Umbau der Tierhaltung voranbringen und kein Rollback bei den Koalitionsverhandlungen

Der NEULAND-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung mahnt für die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD statt einem Rollback in der Tierhaltung an, die begonnenen Maßnahmen für den Umbau der Tierhaltung fortzusetzen bzw. weiter auszubauen. Ein Aussetzen des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes lehnt NEULAND ab. Zu den fortzusetzenden bzw. weiter auszubauenden Maßnahmen zählt der Verein: 1. Die Weiterentwicklung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetz, bezüglich Downgrading, Einschluss des Lebenszyklus bei Schweinen, Aufnahme weiterer Tierarten und der Gastronomie, Integration ausländischer Ware, Plausibilitätsprüfung bei der…

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BDM zum Berliner Milchforum: Phrasen statt Antworten

Mit deutlichen Worten kritisiert der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) Aussagen und die zentralen Botschaften des am vergangenen Freitag vom Bauernverband (DBV) und dem Milchindustrieverband (MIV) veranstalteten Berliner Milchforums, sieht dort "Phrasen statt Antworten", wenn es um die aktuelle Situation und wirtschaftliche Perspektiven für die Milchviehbetriebe geht. Auf der Pressekonferenz zum Milchforum beklagten der DBV und der MIV, dass trotz guter Milchpreise immer mehr Milchviehhalter ihre Betriebe aufgäben und die Investitionsbereitschaft der verbleibenden Milchviehbetriebe zu gering ausfiele. Die Begründungen dafür lieferten die…

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Gentechnikfreiheit sichern: Jetzt kommt`s auf Bäuer:innen, Bürger:innen und Politik an

Am Freitag haben die Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten im AStV-Ausschuss (frz.: Comité des représentants permanents, COREPER) ein Meinungsbild über die Verhandlungsposition des EU-Rats zum geplanten Gesetzesentwurf zu neuen Gentechniken erhoben – offenbar mit qualifizierter Mehrheit und mit deutlicher Positionierung in Richtung Deregulierung. Ohne deutliche Nachbesserungen im Trilog muss der Vorschlag nach Ansicht der AbL abgewiesen werden. „Für den Fall der Fälle“ hält sich die AbL rechtliche Schritte vor. „Nach massivem Druck seitens der Gentechnik-Industrie und der polnischen Ratspräsidentschaft hat der EU-Rat nun zugestimmt, über den…

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Neue Gentechnik: Massive Kritik an der Ratsposition

Umwelt- und Bioverbände sowie Organisationen der gentechnikfreien Landwirtschaft haben die vergangenen Freitag festgelegte Ratsposition zu neuen gentechnischen Verfahren (NGT) scharf kritisiert. Sie hoffen nun darauf, dass die Unterhändler:innen des EU-Parlaments im anstehenden Trilog an den Positionen des Parlaments zur Kennzeichung und Patentierung von NGT-Pflanzen festhalten. Und dass die SPD in den anstehenden Koalitionsverhandlungen mit CDU/CSU ihre bisherige gentechnikkritische Position nicht aufgibt. Die am Freitag gefundene Ratsposition sei „ein besorgniserregender Start in die anstehenden Verhandlungen mit Parlament und Kommission“, sagte…

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Auftrag an neue Koalition: 94 Prozent wollen Kennzeichnung neuer Gentechnik

94 Prozent der Erwachsenen in Deutschland wollen laut einer Studie der Bundesregierung eine Kennzeichnungspflicht auch für neue Gentechnik (NGT) in Lebensmitteln. Das muss die künftige Bundesregierung ernst nehmen und in Brüssel durchsetzen. Das teilt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) mit. Laut aktueller „Naturbewusstseinsstudie“ des Bundesamts für Naturschutz (BfN) sprechen sich 94 Prozent der Erwachsenen in Deutschland „voll und ganz“ oder „eher“ dafür aus, dass Lebensmittel, die mit neuen gentechnischen Verfahren hergestellt wurden, immer vom Handel gekennzeichnet werden sollen.  Kennzeichnungspflicht fehlt bisher in Ratsposition…

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Mit geringerem Pestizideinsatz zu gesünderer Umwelt bei gleichbleibend stabilen Ernten

Werden Pestizide teurer, werden sie deutlich seltener eingesetzt. Der reduzierte Pestizideinsatz führt dabei nicht zu geringeren Ernten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der offiziellen Absatzdaten im Auftrag von Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, BUND, Deutsche Umwelthilfe (DUH), DNR, foodwatch, Greenpeace, NABU und PAN Germany. Die Analyse mit dem Titel .„Marktwirtschaft als Umweltmotor - Lehren aus dem Rückgang des Pestizidverbrauchs“ untersucht die Ursachen für den starken Rückgang des Absatzes an Pestiziden in Deutschland im Jahr 2023 und wertet relevante Absatz-, Witterungs- und Nutzungsdaten der vergangenen 20 Jahre…

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Ausnahme vom Mindestlohn für die Landwirtschaft gefordert

In ihrem Sondierungspapier haben sich CDU/CSU und SPD auf einen Mindestlohn von 15 Euro die Stunde im Jahr 2026 verständigt. Gesetzlich vorgeschrieben werden soll er zwar nicht, die Höhe soll jedoch ein deutlicher Hinweis an die Mindestlohnkommission sein. In der Agrarbranche dürfe die „Lohnschraube nicht überdreht werden“, warnt Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD), der bei den Koalitionsverhandlungen auch in der Arbeitsgruppe "Landwirtschaft und Umwelt" sitzt. Er stehe zwar zum Mindestlohn, wollte sich aber auf das 15-Euro-Ziel nicht festlegen, für das sich seine Partei vehement einsetzt, schreibt der Nordkurier. „Es…

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Betrugsskandal um die Raiffeisen Viehzentrale schockiert die Fleischbranche - zugleich herrscht Schweigen

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Betrugsvorwürfe gegenüber dem größten genossenschaftlichen Viehvermarkter RVZ (Raiffeisen Viehzentrale) haben die gesamte Fleischbranche, besonders im Norden und Westen, in Aufruhr versetzt. Sie sind das Thema Nr. 1, seitdem der Sanktionsbeirat der QS („Qualität und Sicherheit GmbH“, das wichtigste Kontrollgremium der Branche) am 25. Februar in einer kurzfristigen Sondersitzung die RVZ wegen „mehrerer gravierender Unregelmäßigkeiten“ bei der Lieferung von Rindern aus dem QS-System ausgeschlossen hatte. Da die QS-Anerkennung für den weitaus größten Teil der Schweine- und Rindervermarktung Grundvoraussetzung ist, ist…

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Koalitionsvertrag muss nachliefern – Agrardieselförderung löst Zukunftsfragen nicht!

Ende der vergangenen Woche haben Union und SPD das Ergebnis ihrer Sondierung vorgelegt und den Beginn von Koalitionsverhandlungen in 16 Arbeitsgruppen mit jeweils 16 Personen für heute angekündigt. In dem Sondierungspapier gibt es nur einen Satz mit explizitem Bezug zur Landwirtschaft „Landwirten den Rücken stärken: Wir werden die Agrardiesel-Rückvergütung vollständig wieder einführen.“ Aus Sicht der AbL greift das Papier agrarpolitisch deutlich zu kurz um die strukturellen Herausforderungen vieler Bäuerinnen und Bauern zu lösen. Ähnlich äußert sich der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), wenn er sagt, dass die Sondierungsergebnisse an den…

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EU-Rat muss den strittigen Gentechnik-Gesetzesvorschlag zurückweisen

Die polnische EU-Ratspräsidentschaft versucht aktuell mit Hochdruck eine Positionierung des EU-Rats zum sehr strittigen Gesetzesvorschlag der EU-Kommission zu neuen Gentechnik-Pflanzen zu erzielen und hat dazu bereits drei eigene Vorschläge auf den Tisch gelegt. Diese lösen nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die massiven Probleme, die mit dem Kommissionsvorschlag verbunden sind, jedoch nicht. Claudia Gerster, Bäuerin und AbL-Bundesvorsitzende, kommentiert: „Statt schlechten Kompromissen zuzustimmen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit und Existenzen zerstören und keine wirksamen Lösungen aufzeigen, sollten die…

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Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…