Union, SPD und Grüne einigen sich auf Biomassepaket

Der Ausschuss für Energie und Klima des Deutschen Bundestags hat ein umfangreiches Biomassepaket auf den Weg gebracht, das unter anderem eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens sowie des Flexibilitätszuschlags vorsieht. Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB), lobt das überragende Engagement von den Regierungsfraktionen der SPD und Grünen sowie von der CDU/CSU-Fraktion als wichtigen Durchbruch für die Biogasbranche, auf den es in der nächsten Legislatur allerdings dringend weiter aufzusatteln gelte. „Die Fraktionen von SPD, Grünen und CDU/CSU haben in beeindruckender Weise gemeinsam die Sache über parteipolitische Erwägungen…

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Bundestagswahl 2025: Welche Gentechnik-Politik bekommen wir?

Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt, was die Parteien in Sachen Gentechnik vorhaben. Noch-Agrarminister Özdemir bekennt sich erneut zu Transparenz und Wahlfreiheit. Gentechnikkritische Verbände starten eine E-Mail-Aktion zur Wahl.

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Deutschland fordert Bürokratieabbau beim EU-Öko-Recht

Auf Initiative von Deutschland wurde beim EU-Agrarrat das Thema Bürokratieabbau im Öko-Recht auf die Tagesordnung gesetzt. Deutschland fordert unterstützt von 16 weiteren Mitgliedsstaaten die Kommission auf, auch im bestehenden Öko-Recht zu vereinfachen und den regulatorischen Aufwand zu verringern. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) begrüßt die von Landwirtschaftsminister Özdemir angestoßene Initiative. EU-Agrarkommissar Hansen sagte eine Prüfung der Vorschläge zu. "Ich will weniger überflüssige Bürokratie für unsere Höfe – und das gilt besonders für unsere Bio-Bauern. Die Komplexität der EU-Bio-Verordnung, umfangreiche…

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Offener Brief: Kanzler darf Umsetzung fairer Marktregeln nicht bremsen!

Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Bauernverbände haben sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt. In diesem werfen Sie dem Kanzlerkandidaten der SPD vor, bei den aktuell in Brüssel beginnenden Verhandlungen zur Umsetzung einer europaweiten Vertragspflicht für die Milchbranche auf der Bremse zu stehen. Sie fordern Olaf Scholz gemeinsam auf, sich bei der Positionierung der Bundesregierung für das Treffen des EU-Agrarrates am kommenden Montag endlich hörbar und engagiert für eine spürbare Verbesserung der Verhandlungsposition von Milchbäuerinnen und Milchbauern auf EU-Ebene einzusetzen. Die von der Europäischen Kommission…

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Weidepflicht: Einige Biobetriebe werden aufgeben müssen

Die Europäische Kommission hat in einem Pilotverfahren gegen Deutschland klargestellt, dass Pflanzenfresser (Rinder, Schafe, Ziege) immer Zugang zu Weideland haben müssen, wenn der Betrieb als Ökobetrieb nach EU-Öko-Verordnung geführt werden soll. Mit dieser „Weidepflicht“ zum 1.1.2025 sieht der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter „viele Biomilcherzeuger vor unüberwindbaren Problemen“, fordert eine Überarbeitung der Regelung sowie auch „klare Kante“ von den Bioverbänden. „Eine Reihe von Betrieben vor quasi unlösbaren Herausforderungen“ sieht auch der Bayerische Bauernverband (BBV) und von „negativen Folgen“ spricht die bayerische…

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Zeit für mutige Agrarpolitik!

Gemeinsam mit 9.000 Demonstrierenden haben rund 60 Organisationen auf der „Wir haben es satt!"-Demo von der künftigen Bundesregierung ein zuverlässiges Bekenntnis und eine ambitionierte Förderung für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft gefordert. Gemeinsam adressieren Bäuer*innen, Verbraucher*innen und Aktive der Natur-, Tier- und Klimaschutzbewegung die Politik: „Wir alle wollen gesunde Lebensmittel. Wir alle wollen Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz. Die kommende Bundesregierung muss bäuerliche Betriebe dabei endlich adäquat unterstützen!", fordert Anne Skambraks, Kampagnenleitung des „Wir haben es satt!"-Bündnisses. Das Bündnis wirft der…

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REWE, Tönnies und Landwirt:innen schließen Drei-Parteien-Vertrag im Bereich Frischfleisch

REWE, Tönnies Lebensmittel sowie Landwirt:innen aus Schleswig-Holstein haben im Rahmen der Grünen Woche in Berlin einen Drei-Parteien-Vertrag für Frischfleisch geschlossen, teilt die REWE Group mit. Bereits im Oktober 2024 hatte die REWE Group mit PENNY, “Die faire Milch” und der Erzeugergenossenschaft “Fair Food” den in dieser Form ersten bundesweiten Drei-Parteien-Vertrag im deutschen Lebensmitteleinzelhandel der Öffentlichkeit vorgestellt (die Bauernstimme berichtete). Mit diesem jetzt unterzeichneten „richtungsweisenden Vertrag“ gibt REWE nach eigenen Worten einmal mehr ein klares Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft ab. Es entstehe eine…

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Agroforstförderung verbessern statt streichen – Agrarministerien dürfen Öko-Regelung 3 nicht abschaffen

"Agroforst ist eines unserer wichtigsten Instrumente, um die Landwirtschaft und die Landschaft auf die Anforderungen des Klimawandels vorzubereiten“, betont Andrea Vogel, Sprecherin des AbL-Arbeitskreises Agroforst und landwirtschaftliche Gehölzstrukturen, und widerspricht damit der Forderung unionsgeführter Agrarministerien nach Abschaffung der Öko-Regelung 3, die Agroforstsysteme fördert, und dabei als Grund eine „geringe Nachfrage“ der Maßnahme nennen. Das Infragestellen der Öko-Regelung 3 ist aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der BaumLand-Kampagne nicht sinnvoll. Vogel warnt davor, diese Maßnahme weiter zu…

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Aldi Süd: Keine Wurst aus Haltungsform 1 mehr

ALDI SÜD hat angekündigt, im Rahmen seines Programms #Haltungswechsel ab sofort keine Wurstprodukte mehr in Haltungsform 1 anzubieten, und fordert von der kommenden Bundesregierung unter anderem „ein langfristig angelegtes Finanzierungsinstrument für den Stallumbau“. Mit dem Haltungsform-Wechsel ist ALDI SÜD nach eigenen Worten der erste Discounter in Deutschland, der in seinen rund 2.000 Filialen vollständig auf Wurstprodukte aus der niedrigsten Haltungsform verzichtet, bezogen auf den Umsatz bei ALDI SÜD in Deutschland mit den Eigenmarken aus den Bereichen gekühlte Fleisch-, Wurst- und Schinkenwaren sowie Frikadellen der größten Nutztiergruppen Rind,…

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Wir brauchen eine starke Demokratie – sie ist wichtiger denn je!

Davon ist die KLB Deutschland fest überzeugt und ruft ihre Mitglieder und nicht nur diese dazu auf, am 23. Februar zur Wahl zu gehen und sich für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Vielfalt zu entscheiden. Die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören, sind auch die Werte, die für das Handeln der Mitglieder der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) leitend sind. „Für unseren Verband und die Menschen, die sich in ihm engagieren, sind diese gemeinsamen Werte unverhandelbar“, heißt es in dem nachfolgend…

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