Erfolgreiches Dialogformat „Hof mit Zukunft“

Vom 19. bis 22. Juni veranstaltete das „Wir haben es satt!“-Bündnis das Dialogformat „Hof mit Zukunft“ unter der Überschrift „Aktivismus trifft Landwirtschaft“, dessen Ziel der Austausch auf Augenhöhe zwischen Umwelt-, Klima- und Tierschutzbewegung und landwirtschaftlichen Betrieben in ganz Deutschland ist. Einer der teilnehmenden Betriebe war die konventionell bewirtschaftete Borchert GbR in Niedersachsen. Manuel Borchert will auch im nächsten Jahr gerne wieder dabei sein und empfiehlt anderen Höfen, bei „Hof mit Zukunft“ mitzumachen. Er erklärt: "Bei den Teilnehmenden gab es eine sehr hohe Motivation, den Betrieb kennenzulernen. Sie hatten keine…

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Naturwiederherstellungsgesetz: BÖLW warnt vor Rollback

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) plädiert für den Erhalt der Naturwiederherstellungsverordnung (auch bekannt als Nature Restoration Law oder NRL), nachdem die unionsgeführten Bundesländer in einem offenen Brief die Rückabwicklung gefordert haben. „Unverantwortlich“ nennt das Peter Röhrig, geschäftsführender Vorstand des Bio-Spitzenverbands. „Die Naturwiederherstellungsverordnung zu kippen, würde der Umwelt und am Ende auch der Landwirtschaft schaden – ein unverantwortliches Rollback! Die Verordnung schafft einen sinnvollen Rahmen für den Schutz unserer Wirtschafts- und Lebensgrundlagen und lässt den Mitgliedstaaten viel Spielraum bei…

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Stoffstrombilanz geht – ungerechtes System bleibt

Die Düngepolitik endlich gerecht gestalten, das fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mit Blick auf die Abschaffung der Stoffstrombilanzverordnung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH), die jetzt auch vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommen wurde, und von der AbL scharf kritisiert wird. Neben der AbL kommt Kritik an der Abschaffung unter anderem auch von Umweltverbänden, der Wasserwirtschaft und der Bundestagsabgeordneten Ophelia Nick. Begrüßt wird die Entscheidung demgegenüber vom Bauernverband. Mit der Abschaffung der Verordnung werde die Landwirtschaft von „überbordender Bürokratie“ und jährlich von 18…

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BayWa: inkompetent und im Blindflug

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Ein großmannssüchtiger Vorstand, ein inkompetenter Aufsichtsrat, ein desolates Kontrollsystem und ein chaotisches Finanzierungsmanagement sind die Zutaten für die Beinahe-Pleite des ehemals grundsoliden und erfolgreichen bayerischen Agrarhandelskonzerns BayWa. Das ist das Ergebnis des Sanierungsgutachtens der Unternehmensberatung Roland Berger, das jetzt von der „Agrarzeitung“ (az) und vom Bayerischen Rundfunk in Auszügen öffentlich wurde. Zu Beginn der Krise war der Konzern im Blindflug, stellt demnach das Gutachten fest. Dem Sanierungskonzept haben die Gläubiger und das Amtsgericht im Mai zugestimmt, sonst wäre…

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IG Nachbau unterstreicht Ablehnung der STV-Erntegutbescheinigung

Nach wie vor ist unter den Landwirten die Verwirrung und der Ärger über vorzulegende Erntegutbescheinigungen beim Agrarhandel groß. Die Interessengemeinschaft Nachbau ruft weiter dazu auf, die Erntegutbescheinigung der Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) des Bundes der Deutschen Pflanzenzüchter (BDP) abzulehnen, und verweist auf ihre Mustererklärungen. Für „Irritationen“ sorgt unter anderem auch ein jüngst bei der BayWa vollzogener Meinungswechsel. Hatte das Unternehmen zunächst nur die Erntegutbescheinigung der Saatgut-Treuhandverwaltung (STV) für Getreidelieferungen akzeptiert und dies auch erst kürzlich noch seinen Lieferanten mitgeteilt, so…

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Gesetz auf keinen Fall länger rauszögern

Im Deutschen Bundestag soll heute (nach 21.00 Uhr laut Tagesordnung der aktuell laufenden  Bundestagsdebatte) die Verlängerung der Umsetzung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes zum März 2026 beschlossen werden - geht es nach einem von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachten Entwurf eines „Ersten Gesetzes zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes“ (21/327). Zur Abstimmung steht auch ein Entschließungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, in dem gefordert wird, die staatliche Tierhaltungskennzeichnungspflicht für frisches Schweinefleisch wie ursprünglich geplant ab 1. August 2025 beizubehalten. Die Arbeitsgemeinschaft…

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AbL: Bundesregierung muss Vorsorgeprinzip und Recht auf gentechnikfreie Erzeugung sichern!

Im Vorfeld der Anfang dieser Woche stattgefundenen EU-Agrarministerratssitzung hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und die Bundesregierung aufgefordert, sich klar gegen den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission zu neuen Gentechnik-Pflanzen zu positionieren. Dieser sieht vor, die allermeisten neuen Gentechnik (NGT)-Pflanzen zu deregulieren. Bisherige Schutzmaßnahmen vor Kontaminationen und das EU-Vorsorgeprinzip würden abgeschafft und bestehende Wettbewerbsvorteile der gentechnikfreien Wertschöpfungskette zerstört. „Bäuerinnen und Bauern müssen auch in Zukunft das Recht haben,…

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Umfrage: Agrarminister Rainer soll sich für Gentechnik-Kennzeichnung einsetzen

Laut einer vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage wollen fast 80 Prozent der Befragten, dass der deutsche Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sich bei den auf EU-Ebene laufenden Verhandlungen für neue Gentechnik-Regeln für den Erhalt der Kennzeichnungspflicht auch für Lebensmittel mit neuer Gentechnik einsetzt. Der grüne Bundestagsabgeordnete Karl Bär, Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, erinnert mit Blick auf die Umfrageergebnisse daran, dass auch prominente Konservative sich für eine Kennzeichnung einsetzen. Die EU-Kommission will die Vorschriften für Pflanzen, die mit…

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Indien stellt ersten Crispr-Reis vor

Indische Forschende haben zwei Sorten Reis vorgestellt, die sie mit dem neuen gentechnischen Verfahren (NGT) Crispr/Cas 9 hergestellt haben. Sie sollen höhere Erträge bringen und Klimastress besser aushalten. Gentechnik-Kritiker:innen verlangen Sicherheitstest und warnen vor Patentierungen. Entwickelt haben die beiden Reissorten Wissenschaftler*innen am staatlichen Agrarforschungszentrum ICAR. Die Sorte DRR Rice 100 (Kamala) soll mehr Körner pro Ähre aufweisen und 20 Tage schneller reifen. Dadurch ließen sich Dünger und Wasser einsparen und der Ausstoß an Methan reduzieren, erklärte das ICAR. Gleichzeitig soll die NGT-Sorte 19 Prozent mehr Ertrag…

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Antibiotikaresistenzen wirksam bekämpfen

Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, dem Umweltprogramm der Vereinen Nationen UNEP, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO und der Weltgesundheitsorganisation für Tiergesundheit WOAH (Quadripartite genannt) haben EU-Abgeordnete auf Initiative des grünen EU-Abgeordneten Martin Häusling fraktionsübergreifend im Rahmen einer Konferenz auf den Handlungsdruck zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen aufmerksam gemacht. „Die antimikrobielle Resistenz (AMR) stellt eine kritische Bedrohung für die Gesundheit von Menschen und Tieren, die Lebensmittelsicherheit und die wirtschaftliche Stabilität dar und wird…

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