AbL: Schnellere und unbürokratische Entnahmen beim Wolf sind zu begrüßen

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt die Ankündigung von Umweltministerin Steffi Lemke, zukünftig bei Wolfsrissen Schadwölfe schneller und unbürokratischer entnehmen zu können. Das war rechtlich bisher schon möglich, scheiterte aber oft an selbstgesetzten bürokratischen Hürden. Unterstützung für die Pläne der Ministerin kommt auch von NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. Ottmar Ilchmann, niedersächsischer Landesvorsitzender der AbL und selbst Weidetierhalter, führt aus: "Der DNA-Nachweis also Voraussetzung für eine Entnahme soll nun wegfallen und erst als Abgleich zum Riss am toten Wolf vorgenommen werden. Zukünftig genügt…

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Fleischalternativen zwischen Hype und Realitätskrise

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Fleisch- und Milchalternativen sind auf dem Vormarsch in alle Winkel unserer Ernährung. Der Markt für Ersatzprodukte boomt. Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man die öffentliche Debatten um Fleisch und Milch beobachtet. Kein Einzelhändler kommt ohne eine besondere Werbung für vegan oder vegetarisch aus. Wer in einer größeren Stadt einen Capuccino bestellt, muss die Frage nach Kuh- oder Hafermilch beantworten. Jeder einfache Imbiss-Laden bietet einen veganen Döner an. Jede Studierendenmensa, die etwas auf sich hält, hat eine mehr oder weniger große vegane Menuepalette. In meiner Münsteraner Heimatzeitung waren…

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MEG Milch Board: Vertrauen in den Milchmarkt führt zum Blindflug

„Vertrauen in den Milchmarkt führt zum Blindflug“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board, Frank Lenz, anlässlich der aktuell vom Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft (BAL) vorgelegten Zahlen zum Milchmarkt. Angesichts der Volatilitäten am Milchmarkt, die sich zu Wellen entwickeln, die niemand mehr surfen mag, so Lenz, können Verträge zwischen Milcherzeugerorganisationen und Molkereien mit konkreten Mengen-, Preis-, Qualitäts- und Laufzeitvereinbarungen die Wogen glätten. Das European Milk Board (EMB) fordert mit Blick auf die neuesten Zahlen die Aktivierung des freiwilligen Lieferverzichts auf EU-Ebene, um mit kleinen temporären…

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Mehr Artenvielfalt auf Grünlandflächen durch kraftfutterreduzierte Milchviehhaltung

Die Artenvielfalt auf Grünlandflächen lässt sich durch kraftfutterreduzierte, grünlandbetonte Milchviehhaltung verbessern. Das zeigt ein vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördertes Forschungsprojekt des Kasseler Instituts für ländliche Entwicklung e. V. und der Georg-August-Universität Göttingen. Von dem Produktionssystem profitiert nicht nur die Biodiversität, für die Betriebe ergeben sich auch ökonomische Vorteile. Milchviehbetriebe bewirtschaften hierzulande einen Großteil der Dauergrünlandflächen, auf denen rund 40 Prozent der in Deutschland gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen schwerpunktmäßig vorkommen. Wie diese Flächen genutzt werden,…

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Weidehaltung – gut für Kühe, Klima und Artenvielfalt

Weidehaltung ist nach Ansicht des BUND eine wesentliche Grundlage für ein resilientes und langfristig nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem und bietet vielfaltige Vorteile für Tierwohl, Gewässerschutz, Klimaschutz und Biodiversität. Der BUND fordert daher die Unterstützung von Landwirt*innen, die ihre Tiere überwiegend auf Weiden halten oder halten werden. In einem jetzt veröffentlichten Standpunkte-Papier nennt der BUND zahlreiche positive Aspekte der Weidehaltung für die Tiere, das Klima und die Artenvielfalt, um dann festzustellen, dass viele Gründe für die Weidehaltung sprechen. „Doch Landwirt*innen, die Kühe auf der Weide halten statt im…

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KLB Bayern schlägt bei Anbindehaltung klare Regeln für Tierschutz und kleine Betriebe vor

Bei der zukünftigen Regelung für die Anbindehaltung für Rinder klare Regeln für Tierschutz mit dem Erhalt auch kleinster Betriebe zu verbinden, ist das Ziel eines vom Landesausschuss der KLB (Katholische Landvolkbewegung) Bayern am Wochenende in Augsburg gefassten Beschlusses. Der KLB-Landesvorsitzende Andreas Felsl erklärt das Anliegen des Verbandes: „Wir als KLB Bayern wollen so viele Betriebe wie möglich in Bayern erhalten statt sie jetzt wie einige Molkereien mit Abschlägen in die Knie zu zwingen. Die von uns aufgestellten Bedingungen für Anbindehaltung können in einer Tierschutznutztierverordnung geregelt werden. Sie machen es möglich, art- und…

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BNN lehnt Gesetzentwurf der EU-Kommission zur neuen Gentechnik entschieden ab

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) lehnt den Gesetzentwurf der EU-Kommission mit dem Titel „Rechtsvorschriften für Pflanzen, die mit Hilfe bestimmter neuer genomischer Verfahren erzeugt wurden“ entschieden ab, hat dies jetzt auch in einer Stellungnahme im Rahmen des offiziellen Konsultationsverfahrens der EU-Kommission zum Gesetzentwurf zur Deregulierung des bestehenden Gentechnikrechts zum Ausdruck gebracht und ebenfalls Mitgliedsunternehmen zur Beteiligung am Konsultationsverfahren aufgerufen. Das Konsultationsverfahren läuft noch bis zum 05.11.2023. Der BNN lehnt den Entwurf ab, da er die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft…

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Breites Jugendbündnis fordert starkes EU-Lieferkettengesetz

Ein breites Bündnis aus 23 Jugendverbänden aus ganz Deutschland – darunter Jugendumwelt- und Arbeiter*innen-Verbände, Gewerkschaftsjugenden, Landjugend, Pfadfinder*innen-Verbände, konfessionelle, kulturelle und migrantische Jugendverbände sowie Jugendorganisationen aus dem Bereich Fairer Handel – appelliert in einem offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die zuständigen Bundesminister*innen Buschmann, Habeck, Heil, Lemke und Schulze, sich im EU-Ministerrat für ein starkes europäisches Lieferkettengesetz einzusetzen. Anlässlich der in Brüssel laufenden Trilog-Verhandlungen zwischen der EU-Kommission, dem EU-Parlament und dem zuständigen…

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Glyphosat: EU-Staaten stoppen Genehmigung nicht

13.10.2023 +++ Die Chancen der Europäischen Kommission sind gestiegen, dass sie den Unkrautvernichter Glyphosat in der Europäischen Union (EU) bis zum Jahr 2033 zulassen kann. Denn die 27 EU-Mitgliedstaaten haben diesen Vorschlag heute nicht mit der nötigen Mehrheit abgelehnt. Deutschland enthielt sich, weil die Ampelkoalition uneins ist. Sollte sich auch im Berufungsverfahren keine qualifizierte Mehrheit gegen ihren Plan finden, wird die EU-Kommission ihn wohl bis 14. Dezember umsetzen. Der deutsche Agrarminister Cem Özdemir hatte im Vorfeld mehrfach dafür plädiert, den weltweit meistverkauften Spritzmittelwirkstoff nicht weiter auf europäische…

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Hochpreisphase am Schweinemarkt kippt - Jetzt auch noch Hauspreise der Schlachtkonzerne

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Seit Frühjahr 2022 lief es am Schweinemarkt rund. Der Schweinepreis schrieb im Sommer einen historischen Rekordstand. Niemals zuvor gab es einen vergleichbaren Preis. Mit 2,50 €/kg wurde ein Spitzenniveau erreicht, das zuvor nicht einmal Premiumprogramme wie Neuland oder Hofglück (Edeka Südwest) vorweisen konnten. Alle Ökonomen hatten jahrelang felsenfest behauptet (und wissenschaftlich belegt?), dass ein solcher Preis am Markt nicht durchsetzbar und überhaupt undenkbar sei. Berater von Kammern und Verbänden sprachen mit Blick auf die Gewinne von einem sehr guten Juli und – nach leichtem Rückgang – einem guten…

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