BDM im "ernüchternden" Gespräch mit CDU-Bundesvorsitzendem

Zu einer Diskussionsveranstaltung zu aktuellen Themen aus der Land- und Forstwirtschaft hatte Friedrich Merz, CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender der Unions-Fraktion im Deutschen Bundestag, in seinem Wahlkreis im Hochsauerland geladen. Neben vielen anderen Themen wie Waldwirtschaft, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit stand auch das Thema Weidewirtschaft und Milchviehhaltung auf der Tagesordnung, zu welchem BDM-Co-Landesvorsitzender Michael Alterauge als Eingangsreferent geladen war. Im Fazit zu der Veranstaltung schreibt der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) in einer Mitteilung, dass die alte Bauernverbandsmaxime „Wachsen oder…

weiter lesen...


BUND-Studie: Hochradioaktiver Atommüll in Zwischenlager unzureichend sicher und gesichert

Alle deutschen Atomkraftwerke (AKW) sind abgeschaltet, doch der Atommüll bleibt als radioaktives Erbe über Jahrmillionen erhalten und gefährdet weiter Mensch und Natur. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt, dass die Situation der 16 Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle immer noch teils hochproblematisch ist. Planung und Forschung der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ) orientieren sich weiterhin an einem unrealistischen und veralteten Zeitplan beim Umgang mit Zwischenlagern. Es wird kein Endlager bis 2051 geben. Laut Entsorgungskommission (ESK) sind Zeiträume von bis zu 120…

weiter lesen...


Die „Gierflation“, die Erzeugerpreise und der Trend zu Billig-Bio

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde --- Die Inflation geht langsam zurück, ist aber immer noch auf Rekordwert. Im Mai sank die Teuerungsrate mit 6,1% auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Jahr, bleibt aber immer noch zu hoch, um einen Verlust des Realeinkommens auszugleichen. Vor allem die Lebensmittelpreise bewegen sich trotz leichtem Rückgang mit knapp 15% im Spitzenbereich. Im Vergleich zu vor zwei Jahren errechnet sich für sie im Schnitt eine Verteuerung von sage und schreibe 28%. Die Weltmarktpreise für Agrarprodukte sind laut den Vereinten Nationen (FAO) schon wieder auf das Niveau von vor zwei Jahren gefallen, nachdem im März 2022 nach…

weiter lesen...


BÖLW stellt Stufenmodell für die Agrarförderung ab 2028 vor

Seit Anfang 2023 wird die neugestaltete Gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) umgesetzt. Bereits jetzt wird nach Ansicht des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) deutlich, dass die aktuelle Ausgestaltung der GAP zu kompliziert und zu wenig wirksam ist, um damit wichtige Umweltziele zu erreichen. Mit der Botschaft „einfacher und wirksamer“ legt der BÖLW im Rahmen der vom 14. Bis zum 15. Juni stattfindenden Ökofeldtage daher sein neu erarbeitetes Stufenmodell für die Agrarförderung ab 2028 vor. „Eine künftige GAP muss sicherstellen, dass öffentliche Gelder für Gemeinwohlleistungen und nicht für den reinen Flächenbesitz verwendet werden. Sie…

weiter lesen...


Kirchentag-Begegnung: Teilnehmer:innen stimmen für eine AbL-Resolution zur Gemeinwohlverpachtung

„Jetzt ist die Zeit“ lautete das Motto des diesjährigen evangelische Kirchentages in Nürnberg und die AbL, hauptsächlich mit Vertreter:innen der AbL Mitteldeutschland, Bayern und der jungen AbL, nahm teil, um das Thema Gemeinwohlverpachtung in die etwa 325.000 Hektar Agrarland besitzende evangelische Kirche zu tragen – und sie hatte damit Erfolg. Neben einer Regenwurm-Aktion (der Bauernstimme-newsletter berichtete) wurden insbesondere Infostände, drinnen und draußen, zu Gesprächen mit Kirchenmitgliedern genutzt, um über das Thema Boden, Landvergabe der Kirchen und Gemeinwohlverpachtung zu informieren. Am Abend der Begegnung, auf den über 130.000…

weiter lesen...


Geplante Haushaltskürzungen von Finanzminister Lindner bringen Umbau der Tierhaltung und Naturschutz der Bundesländer in Gefahr

Im Zusammenhang mit den Haushaltsplanungen für das Jahr 2024 hat Bundesfinanzminister Christian Lindner deutliche Ausgabenkürzungen angekündigt. Laut Medienberichten verlangt Lindner auch Kürzungen im Bundesagrarhaushalt in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro. Der Bauernverband lehnt diese Kürzungen kategorisch ab und auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert ein Zurücknehmen dieser Kürzungsvorschläge, denn damit zerstöre der Minister die wirtschaftliche Basis nachhaltiger Bauernhöfe in Deutschland. „Inakzeptabel“ nennt auch Bioland die möglichen Haushaltskürzungen. Das Finanzministerium schlägt den Medienberichten zufolge Kürzungen im…

weiter lesen...


Förderprogramm zum Umbau der Tierhaltung startet erst 2024

Das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung kann entgegen der bisherigen Planung nicht mehr in diesem Jahr starten. Das meldet Agra Europe unter Bezugnahme auf Verlautbarungen aus Kreisen der Ampelkoalition in Berlin. Grund sei die beihilferechtliche Prüfung des Förderprogramms durch die EU-Kommission. Die Notifizierung werde aller Voraussicht nach nicht wesentlich vor Jahresende abgeschlossen sein. Mit dem Start verschiebt sich den Angaben zufolge auch der Finanzplan um ein Jahr nach hinten. Damit stehen voraussichtlich die bislang für 2023 vorgesehenen 150 Mio. Euro erst ab dem kommenden Jahr zu Verfügung, die für 2024 eingeplanten 250 Mio. Euro…

weiter lesen...


„Entschärfung“ des Tierschutzgesetz-Entwurfs für den Tierschutzbund ein „Skandal“

Die Freude beim Tierschutzbund währte nur kurz: Nachdem im vorläufigen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum neuen Tierschutzgesetz unter §1 festgehalten wurde, dass bei „Abwägung schutzwürdiger menschlicher Interessen mit dem Tierschutz wirtschaftliches Interesse keinen vernünftigen Grund für eine Beeinträchtigung von Leben und Wohlbefinden eines Tieres“ darstelle, wurde dieser Satz im Rahmen der Ressortabstimmung laut einer Mitteilung des Tierschutzbundes wieder gestrichen. Ein Skandal, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Welches Bundesministerium auch immer diese…

weiter lesen...


Neue Gentechnik: Transparente Kennzeichnung ist Pflicht

Auch Produkte, die mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) hergestellt werden, müssen nach EU-Recht umfassend gekennzeichnet werden. Darauf haben der Umweltverband Friends of the Earth Europe und die Verbraucherorganisation Foodwatch International in einem Briefing hingewiesen. Sie argumentieren darin, dass der Vertrag der Europäischen Union und das allgemeine Lebensmittelrecht der EU den Verbraucher:innen ein umfassendes Informationsrecht einräumten. Pläne der EU-Kommission, dieses Informationsrecht für NGT einzuschränken, wären ein Verstoß gegen diese beiden grundlegenden EU-Regelungen, schrieben die beiden Organisationen. Noch ist unklar, welche…

weiter lesen...


Mega-Ställe werden weltweit immer größer

Die Großen werden immer größer. So lässt das Ergebnis der jüngsten Erhebung des global agierenden Zuchtunternehmens Genesus zum Stand der Entwicklung der weltweiten Mega-Ställe in der Sauenhaltung im Jahr 2022 zusammenfassen. Insgesamt hat sich die Liste der Genesus World Mega Producer für 2022, die Produzenten mit mehr als 100.000 Sauen umfasst, gegenüber 2021 kaum verändert. Der Hauptunterschied besteht darin, dass vier neue Unternehmen, alle aus China, mit mehr als 100.000 Sauen hinzugekommen sind und es jetzt 42 solcher Mega-Unternehmen gibt. „Weltweit gibt es etwa 80 Millionen Sauen. 2022 liegen die Welt-Megaproduzenten bei 16.072.164 Sauen.…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

24.09.2026

Ganz enthusiastisch sind wir Anfang des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Die Erklärung „Nicht nur ackern, auch entscheiden!“…