LandFrauenverband: Geschlechtergerechtigkeit – nicht länger Worthülse im GAP-Strategieplan

Deutscher LandFrauenverband fordert Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung konsequent mitzudenken und umzusetzen

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Produkte für über 13 Milliarden Euro verkauft: Erfolgreiche „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung erhalten

Rund 13,2 Milliarden Euro wurden 2021 in Deutschland für „Ohne Gentechnik“-Produkte ausgegeben, 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibt das Siegel im 13. Jahr auf Erfolgskurs. Aktuelle Herausforderungen sind mögliche neue EU-Gentechnik-Regeln und gezielt geschürte Unsicherheiten um Futtermittel-Verfügbarkeit. Das teilt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) mit. Nach vielen Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten kommt „Ohne Gentechnik“ laut VLOG jetzt in die Konsolidierungsphase mit moderaten Zuwächsen. Bei Milchprodukten, Eiern und Geflügelfleisch haben Produkte mit der grünen Raute inzwischen hohe Anteile erreicht. Großes…

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Umwelt-NGOs und Bio-Bewegung fordern sinnvolles Messinstrument der Pestizidreduktion in der EU-Landwirtschaft

Die Organisatoren der Europäischen Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten" und die europäische Bio-Bewegung (IFOAM) erwarten, dass die Europäische Kommission am 22. Juni einen Vorschlag für eine Verordnung zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden (SUR) veröffentlicht. Diese wichtige Gesetzesinitiative kann den dringend benötigten Übergang zu einem gesundheits-, klima- und biodiversitätsfreundlichen Lebensmittelsystem einleiten, indem sie das Ziel der Farm to Fork-Strategie, den Einsatz und das Risiko von Pestiziden bis 2030 EU-weit um 50 % zu reduzieren, rechtsverbindlich macht. „Der Indikator, der derzeit vorgeschlagen wird, um die Fortschritte…

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IFOAM drängt auf mehr GAP-Mittel für den ökologischen Landbau

Die europäische Öko-Bewegung IFOAM Organics Europe fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, ihre GAP-Strategiepläne entsprechend den Bemerkungen der Kommission in ihren Beobachtungsschreiben zu ändern und fordert die Kommission auf, die Diskussion mit den nationalen Regierungen fortzusetzen, um sicherzustellen, dass sie bessere Maßnahmen und Budgets für den ökologischen Landbau festlegen. Der ökologische Landbau kann zu vielen Zielen der neuen GAP beitragen und ist ein Instrument zur Verbesserung der Boden- und Wasserqualität, zur Verbesserung des Tierschutzes, zur Verringerung des Einsatzes von antimikrobiellen Mitteln und Pestiziden sowie zur…

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IPES-Food: Lebensmittelpreis- und Hungerkrise wäre vermeidbar

Dass die Lebensmittelpreise infolge des Ukrainekriegs in exorbitante Höhen schnellten und das Gespenst des Hungers umgeht, wäre durch eine längst überfällige Reform der Ernährungssysteme verhinderbar gewesen, beklagen führende Agrar- und Ernährungsexpert*innen. Laut einem am 6. Mai veröffentlichten Bericht des internationalen Expertengremiums IPES-Food hat das Ausbleiben dieser Reform dazu geführt, dass sich der Ukraine-Konflikt „zu einer ausgewachsenen globalen Lebensmittelpreiskrise und einer großen Bedrohung für die Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen entwickeln“ konnte. Die Preis- und Hungerkrise hat es mittlerweile auch auf die…

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Termin-HINweise

Gerecht geht anders! Großdemo zum G7-Gipfel ++ Öko-Feldtage

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Erste Reaktionen auf Tierhaltungskennzeichnung unterstreichen weiteren deutlichen Handlungsbedarf

Die ersten Reaktionen auf die von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir vorgestellten Eckpunkte zur Tierhaltungskennzeichnung reichen von „sehr begrüßt“ (Bioland), über „erster Schritt mit vielen Schlupflöchern“ (ISN), einem Konzept mit „erheblichen Lücken“ (Bauernverband) und „deutlichem Verbesserungsbedarf“ (Tierschutzbund) bis hin zu dem Vorwurf, dass mit dem vorgelegten Konzept der strategische, politisch gesteuerte Umbau der Tierhaltung verfehlt werde (ProVieh).  Die Tierschützer kritisieren unter anderem die ausschließlich für Bio vorgesehene höchste Haltungsstufe. Im Gegensatz dazu freut sich der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling über die…

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Özdemir stellt Eckpunkte für verpflichtende staatliche Tierhaltungskennzeichnung vor

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat „Eckpunkte zur Einführung einer verpflichtenden staatlichen Tierhaltungskennzeichnung“ vorgelegt. Wie bereits im Vorfeld erwartet, umfasst die Kennzeichnung die fünf Haltungsstufen Stall, Stall+Platz, Frischluftstall, Auslauf/Freiland sowie Bio. Gestartet wird mit der Kennzeichnung bei Schweinefleisch, wobei „maßgeblich für die Kennzeichnung die Haltungsform der Tiere während des produktiven Lebensabschnittes, bei Fleisch die Mast,“ ist. „Unsere tierhaltenden Betriebe brauchen dringend eine verlässliche und langfristige Perspektive, damit sich Investitionen in Tierwohl und Klimaschutz lohnen. Einen…

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AbL: Verursacherprinzip statt Rote Gebiete

Die EU- Kommission hat die von der Bundesregierung vorgelegte Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung – AVV GeA), den sogenannten roten Gebieten, zugestimmt und drängt auf eine zügige Verabschiedung. Die Neufassung war notwendig geworden, um die von der EU angedrohten Strafzahlungen von täglich 800.000 € im Rahmen des Vertragsverletzungsverfahrens der EU-Nitratrichtlinie abzuwenden. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir hofft jetzt auf die Unterstützung der Länder und dass die AVV noch vor der Sommerpause im Bundesrat beschlossen wird. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche…

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Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…