Bremst britischer Bio-König Charles Truss‘ Gentechnikpläne?

Die neue britische Premierministerin Liz Truss hat das Umwelt- und Agrarministerium neu besetzt. Nicht nur Umweltaktivisten und Gentechnikkritiker, auch konservative Politiker fürchten, dass ihre neue Regierung Landwirtschaft und Umwelt schaden wird. Denn sie will weit mehr, als die neue Gentechnik für die Lebensmittelproduktion freizugeben. Experten erwarten, dass der neue König und Bio-Bauer Charles III sich künftig vor allem hinter den Kulissen für Ökologie und Umwelt engagieren wird. Die frühere Agrarministerin Liz Truss hatte sich in ihrer Wahlkampagne hinter die Landwirtschaftspolitik von Boris Johnson gestellt. Sie wolle „die britische…

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Özdemirs Tierhaltungsentwürfe nach den Borchert-Plänen überarbeiten

Anlässlich der heute beginnenden Herbst-Konferenz der Agrarministerinnen und -minister des Bundes und der Länder in Sachsen-Anhalt fordert die AbL, den Entwürfen von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir zum Umbau der Tierhaltung in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen und eine rasche Überarbeitung nach den Borchert-Plänen zu fordern. Eine entsprechende ausführliche Stellungnahme hat die AbL den Agrarminister:innen des Bundes und der Länder zukommen lassen. Dazu erklärt der AbL-Vorsitzende Martin Schulz: „Die Entwürfe zum Umbau der Tierhaltung aus Özdemirs Landwirtschaftsministerium sind so nicht zielführend. Der Entwurf zur…

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AbL: Wesentliche Zielsetzungen der GAP-Reform nicht durch bürokratische Vorgaben gefährden, sondern praxistauglich ausgestalten

AbL-Landesverbände sehen Agrarminister:innen auf ihrer Herbst-Konferenz in der Handlungsverantwortung - beispielsweise bei den Regelungen zu Agroforstsystemen

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Borchert-Kommission nimmt BMEL-Auftrag an und lässt ihn ruhen

Die Borchert-Kommission lässt bis auf weiteres ihre Arbeit ruhen. Zwar nimmt das Gremium das neue Mandat von Minister Özdemir an, den Umbau der Tierhaltung zu begleiten. Eine Fortsetzung sei jedoch nur sinnvoll, „wenn die Bundesregierung den Einstieg in eine langfristig vertraglich zugesicherte und staatlich finanzierte Tierwohlprämie beschließt,“ wie es in einem Beschluss v. 8. September heißt, den die Kommission nach einem Gespräch mit dem Minister veröffentlichte. Erst dann sei man wieder zur Mitarbeit bereit. Wörtlich heißt es zur Finanzierung: „Zweck dieser Prämie ist es, den Landwirtinnen und Landwirten einen verlässlichen Ausgleich für die…

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SPD: Arbeit der Borchert-Kommission von sehr hoher Wichtigkeit – vorliegender Gesetzesentwurf bleibt hinter Empfehlungen der Kommission zurück

Die SPD-Fraktion im Bundestag unterstreicht die Bedeutung der Borchert-Kommission und mit Blick auf die von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir vorgelegten Gesetzentwürfe zur Tierhaltung geht nach Ansicht der SPD „eindeutig mehr“.   Matthias Miersch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender erklärt: „Die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung sind die entscheidende Grundlage für die künftige Nutztierhaltung in Deutschland. Die Arbeit der Borchert-Kommission ist daher für die SPD-Fraktion von sehr hoher Wichtigkeit. Wir dürfen den dort erzielten Konsens nicht verspielen. Ich bedauere sehr, dass die Borchert-Kommission ihre Arbeit ruhen…

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Vogel: Beim Entlastungspaket der Bundesregierung die landwirtschaftlichen Betriebe stärker in den Fokus zu nehmen

Am kommenden Freitag befasst sich die Agrarministerkonferenz in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt mit der Sicherung der Energieversorgung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Neben einem Fachgespräch zur Situation mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur wird auch das Bundesministerium zu den Auswirkungen und Folgen des Kriegs in der Ukraine auf die Landwirtschaft, die Versorgungssicherheit und die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten berichten. Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel verweist in diesem Zusammenhang darauf, beim Entlastungspaket der Bundesregierung die landwirtschaftlichen Betriebe stärker in den Fokus zu nehmen und die…

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Özdemir: Exportverbot gesundheitsschädlicher Pestizide kommt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereitet ein Exportverbot für bestimmte gesundheitsschädliche Pflanzenschutzmittel vor, die in Deutschland produziert werden, aber in der EU nicht eingesetzt werden dürfen. Wie das Exportverbot für bestimmte, gefährliche Pestizide besonders umfassend umgesetzt werden kann, zeigt ein im Auftrag des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), der Heinrich-Böll-Stiftung, des INKOTA-netzwerk, des Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstelltes und jetzt veröffentlichtes Gutachten. Mit dem angekündigten Exportverbot leistet die…

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94% der Österreicher:innen wollen strenge Regeln für neue Gentechnik

94 Prozent der Menschen in Österreich wollen, dass auch Produkte neuer Gentechnik weiterhin als „gentechnisch verändert" gekennzeichnet werden müssen. Das ergab eine Umfrage des österreichischen Handelsverbandes. 92 Prozent der Befragten fordern, dass Lebensmittel, Futtermittel und Saatgut aus neuer Gentechnik genauso streng kontrolliert und auf gesundheitliche und ökologische Risiken geprüft werden wie Produkte „alter“ Gentechnik. 70 Prozent der Österreicher:innen sprechen sich schließlich gegen eine vereinfachte und schnellere Zulassung von Lebensmitteln, Saatgut und Futtermitteln aus neuer Gentechnik aus. Hintergrund der Umfrage:…

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Gutes Geschäft: BASF und Corteva stapeln Spritzmittel-Resistenzen

Es ist ein Teufelskreis: Immer neue Spritzmittel erzeugen bei Wildpflanzen immer neue Resistenzen. Um solche „schwer kontrollierbaren Unkräuter“ weiterhin beseitigen zu können, wollen die Agrarchemiekonzerne BASF und Corteva nun gemeinsam Nutzpflanzen wie Soja gentechnisch so verändern, dass sie vier Herbizide aus ihren Portfolios gleichzeitig überleben. Nach Unternehmensangaben sollen diese „stacked traits“ (dt. gestapelte Merkmale) mittelfristig auch an Dritte lizensiert werden. Zunächst wollen BASF und Corteva bis 2030 „eine breitere Palette an herbizidtoleranten Sojapflanzen“ entwickeln, heißt es in einer Presseinformation von voriger Woche.…

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