Bayer-Konzernkurs führt in die Sackgasse - Wer neue Gentechnik sät, wird Patente ernten!

Gemeinsam mit der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) und Vertreter:innen weiterer Organisationen hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) anlässlich der Bayer-Hauptversammlung vor der Konzernzentrale gegen den Konzernkurs und die gegen die Bauern und Bäuerinnen gerichtete Strategie des Konzerns protestiert. Dabei wiederholte Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der AbL, die bereits im Vorfeld der Hauptversammlung formulierte Kritik an dem Konzern. „Der Bayer-Konzern setzt auf Deregulierung neuer Gentechnik-Pflanzen und auf Saatgut-Patente. Damit wollen sie sich einerseits ihre Profite sichern, kleine und mittlere Züchter…

weiter lesen...


BDM widerspricht ablehnender Haltung der Unionsagrarministerien zum Artikel 148 GMO

Mit einem gemeinsamen Schreiben haben die Agrarministerinnen und -minister der unionsgeführten Agrarministerien Bundesagrarminister Cem Özdemir aufgefordert, von der Umsetzung des Artikel 148 GMO in nationales Recht Abstand zu nehmen. „Die nationale Umsetzung des Artikel 148 der Gemeinsamen Marktorganisation (GMO) würde einen erheblichen regulatorischen Eingriff in die Vertragsfreiheit bedeuten“, sagte Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk als Sprecher der Gruppe. Die Milchwirtschaft dürfe nicht mit zusätzlichen Regelungen und Bürokratie belastet werden. Deutlicher Widerspruch dazu kommt vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter…

weiter lesen...


Neue Gentechnik: Europäisches Parlament zementiert seine Haltung

Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), zu Entwicklung und Stand der Entscheidung zur Deregulierung neuer Gentechniken (NGT), zu ersten Reaktionen auf das jüngste Votum des Europäischen Parlaments sowie zum weiteren Verfahren.

weiter lesen...


Testbiotech fordert Ende des Anbaus von Gentechnik-Mais MON810

In einem Beitrag zu der in der vergangenen Woche stattgefundenen Bayer-Hauptversammlung fordert das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech, den Anbau von Gentechnik-Mais MON810 in der EU zu beenden. Der transgene Mais produziert ein insektengiftiges Protein. Jüngster Anlass für die Forderung nach einem Beenden des Anbaus ist eine Veröffentlichung von Versuchsergebnissen aus Spanien. Demnach kreuzte sich der transgene Mais dort mit Teosinte, einer verwandten, wilden Pflanzenart. Die Nachkommen dieser Pflanzen produzieren ebenfalls das Insektengift und zeigen Anzeichen für eine erhöhte Invasivität. Die Versuche…

weiter lesen...


OECD-Beschwerde gegen Bayer AG wegen systemischer Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden

Im Vorfeld der Aktionärsversammlung des Bayer-Konzerns hat ein Bündnis aus sechs zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Argentinien, Brasilien, Paraguay, Bolivien und Deutschland den Konzern für schwerwiegende Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft in Südamerika zur Verantwortung gezogen. Auf Grundlage umfangreicher Recherchen und zahlreicher Interviews mit Betroffenen haben die Organisationen eine OECD-Beschwerde gegen die Bayer AG eingereicht. Der Vorwurf: Bayer verstößt gegen die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Der Konzern fördere ein Agrarmodell in Südamerika, das zu Nahrungsunsicherheit, Wasserknappheit, extremer…

weiter lesen...


KLB: Nationalistische und rechtsextremistische Parteien nicht wählbar

Wir brauchen ein starkes Europa und eine starke Europäische Union. Ein starkes EU-Parlament ist wichtiger denn je und nationalistische und rechtsextremistische Parteien sind nicht wählbar. Das sind die zentralen Botschaften eines Appells zur Europawahl, den die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB) auf ihrer Bundesversammlung am 27. April in Köln einstimmig verabschiedet hat. Darin heißt es unter anderem: „Wir alle sind Europa! Europa – das sind Menschen unterschiedlicher Nationen und Herkunft. Europa – das sind Menschen, die in einem gemeinsamen Raum leben. Europa – das sind überwundene Trennungen und Grenzen der Vergangenheit. Di…

weiter lesen...


EU-Agrarpolitik vor der Wahl

Die Maiausgabe der Unabhängigen Bauernstimme ist da - im aktuellen Schwerpunkt mit einem bzw. mehrere Blicke auf die EU-Agrarpolitik anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni. Henrik Maaß, AbL-Referent für die europäische Agrarpolitik, greift im Kommentar die sich überschlagenden Ereignisse rund um die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) auf. Die Milchbäuerin und ehemalige Europaabgeordnete Maria Heubuch fasst ihre Besorgnis über aufgestaute Unzufriedenheit und Unmut in Gesellschaft und Bauernschaft in Worte – und ruft dazu auf, die gemeinsame Errungenschaft Europa nicht zugunsten scheinbar einfacher Lösungen abzuschreiben, sondern…

weiter lesen...


Zukunft der GAP: Die Abgeordneten müssen die Aufweichung ablehnen!

Schon heute, entgegen der ursprünglichen Planung morgen - Donnerstag, entscheidet das Europaparlament in Straßburg im Schnellverfahren (Dringlichkeitsverfahren) final über die von der EU-Kommission vorgeschlagene Aufweichung ökologischer und sozialer Mindeststandards in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), irreführend auch als „Vereinfachung der GAP“ oder „Bürokratieabbau“ bezeichnet und mit Verweis und als Reaktion auf die Bauernproteste vorgelegt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert die Abgeordneten des Europaparlaments im Vorfeld der Abstimmung dazu auf, ihren demokratischen Mitbestimmungsauftrag ernst zu nehmen und dem…

weiter lesen...


Etwas ist faul im Staate Dänemark - Schweinehaltung zwischen Exporteinbruch, Strukturkrise und Tierwohlversprechen

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Es stimmt etwas nicht in der dänischen Schweinewirtschaft. Während die Regierung neue Tierwohlgesetze ankündigt, ist der genossenschaftliche Schlachtkonzern Danish Crown (DC) in einer fundamentalen Krise und sucht händeringend nach neuen Strategien für die Landwirte und den Absatz. Die Schweinehalter sorgen sich um ihre bisher attraktive Export-Lieferperspektive, DC um ihre Rendite und die Agrarwirtschaft um ihr globales Verkaufsmodell. Lange Zeit galt in der Branche das Vorgehen der Dänen als vorbildlich und erfolgreich. Gerade norddeutsche Erzeuger fuhren zur Nachhilfe nach Dänemark und dänische Züchter haben…

weiter lesen...


Umbau der Tierhaltung über Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch muss zu 100 Prozent auf den Höfen landen

Die Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleisch wird vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) grundsätzlich begrüßt, muss dabei jedoch zu 100 Prozent auf den Höfen landen. Abgelehnt wird diese Finanzierungslösung demgegenüber vom Bundesverband der Deutschen Wurst- und Schinkenproduzenten (BVWS). Die von der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) vorgeschlagene Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung sieht eine Mehrwertsteuererhöhung für Fleischprodukte auf den Regelsatz vor, sodass zur Finanzierung des Tierwohls die Mehrwertsteuer von derzeit sieben auf dann 19 Prozent angehoben werden…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…