Verbände zur COP29: Ausreichende Klimafinanzierung ist ein Muss

Vor Beginn der 29. Weltklimakonferenz in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku drängen die Klima-Allianz Deutschland und VENRO, der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe, auf feste Ausstiegsdaten für fossile Energien. Hauptthema der Verhandlungen ist ein neues Globalziel Klimafinanzierung (NCQG). Die Verbände rufen die Bundesregierung in einem gemeinsamen Papier auf, sich für ein bedarfsgerechtes Klimafinanzierungsziel zugunsten von Entwicklungsländern einzusetzen. Bis 2030 müsse die globale Klimafinanzierung mindestens verzehnfacht werden. Die Gelder müssen massiv erhöht werden und die Emissionen müssen drastisch sinken, auch wenn sich…

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Stadt braucht Land und Land braucht Stadt

„Stadt braucht Land und Land braucht Stadt“, sagt Lilian Busse, Vizepräsidentin des ⁠Umweltbundesamtes (UBA) auf der Konferenz „Aus Stadt und Land wird Plus“, die vom Umweltbundesamt (UBA) gemeinsam mit dem Institut für Raum und Energie und der Stadt Land GmbH ausgerichtet wurde.⁠ Zu den zentralen Empfehlungen dort vorgelegter Berichte gehören unter anderem die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten sowie ein Wandel bei der Verpachtungspraxis in den Städten und Kommunen, wobei auf das Konzept der Gemeinwohlverpachtung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft verwiesen wird. „In zahlreichen Austauschbeziehungen können sich Stadt und Land…

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BMEL fördert innovative Projekte zur Stärkung regionaler Lebensmittel

Transparente, regionale und nachhaltige Lebensmittelerzeugung ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend wichtig. Das teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit und verweist dabei auf den Ernährungsreport 2024, wonach 77 Prozent der Bürgerinnen und Bürger darauf achten, dass ihre Lebensmittel aus ihrer Region kommen. Mit der Fördermaßnahme "RegioKost - Aufbau von Verarbeitungsstrukturen für regionale Lebensmittel" will das BMEL die Umsetzung innovativer Projektideen zum Aufbau von Verarbeitungsstrukturen für regionale Lebensmittel in ländlichen Räumen mit bis zu 230.000 Euro unterstützen. Besonders im Fokus stehen dabei laut…

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Welche Risiken hat NGT-Raps für die Umwelt?

Eine neue wissenschaftliche Publikation zeigt Umweltrisiken von Ölsaaten wie Raps, Leindotter und Acker-Hellerkraut, deren Erbgut mit Neuer Gentechnik (NGT) verändert wurde. Ein häufig verfolgtes Ziel bei der gentechnischen Bearbeitung von Ölsaaten ist die Veränderung der Ölzusammensetzung. Diese NGT-Pflanzen sind für die Umwelt keineswegs unbedenklich: sowohl ein erhöhter als auch ein verringerter Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann sich negativ auf Bestäuber auswirken, die sich vom Pollen der NGT-Pflanzen ernähren. Das teilt das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mit. Das Manuskript der…

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TerminHINweise

Online-Fachgespräch des AgrarBündnis zum Thema „Energiewende und Netzausbau“ am 21. November 2024 +++ Agrarpolitisches Forum des AgrarBündnis zum Thema „Bürokratieabbau ohne roll back: Wie geht das?“ am 2. Dezember +++ Tagung der Evangelische Akademie Hofgeismar in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen e. V. zum Thema „Landwirtschaft in rechtspopulistischen Zeiten - Herausforderungen und Gegenstrategien“ vom 08. bis 09. Februar 2025

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PENNY, Die faire Milch und Milcherzeuger:innen schließen ersten Drei-Parteien-Vertrag

Eine „richtungsweisende Partnerschaft“ nennt es die PENNY Markt GmbH, eine Rewe-Tochter. Als „ein kleines Stück weit Handelsgeschichte“ bezeichnet es die DFM Vermarktungsgesellschaft, die „Die faire Milch“ als Eigenmarke des Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) vertreibt. Die DFM spricht von „neuartig in Deutschland“, von einer „einzigartigen Vertragskonstellation“ und sieht darin „ein politisches Zeichen, das alle Akteure an einen Tisch gebracht hat, sogar unter Beteiligung eines Discounters“. Für den Vizepräsidenten des European Milk Board (EMB), Elmar Hannen, werden mit Projekten wie diesem „Maßstäbe für Europa“ gesetzt. Und Dr. Karin…

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Bäuerinnen und Bauern fordern Marktverantwortung und kostendeckende Preise

Vor dem Hintergrund wegbrechender Bio- wie auch konventioneller Betriebe fordern Bäuerinnen und Bauern Marktverantwortung und kostendeckende Preise - auch und gerade mit Blick auf die für die erste Jahreshälfte 2025 anstehenden Vertragsverhandlungen zwischen dem Handel und den Milchverarbeitern, der Molkereibranche, für die weiße Linie. Aktuell ist die Milch knapp und das hat nach Ansicht der AbL mehrere Gründe. Durch die Blauzungenkrankheit hat sich die Milchmenge reduziert, die Ökoregelung für Weidehaltung wurde erneut aufgeschoben, unklare Regelungen für Tierhaltung und fehlende wirtschaftliche Perspektiven hemmen die Investitionsbereitschaft,…

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EMB begrüßt Projekt mit PENNY und gratuliert belgischem Fairebel zu 15-jährigem Jubiläum

Das European Milk Board (EMB) begrüßt das neue Projekt von "Die faire Milch" mit PENNY, das jetzt in Deutschland vorgestellt wurde. „Diese neue Form der Transparenz ist richtungsweisend. Milcherzeuger in Deutschland haben dadurch eine gleichberechtigte Stimme in den Vertragsverhandlungen. Das schafft nicht nur Vertrauen, sondern ermöglicht einen echten Dialog auf Augenhöhe“, lobt der EMB-Vorsitzende Kjartan Poulsen das Projekt. Wie der EMB-Vizevorsitzende Elmar Hannen betont, zeige "Die faire Milch" in Deutschland mit diesem innovativen Ansatz erneut, wie wegweisend die Milcherzeuger sind. „Projekte wie dieses setzen Maßstäbe in Europa“, so Hannen.…

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Moorforscherin sieht riesige Chancen für Landwirtschaft auf wiedervernässten Mooren

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die international renommierte Moorforscherin Dr: Franziska Tanneberger mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet, weil sie nach den Worten des DBU-Generalsekretärs Alexander Bonde „als treibende Kraft die Revitalisierung von Mooren vorangebracht und es zugleich geschafft hat, Brücken zwischen Wissenschaft, Politik und Landwirtschaft zu bauen“. In einem Interview mit Agra Europe antwortet Tanneberger auf die Frage, ob sie nachvollziehen könne, dass viele Landwirte auf Moorstandorten ihre Existenz bedroht sehen, mit einem klaren „Ja“ und sieht sogar „riesige Chancen“ für Betriebe, denn Landwirtschaft könne…

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Umweltinstitut München und BEL leiten rechtliche Schritte gegen Pestizid Pendimethalin ein

Das Umweltinstitut München und das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft (BEL) gehen juristisch gegen die verlängerte Genehmigung des Unkrautvernichters Pendimethalin vor. Der umstrittene Wirkstoff erhielt im September 2024 von der EU eine sogenannte „technische Verlängerung“ für weitere zwei Jahre, weil seine offizielle EU-Genehmigung ausgelaufen war. Die Vereine kritisieren diese Entscheidung, denn der Wirkstoff verbreitet sich unkontrolliert in der Umwelt und steht wegen seiner Gefährlichkeit bereits auf der Liste der Stoffe, die die EU durch weniger giftige Alternativen ersetzen soll. Pendimethalin ist, so die zwei Vereine, ähnlich wie…

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