise bereichert

Die größten Agrarkonzerne der Welt haben seit 2020 mehr Milliardengewinne gemacht als es bräuchte, um die Grundbedürfnisse der Ärmsten der Welt zu decken. Das belegt eine jetzt veröffentlichte Studie von Greenpeace International. Beim Einkauf von Lebensmitteln sind die hohen Inflationsraten der vergangenen Monate besonders spürbar. Allein im Verlauf des vergangenen Jahres hat sich der Einkauf für das tägliche Essen um mehr als 20 Prozent verteuert. Und was die Verbraucher:innen nach Ansicht von Greenpeace hierzulande spürbar belastet, ist für Menschen in armen Ländern, vor allem im Globalen Süden, ein existenzielles Problem: «Mit 349 Millionen…

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China: Mehr Anbau und Import von Gentech-Pflanzen

China will nach Medienberichten seine Pilotprojekte für die Industrialisierung von gentechnisch verändertem (gv) Mais und Sojabohnen für Tierfutter weiter ausdehnen. Außerdem erlaubte es im Januar nach langem Zögern den Import von acht gv-Pflanzen, die teils in den USA entwickelt wurden. Die Nachrichtenagentur Reuters verwies darauf, dass der chinesische Staatspräsident Xi Jinping kurz zuvor mit US-Präsident Joe Biden über bessere Handelsbeziehungen gesprochen hatte. China werde seine Anbauprojekte „in Übereinstimmung mit internationalen Standards in geordneter Weise fördern, und wenn die Versuche reibungslos und erfolgreich verlaufen, kann die…

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Milchersatz - geht alternativ nichts schief?

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

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