Photovoltaik-Ausbau landwirtschafts- und umweltgerecht gestalten

Die AbL veröffentlicht im April ihr Positionspapier: „Landwirtschaft & Energiewende - Für einen landwirtschafts- und umweltverträglichen Photovoltaik-Ausbau“. Das Papier enthält konkrete Vorschläge für politische Entscheidungstragende auf kommunaler-, Landes-, und Bundesebene zur Gestaltung eines landwirtschafts- und umweltverträglichen Photovoltaik(PV)-Ausbaus. Dabei spricht sich die AbL ausdrücklich für den aus Klimaschutzgründen notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien aus. Da dieser zu größeren Teilen auf landwirtschaftlichen Flächen erfolgt, fordert sie, dass dadurch aufkommende Konkurrenzsituationen zwischen Energie- und Nahrungsmittelerzeugung…

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Bodenschutz in der EU: Ein Anfang, aber noch kein Durchbruch

In der vergangenen Woche haben sich Rat, Europaparlament und EU-Kommission auf eine EU-Bodenrichtlinie geeinigt. Für die Landwirtinnen und Landwirte sollen keine konkreten Verpflichtungen hinzukommen. Von „schwierigen Verhandlungen“ spricht der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling, der in dem Ergebnis einen Anfang, aber noch keinen Durchbruch sieht. „Der Widerstand gegen die Bodenüberwachungsrichtlinie war enorm – insbesondere in den letzten Tagen hatte die Agrarlobby massiv gegen die Vorlage polemisiert. Trotzdem ist es gelungen, einen wichtigen Einstieg in den Bereich Bodenschutz zu schaffen. Zwar ist die nun vorliegende Richtlinie noch weit davon…

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Bauernverband und EU-Jungbauern beim Bodenschutz nicht einer Meinung

Für den Bauernverband (DBV) stellt die Einigung auf europäischer Ebene zur Bodenüberwachungs- und resilienzrichtlinie eine „untragbare Belastung für die Praxis dar“, während die Richtlinie für die EU-Jungbäuerinnen und -bauern, CEJA (Conseil Européen des Jeunes Agriculteurs), eine bessere Entscheidungsfindung auf betrieblicher und politischer Ebene ermöglicht, „ohne die Junglandwirte zusätzlich zu belasten“. CEJA versteht sich als die Stimme der nächsten Generation von Landwirten in Europa gegenüber den europäischen Institutionen. Die Mitgliedschaft erstreckt sich laut CEJA über 22 EU-Mitgliedstaaten und 33 nationale Mitgliedsorganisationen. Darunter…

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Kaum Schoko-Osterhasen ohne Ausbeutung im Regal

Ostern steht vor der Tür und damit schon seit Wochen Regale voller Schokohasen, -küken und -eier. Doch wer glaubt, mit gutem Gewissen das Osternest füllen zu können, liegt nach Ansicht der Entwicklungs- und Hilfsorganisation Oxfam falsch, wie neue Recherchen von Oxfam zeigen. Armut bleibt die Regel im Kakaoanbau. Die neue Oxfam-Studie „Raising the bar. Supermarkets must urgently adress structural exploitation of cocoa.” analysiert, ob Supermärkte Verantwortung für ihre Lieferkette übernehmen. Die Recherchen ergaben, dass die Versprechen weit von der Realität abweichen: Aldi Nord, Edeka, Lidl und Rewe zahlen für weniger als 4 Prozent der angebotenen…

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OECD: Rollback bei den Agrarumweltleistungen

Der ursprünglich positive Trend der Agrarumweltleistungen der 27 in der OECD zusammengeschlossenen Industriestaaten der Welt hat sich im Verlauf der letzten 30 Jahre deutlich verlangsamt und in Kernbereichen in der letzten Dekade sogar umgekehrt. Das geht aus dem Bericht der Organisation Environmental Performance of Agriculture in OECD Countries hervor. Positiv vermerkt die OECD, dass die landwirtschaftliche Produktion in diesem Zeitraum zwar um 40 % gestiegen ist, die landwirtschaftliche Nutzfläche jedoch um 10 % abgenommen hat und die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft nur um 4 % gestiegen sind. Diese Fortschritte in Bezug auf die…

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Fleischverzehr leicht steigend

Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) lag der rechnerische Fleischverzehr in Deutschland im Jahr 2024 mit durchschnittlich 53,2 Kilogramm pro Person leicht über dem der beiden Vorjahre (2022: 52,8 sowie 2023: 52,9 Kilogramm pro Person). Insbesondere Hühnerfleisch war beliebter, während der Verzehr von Schweinefleisch in den vergangenen Jahren nahezu stagniert. Die Fleischerzeugung legte erstmals seit 2016 wieder zu, teilt das BZL mit. Wie aus der Versorgungsbilanz Fleisch 2024 hervorgeht, lag Schweinefleisch beim Verzehr mit 28,4 Kilogramm je Einwohner erneut vorn, jedoch mit rund 100 Gramm weniger als 2023. Die…

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Weidepflicht für Ökobetriebe: Gemeinsamer Einsatz für eine längere Übergangsfrist

Die Umsetzung der Weidepflicht für die bayerischen Bio-Betriebe, die das Aus für einige Betriebe bedeuten wird (die Bauernstimme berichtete), war das Thema eines Spitzengesprächs in der vergangenen Woche von Staatsministerin Michaela Kaniber mit der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern), der Molkerei Gropper, der Andechser Molkerei Scheitz sowie der Präsidenten der Anbauverbände Bioland und Naturland, die die Interessen des deutschen Dachverbands BÖLW sowie die Europäische Vereinigung IFOAM Organics Europe vertreten. Im Schulterschluss von Bio-Verbänden, deren politischer Vertretung und der Bio-Verarbeitung machten…

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Union und SPD leiten keinen Politikwechsel ein!

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD enthält aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in einzelnen Punkten wichtige Vereinbarungen zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft und Agrarpolitik. Hierzu zählen vor allem die finanzielle Stärkung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) und des Umbaus der Tierhaltung in Richtung tierwohlgerecht. Auch die Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU auf „Einkommensanreize für die Erbringung von Klima-, Umwelt und Tierwohlleistungen“ in der 1. Säule und die stärkere Förderung von landwirtschaftlichen Existenzgründungen ist begrüßenswert und greift…

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Fusionen haben Bäuerinnen und Bauern bisher geschadet

Die Molkereigenossenschaften Arla Foods aus Dänemark und DMK Group haben ihre Fusionsabsicht angekündigt. Aus der Fusion soll „die größte Molkereigenossenschaft Europas hervorgehen“ und „die leistungsstärkste Molkereigenossenschaft Europas“ geschaffen werden, deren „Pro-forma-Umsatz bei 19 Milliarden Euro liegt“, so Arla und DMK in einer Mitteilung. Für den Bauernverband löst die Ankündigung „ein Aufhorchen in der Milchbranche aus“, stellt jedoch einen „nachvollziehbaren Schritt“ dar, während deutliche Kritik von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) kommt. Von einem…

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BDM zum Koalitionsvertrag: Im Agrarteil sehr viel Luft nach oben

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) hält die agrarpolitischen Inhalte des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD in Summe für ernüchternd. Wie sich schon in den ersten Entwürfen abgezeichnet habe, ignoriere der Vertrag zentrale Reformvorschläge für die Milchviehhaltung und lasse die drängendsten Probleme der Branche unbeantwortet. Zukunftsfähige Landwirtschaft braucht mehr als Lippenbekenntnisse „Es ist bezeichnend, dass die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) und ihre umfassenden Empfehlungen mit keinem Wort im Koalitionsvertrag erwähnt werden“, kritisiert der BDM-Vorsitzende Karsten Hansen. „Konstruktive Vorschläge für eine…

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