Agrar-Jugendverbände fordern festes Budget und zielgenaue Förderung für Junglandwirt:innen

Mehrere Agrar-Jugendverbände – namentlich der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) e.V., Junges Bioland e.V., die junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL), die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V., Öko-Junglandwirt:innen-Netzwerk, Bündnis JÖLL, Bündnis Junge Landwirtschaft e.V. – setzen sich gemeinsam für eine zielgerichtete und innovative Förderung junger Landwirt:innen ein. In einer Stellungnahme fordert das Bündnis, dass neben Investitionsbeihilfen Niederlassungsbeihilfen besonders Betriebe mit tragfähigen Konzepten berücksichtigen sollen, die nachweislich Umwelt-, Klima-, Biodiversitäts- oder Tierwohlleistungen oder…

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Glyphosatklagen: Bayer siegt vor oberstem US-Gericht

Der krebskranke Amerikaner John Durnell kann sich im Schadenersatzprozess gegen den Chemiekonzern Bayer nicht mehr darauf berufen, dass der auf der Packung seines glyphosathaltigen Spritzmittels Roundup nicht vor dessen Gefahren gewarnt hat. Das entschied vergangene Woche das höchste US-Gericht, der Supreme Court, in einem Grundsatzurteil. Da die nationale US-Umweltbehörde Roundup für ungefährlich hält, könnten auch einzelne US-Bundesstaaten in ihren Gesetzen keine Warnhinweise verlangen, urteilten die Richter mit sieben zu zwei Stimmen. Bundesrecht gehe vor. John Durnell hatte Monsanto geglaubt, dass das Totalherbizid Roundup ungefährlich sei. Als er…

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Agroforstwirtschaft auf Grünland: Mehrwert für Tierwohl, Erträge und Klimaanpassung

Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels stellen die Grünlandbewirtschaftung vor große Herausforderungen. Insbesondere häufigere und längere Hitzewellen führen vielerorts zu sinkenden Grünlanderträgen, einer geringeren Futterverfügbarkeit und einer zunehmenden Belastung für Weidetiere. Darauf weist der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) hin und fordert vor diesem Hintergrund eine Erleichterung der Etablierung von Agroforstsystemen auf Grünland als zukunftsweisende Anpassungsmaßnahme an die sich ändernden Klimabedingungen. In vielen Regionen leiden Grünlandbestände bereits heute unter Trockenstress und hohen Temperaturen. Die…

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NEULAND-Verein fordert wiederholt: „Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung muss weitergehen !“

Um seiner Forderung nach Weiterführung des Bundesprogramms Umbau der Tierhaltung (BUT) Nachdruck zu verleihen, hat der NEULAND-Verein die zuständigen Berichterstatter der SPD Jens Behrens und Christoph Frauenpreiß von der CDU/CSU Bundestagsfraktion eingeladen, sich am 29.6.26 vor Ort auf dem Betrieb Asbrock in Melle/Niedersachsen zu informieren. Als Junglandwirt und Hofnachfolger hat der 23-jährige Gerrit Asbrock einen neuen Abferkelstall für 40 Sauen und 750 Mastschweineplätze gebaut, was nur dank der Förderung durch das BUT möglich wurde. „Wir freuen uns, dass wir bei den beiden Bundestagsberichterstattern Verständnis für unsere Forderung nach…

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Transgene Baumwolle verändert Wildpopulationen in der Ursprungsregion

In einer aktuellen Studie zeigen mexikanische Wissenschaftler:innen, dass sich gentechnisch veränderte Baumwolle in der wilden Ursprungsart weiter ausbreitet. Gefunden werden transgene Eigenschaften wie Insektengiftigkeit und Resistenz gegen Glyphosat. Die Ausbreitung dauert bereits über mehrere Generationen an. Mit der Studie werden frühere Untersuchungen fortgesetzt. Demnach ist transgene Baumwolle inzwischen wesentlich weiter in den Wildpopulationen verbreitet, als bisher bekannt war, teilt Testbiotech mit. Mexiko ist das Ursprungszentrum der Baumwolle. Entsprechende Untersuchungen wurden auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko durchgeführt. Die…

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Termin-HINweis

AbL Niedersachsen/Bremen lädt zum online-Stammtisch zum Thema „Flächenfraß und Bodenpreise – wer ackert da noch zukünftig?“ am 6. Juli von 20:00 bis 22:00 Uhr ein +++ AgriKultur Festival 2026 zum Themenfeld „Nachhaltige Landwirtschaft, regionale Ernährung und Kultur“ vom 10. bis 12. Juli mitten in Freiburg.

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Vielfalt sichern, Gemeinwohlleistungen honorieren – GAP in die Pflicht nehmen

Anlässlich der Online-Beteiligung für Stellungnahmen zum nationalen Plan zur EU-Wiederherstellungsverordnung, deren Einreichungs-Frist heute enden sollte, aber noch um einige Tage verlängert wurde, veröffentlicht die AbL ein Positionspapier zum aktuellen Entwurf des nationalen Wiederherstellungsplans. Für die AbL ist klar: Naturschutz und Landwirtschaft müssen zusammengedacht und gemeinsam gestärkt werden. Und das bedeutet eine einkommenswirksame Honorierung von Gemeinwohlleistungen landwirtschaftlicher Betriebe. Dabei kommt der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) eine Schlüsselrolle zu. Die AbL kritisiert, dass durch die aktuelle Aufweichung und…

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BÖLW/Bio-Branche: „Deutschland als Nettozahler muss Brüssels Pläne dringend korrigieren“

Anlässlich der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz, die auch das Thema Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) auf der Tagesordnung hat, hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine Studie vorgestellt, die die Folgen des Vorschlags der EU-Kommission für die GAP nach 2027 beispielhaft für die Förderung des Ökolandbaus abschätzt. Demnach müssten Bund und Länder 500 bis 700 Millionen Euro mehr gegenüber der aktuellen Förderperiode zahlen, um die GAP-Mittel für den Ökolandbau abzurufen. Die Fortführung aller Agrarumweltprogramme käme noch deutlich teurer; kürzlich berechnete eine Studie allein für Sachsen eine Verdopplung der Zusatzkosten…

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SVLFG nennt Zahlen zur Berufskrankheit Parkinson

Im Rahmen der Bekanntgabe der Unfallzahlen für das Jahr 2025 hat die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) auch Zahlen zu Berufskrankheiten genannt, darunter auch zum Parkinson-Syndrom. Demnach wurden im Jahr 2025 von der SVLFG als Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (LBG) 2.830 Verdachtsfälle als Berufskrankheit anerkannt. Davon entfielen die meisten auf Hautkrebs durch natürliche UV-Strahlung (1.473). Das Parkinson-Syndrom durch chemische Pflanzenschutzmittel wurde im Jahr 2025 in 413 Fällen als „Wie-Berufskrankheit“ anerkannt, so die Mitteilung der SVLFG. In 2025 war Parkinson noch nicht in die Liste der…

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EU-Länder: Gentechnik-Bakterien schneller freisetzen

Bakterien, die Pflanzenreste schneller zersetzen oder den Acker mit Stickstoff düngen: Damit solche gentechnisch veränderten Mikroorganismen schneller und einfacher in die Umwelt freigesetzt werden können, will die Europäische Kommission das Gentechnikrecht ändern. Für ihren Regelungsvorschlag haben die EU-Mitgliedstaaten vergangene Woche Zustimmung aber auch Änderungswünsche signalisiert. Deutschland hat sich enthalten. Nun ist das Europaparlament am Zug. Bisher regelt die EU-Freisetzungsrichtlinie von 2001, dass ein gentechnisch veränderter Organismus eine Risikoprüfung durchlaufen und zugelassen werden muss, bevor er in die Umwelt freigesetzt…

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Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…