Landesanstalt für Landwirtschaft: 50% weniger Pflanzenschutzmittel bis 2028 machbar

Die Bayerische Staatsregierung möchte den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln bis 2028 um 50 Prozent reduzieren. Experten der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) haben in einer Online-Tagung "Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um 50 % reduzieren!" erstmals aufgezeigt, wie dieses Ziel basierend auf neuestens Forschungsergebnissen mit praxistauglichen Maßnahmen erreicht werden kann. Das teilt die Landesanstalt in einer Mitteilung unter der Überschrift „Kann die Pflanzenschutzspritze in Zukunft häufiger stehen bleiben?“ mit. Unumgänglich sind demnach Einsparungen von Behandlungen bei Getreide und Mais, das sind die…

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CRISPR/Cas-Patent: ethische Grenzen gestärkt

Nach einem Einspruch des Instituts für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech wurde ein Patent auf die Gen-Schere CRISPR/Cas (EP 3401400), an dem die Nobelpreisträgerinnen Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier beteiligt sind, vom Europäischen Patentamt (EPA) in wesentlichen Punkten korrigiert. Ansprüche auf Zellen von Menschen, Tieren und Pflanzen wurden gestrichen, Eingriffe in die menschliche Keimbahn ausdrücklich ausgenommen. Testbiotech hatte Einspruch eingelegt, weil in diesem Patent weder Eingriffe in die menschliche Keimbahn noch die kommerzielle Verwendung von Embryonen eindeutig ausgenommen waren, obwohl dies vom…

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Termin-HINweis

Bäuerliche Landwirtschaft und Energiewende zusammen denken? Agri-Photovoltaiksysteme und die Zukunft von Biogas

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BMEL reicht GAP-Strategieplan ein: AbL für Differenzierung der Öko-Regelungen nach Betriebsgröße

Mit rund eineinhalbmonatiger Verspätung hat die Bundesregierung jetzt ihren 1799 Seiten umfassenden GAP-Strategieplan für die Förderperiode ab 2023 bei der EU zur Genehmigung eingereicht. Die „Ökolandbauförderung rückt stärker in den Fokus“ lautet die zentrale Botschaft aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) spricht sich dafür aus, den jetzt beginnenden Genehmigungsprozess dafür zu nutzen, die Prämienhöhen der Öko-Regelungen, auch nach Betriebsgröße, zu staffeln, um so die überproportionalen Verluste von Direktzahlungen bei bäuerlich geprägten Betrieben auszugleichen. Und die Umweltverbände…

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Chancen für mehr Nachhaltigkeit im Weltagrarhandel – Frankreichs Ansatz weiterentwickeln

Anlässlich der Sitzung des EU-Agrarrates in dieser Woche in Brüssel kritisieren die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Germanwatch in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass die zum Weltagrarhandel auf dem Tisch liegenden Vorschläge zur Durchsetzung von EU-Standards für Importe noch zu kurz greifen, und fordern Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir auf, sich für wirksamere Regelungen einzusetzen. Die AbL verweist in diesem Zusammenhang auf ihr Konzept des Qualifizierten Marktzugangs und Germanwatch auf ihre jetzt vorgelegte Bewertung politischer Ansätze zur Eindämmung der Entwaldung in den landwirtschaftlichen Lieferketten der EU…

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Erste Freilandversuche mit Crispr-Pflanzen in der EU

Das von mehreren belgischen Universitäten betriebene Forschungsinstitut VIB (Vlaams Interuniversitair Instituut voor Biotechnologie) hat Freilandversuche für drei mit Crispr/Cas gentechnisch veränderte Mais-Linien beantragt. In Spanien und Tschechien haben die Behörden Freisetzungsanträge für Brokkoli und Gerste auf dem Tisch. In Schweden wachsen die ersten Crispr-Kartoffeln. Diese Informationen stammen aus dem zentralen Register der Europäischen Kommission für Freilandversuche, an das die zuständigen Behörden der Mitgliedsstaaten bei ihnen eingegangene Anträge melden. In diesem Jahr wurden dort schon sieben Anträge veröffentlicht. Drei davon stammen…

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Ministerien wollen bestehende Flächenpotenziale besser nutzen und mehr Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen

„Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität der Stromerzeugung ist ein deutlicher Ausbau der Photovoltaik erforderlich. Daher müssen alle verfügbaren Dachflächen genutzt werden. Darüber hinaus ist auch ein deutlicher, naturverträglicher Ausbau auf Freiflächen erforderlich. Innerhalb der Freiflächen sind – wie bislang – vorrangig versiegelte oder vorbelastete Flächen zu nutzen wie industrielle und militärische Konversionsflächen sowie Seitenrandstreifen an Autobahnen und Schienenwegen.“ So steht es in einem jetzt gemeinsam von den Ministerien Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Umwelt (BMUV) und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegten Eckpunktepapier mit…

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Wissenschaftsplattform Klimaschutz: Land- und Forstwirtschaft kommt eine Schlüsselrolle beim Erreichen der Klimaneutralität zu

Die Wissenschaftsplattform Klimaschutz (WPKS), ein von der Bundesregierung im Juni 2019 eingerichtetes Expertengremium, schreibt in ihrem jetzt an die Bundesregierung übergebenen ersten Jahresgutachten der Land- und Forstwirtschaft eine Schlüsselrolle beim Erreichen der Klimaneutralität zu. "Die Richtung stimmt bei den bislang von der Bundesregierung vorgelegten Maßnahmen. Aber sie reichen leider nicht aus für deren selbst gesetzte Klimaziele," sagte Prof. Sabine Schlacke von der Universität Greifswald und Co-Vorsitzende des WPKS-Lenkungskreises. "Zum einen ist die Politik lückenhaft. Etwa in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft muss mehr passieren.…

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Neue Studie: wie Glyphosat und Roundup Krebs verursachen

Eine Studie des Londoner King’s College hat gezeigt, was Glyphosat alleine sowie glyphosthaltige Herbizide in der Leber von Ratten bewirken. Dabei beschrieben die Wissenschaftler zwei Wege, auf denen Glyphosat Krebs erzeugen kann: indem es in den Zellen oxidativen Stress erzeugt und Botenstoffe beeinflusst. Nachweisen ließen sich die Wirkungen bei Konzentrationen, die bisher in Tierversuchen keine Effekte hervorgerufen hatten. Die Molekulargenetiker um Michael Antoniou und Robin Mesnage hatten den Ratten über 90 Tage Glyphosat pur oder als ein in der EU zugelassenes Roundup-Herbizid (MON 52276) verabreicht, in Konzentrationen von 0, 0,5, 50 und 175…

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NRW-Bundesratsinitiative gefährdet Transformation der Tierhaltung

Der Deutsche Tierschutzbund hat im Vorfeld der für den 21. Februar angesetzten Sitzung des Agrarausschusses des Bundesrates den dort auf der Tagesordnung befindlichen „Gesetzentwurf zur Beförderung des Tierwohls in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung“, den Nordrhein-Westfalen (NRW) in den Bundesrat eingebracht hat, deutlich kritisiert. Aus Sicht der Tierschützer gefährdet der Entwurf die Transformation der Landwirtschaft. Zugleich scheitere er an einer treffenden Definition des Begriffs „Tierwohl“. Der Deutsche Tierschutzbund appellierte daher an die Ausschussmitglieder, den Entwurf abzulehnen. Auch die Bundesregierung hat sich bereits gegen den…

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